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Am US-Anleihemarkt zieht ein heftiges Unwetter auf, US-Dollar im Fokus

Am US-Anleihemarkt zieht ein heftiges Unwetter auf, US-Dollar im Fokus

2013-05-30 12:29:00
Jens Klatt, Marktstratege
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Vielerorts hört man derzeit aufkommende Spekulationen bezüglich einer baldigen Reduktion der quantitativen Maßnahmen seitens der FED, von welchen der US-Dollar profitiert und infolge der US-Dollar-Index von FXCM ein mehrjähriges Hoch ausbilden konnte.

Besonders ist diese Spekulation an den US-Anleihemärkten zu erkennen. Am Dienstag kam es zum Bruch eines sehr wichtigen Unterstützungslevels im T-Note- und T-Bond-Future, welcher die Zinsen hat stark anziehen lassen.

Im Folgenden wollen wir uns auf die 10-jährigen US-T-Notes und die wichtige Zinsmarke bei 2,2% konzentrieren. Die Signifikanz dieses Levels wird im Laufe dieses Artikels noch klar werden.

Es gilt allerdings vor Beginn der Thematik einen kleinen Exkurs an den Markt für Immobilienpapiere, primär den Markt für MBS (Mortgage Backed Securities) zu machen, da in diesem Zusammenhang dann klar wird, weshalb einige große Marktteilnehmer eine Motivation haben könnten den T-Note-Future beim Erreichen der 2,2%-Marke aggressiv zu verkaufen.

Was sind Mortgage Backed Securities?

MBS sind durch Hypotheken besicherte Anleihen, also durch Vermögenswerte gesicherte Wertpapiere, deren Bargeldflüsse durch die Zins- und Tilgungszahlungen eines Pools von grundpfandrechtlich gesicherten Forderungen getragen werden (http://de.wikipedia.org/wiki/Mortgage_Backed_Securities).

Einfach: wer ein MBS kauft, der leiht einem Hausbauer Geld. Hierfür erhält der Käufer eines MBS einen Zins. Die Rückzahlung dieses geliehenen Kredit hängt wesentlich vom Zinsniveau ab. Sinken die Zinsen, wird der Hausbauer seinen Kredit ablösen/zurückzahlen und einen neuen Kredit zu einem niedrigeren Zins aufnehmen. Anders bei steigenden Zinsen: der Hausbauer/Kreditnehmer wird lange an seinem Kredit festhalten, da diese im Vergleich zum Markt gehandelten Zins günstig ist.

Nun kommt die Relevanz zum Anleihemarkt: der Käufer eines MBS bzw. Darlehensgeber hat genau dann keine Rückzahlung seines geliehenen Geldes zu erwarten, wenn die Zinsen steigen und der Wert seiner Anleihe fällt.

Es gilt für den Darlehensgeber nun diesen Umstand (an den Bondmärkten spricht man diesem Zusammenhang von „Konvexitäten“ und „Durations-Risiken“) abzusichern. Dies gelingt in dem der Darlehensgeber sich am Future-Markt gegen fallende Anleihekurse absichert. Dies geschieht z.B. durch den Verkauf des T-Note-Futures. (Bond-Trader sagen dann „sie Shorten Konvexität“).

Ähnliches scheint sich nun am Dienstag erstmalig am T-Note-Future abgespielt zu haben, als dieser unter 131,00 verkauft wurde. Im gleichen Umfang stiegen die Zinsen auf 2,17%.

Kurz: es ist ein offenes Geheimnis, dass nahezu alle großen Spieler am Bondmarkt auf dieses Level schauen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Markt dann tendiert dieses Level zumindest mal anzutesten und zu sachen, was geschieht.

Warum ist das nun wichtig?

Unter großen Marktteilnehmer (Bond-Tradern bei großen Investmentbanken, Hedge Funds, etc.) gibt es eine immer wieder thematisierte Zinsgrenze mit deren Überwinden ein regelrechter Sell Off infolge stark einsetzender Absicherungsgeschäfte bzw. Konvexitäts-Shorts im bspw. T-Note-Future einsetzen würde: 2,2% - 2,25%.

Ob es nun zu diesem Sell Off an den Anleihemärkten kommt hängt wesentlich davon ab, welche Erwartung die Marktteilnehmer bspw. im Bezug auf die Reduktion quantitativer Maßnahmen durch die FED spielen.

