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Dollar beginnt gegenüber EUR/USD, USD/JPY Boden zu verlieren

Dollar beginnt gegenüber EUR/USD, USD/JPY Boden zu verlieren

2013-05-14 04:55:00
John Kicklighter, Chef-Währungsstratege
Teile:
  • Dollar beginnt gegenüber EUR/USD und USD/JPY Boden zu verlieren
  • Euro gewinnt etwas Boden mit News über Rettungszahlungen für Zypern, Griechenland
  • Japanischer Yen erhält von G7 weitere Atempause, aber fällt Yen dadurch weiter?
  • New Zealand Dollar: Man sollte bei morgendlichen Daten über direkte Volatilität hinwegsehen
  • Australischer Dollar: Federal Budget dürfte Einfluss des hohen Aussie Dollar reflektieren
  • Schweizer Franken: Haben Einzelhandelsumsatz-Sturz oder schweizerische Zinssatz-Verschiebung weitere Bedeutung?
  • Gold rutscht unter $1.440, da Volumen fällt und Volatilität springt

Dollar beginnt gegenüber EUR/USD und USD/JPY Boden zu verlieren

Bei Handelsschluss am Montag konnte der Dow Jones FXCM Dollar Index (Ticker = US-Dollar) am dritten Tag in Folge mit schwarzen Zahlen schließen. Dies ist die längste Gewinnserie der Benchmark seit fünf Wochen - und eine ehrenwerte Bewegung bei einem Bruch über ein so wichtiges Level wie die Marke 10.600. Dennoch könnte dies die gesamte Grundlage für die aktuelle Stärke der Benchmark sein. Falls der Anstieg des Dollars lediglich Breakout Momentum über die Bewegung des Indexes über den Mittelpunkt der Range des letzten Jahrzehnts, die Bewegung des USD/JPY über 100 und der Fall des AUD/USD unter die Parität ist, ist es wahrscheinlich schwierig das Momentum zu erhalten. Vor einem Monat sahen wir ähnliche Umstände, die die Bewegung des Goldkurses leiteten. Der aggressive Bruch unter $1.500 war sicherlich die Anhäufung von überreizten Erwartungen an eine schwächelnde alternative Wertanlage, die keine Gewinne zahlte; aber das Momentum wurde durch das Auslösen einer dichten Runde von Entry und Stop Ordern definiert. Nachdem diese Order ausgespielt sind, endet der spekulative Run und erfordert wahre fundamentale Unterstützung, um sich fortsetzen zu können. Der Dollar benötigt einen weiteren Anschub. Er benötigt eine definitive Wende bei den US-Aktien und Stimuluserwartungen.

Euro gewinnt etwas Boden mit News über Rettungszahlungen für Zypern, Griechenland

Ermutigende Schlagzeilen aus der Eurozone sind keine tatsächlichen bullischen Aktualisierungen mehr - wie, dass die Wirtschaften schneller wachsen, oder dass höhere Rückflussraten mehr Kapital anziehen. Stattdessen nehmen "positive" Nachrichten aus der Region eher die Form einer Art Aufschiebung eines weiteren Krisenstaates an. Dieses Gefühl hatte man bei den Schlagzeilen der vergangenen Handelszeit. Nach den Diskussionen über die Sparbemühungen von Zypern und Griechenland, kündigten Offizielle die Genehmigung von €2 Milliarden für das erstgenannte Land und €7,5 Milliarden für letzteres an. Trotzdem haben wir zuvor schon zu oft gesehen, dass diese Fonds nur ein kleiner Meilenstein in einer viel langfristigeren Klemme sind. Es liegen zahlreiche Gefahren auf dem Weg - und der Markt wird seine Skepsis beibehalten. Währenddessen ergriff die Ratingagentur Standard & Poor's die Gelegenheit, um im Jahr 2013 eine Rezession der Eurozone zu prognostizieren. Dies erinnert den Markt an die BIP-Ziffern des 1. Quartals am Mittwoch.

Japanischer Yen erhält von G7 weitere Atempause, aber fällt Yen dadurch weiter?

Es ist fast komisch, die "Interpretationen" des G7-Meetings durch verschiedene politische Offizielle zu hören. Aus Japan kam die Einschätzung, dass keine Bedenken über das Level des Japanischen Yen aufkamen, und dass globale Führungskräfte stillschweigend die bisherigen Bemühungen des Landes "die Deflation zu bekämpfen" unterstützten. Jedoch gab es laut dem deutschen Finanzminister Schäuble eine "intensive" Diskussion über dieses Thema. Was für den Yen und die anderen Währungen, die am unausgesprochenen FX-Krieg (oder "konkurrierende Devaluierung", um diesen Ausdruck zu vermeiden) beteiligt sind, wirklich wichtig ist, sind die ergriffenen Maßnahmen zur Unterbrechung der aktuellen Politik. Diesbezüglich hat sich nichts verändert. Dies ändert jedoch nicht grundlegend den Ausblick der japanischen Währung. Diese Währung hängt von Risikotrends ab. Falls das Risiko nachlässt, wird eine Abwertung von überzogenen und