Es gibt nun einige mögliche Szenarien die für ein Platzen der Blase an den Anleihemärkte spricht und einen regelrechten Sell Off im z.B. T-Note-Future nach sich ziehen könnte (bzw. in gleichem Umfang stark steigende Zinsen). Auf der Kehrseite äußeren sich andere Bond-Trader dahingehend, dass sie nicht glauben, dass sich ein solcher Sell Off lange halten könnte, da die FED nicht bereit ist die Kontrolle über das lange Ende der Zinsstrukturkurve aufzugeben (zumindest nicht so abrupt und schnell).

In diesem Zusammenhang: Ben Bernanke äußerte sich vor kurzem erst dahingehend, dass die FED Überlegungen anstrengt ihre monatlichen Anleiheaufkäufe auf Monatsbasis zu ändern und gar in Erwägung zieht diese basierend auf Informationen von der Konjunktur kommend monatlich zu variieren.

Wie könnte solch eine Variation aussehen?

Angenommen die FED kündigt im Juni auf ihrer Sitzung eine Reduktion von QE3 von 85 Milliarden auf 50 Milliarden USD an.

Hierauf kommt es zu einem starken Rücksetzer an den Anleihemärkten, das Zinsniveau von 2,2% wird überwunden, es kommt zu starken Schwankungen an den Anleihemärkten. Die Zinsen steigen auf 2,5%.

Die FED reagiert auf ihrer folgenden Zinssitzung und kündigt eine Erhöhung ihrer quantitativen Anstrengungen pro Monat auf 150 Milliarden USD an.

Fatale Auswirkungen

Die Wahrscheinlichkeit für eine solche Vorgehensweise ist durchaus realistisch, aber die Reaktion des Marktes dürfte aktuell vorstellbares sprengen.

Die Volatilität dürfte infolge einer solchen Vorgehensweise stark anziehen, der US Dollar ebenfalls.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der US-Dollar von solch stark volatilen Marktumfelden tendenziell profitiert, ein Sell Off in den Majors, also im EUR/USD, dem GBP/USD und AUD/USD ist durchaus denkbar, besonders vor dem Hintergrund der charttechnisch wichtigen Level und Konstellationen, welche wir hier derzeit antreffen (bspw. die SKS, vor kurzem thematisiert in einer EUR/USD-

Wochenanalyse: http://www.dailyfx.com/devisenhandel/technisch/forex/2013/05/17/Sell_Off_im_EURUSD_in_der_kommenden_Woche.html?cmp=SFS-70160000000E5JAAA0)

Die Aktienmärkte dürften sich ebenfalls eher bearish zeigen. Die Aussicht auf mehr Liquidität einerseits ist zwar ein Antreiber und begünstigt die aktuelle Rallye. Doch beinhaltet ein unbegrenztes Anleiheaufkaufprogramm, wie es die FED derzeit fährt, mit Aussicht auf ein Fortbestehen konstanter Liquidität, eine „smoothe“, gleichförmige Entwicklung. Ein abruptes Reduzieren, erneut abruptes Anstoßen, etc. quantitativer Maßnahmen beinhaltet einiges an potentieller Nervosoität und Volatilität und die Marktteilnehmer würden dies wahrscheinlich mit einer Reduktion ihrer Aktien-Engagements quittieren.

Auch wenn diese Zeilen nun für viele Leser ziemlich apokalyptisch anmuten, sie sind tatsächlich wahrscheinlich. Vielelicht auch gerade deshalb, weil die Bank of Japan vor einem ähnlichen potentiellen Ausgang ihrer quantitativen Anstrengungen steht.

Das fatale Versprechen der BoJ

Die BoJ hat ein fatales Versprechen gegeben, welches enorme Volatilität an den Märkten nach sich ziehen könnte (an den Bondmärkten ja bereits tut): das Erreichen eines 2%igen Inflationsziels in Verbindung mit dem Erreichen eines 1%igen Zinsniveaus japanischer Schuldtitel (JGBs) bedeutet im Umkehrschluss immer weitere Steigerungen ihrer Anleiheaukäufe.

Denn: kommt es an den japanischen Anleihemärkten zu nachgebenden Kursen, muss die BoJ entsprechende Anstrengungen unternehmen, die Lage dort zu beruhigen, andernfalls geht die Ankündigung Abes bzw. die Abenomics einfach in Rauch auf...

Schlußendlich lässt sich aus diesen Zeilen folgendes schließen: der Aufwärtstrend im USD/JPY dürfte weiter anhalten, der US-Dollar könnte und sollte von einer anziehenden Volatilität profitieren, große Verlierer könnten unter anderem der EUR/USD, das GBP/USD und der AUD/USD sein.

Eine DailyFX-Neuerung, unser Echtzeitnachrichten-Feed: http://www.dailyfx.com/deutsch/real_time_news/

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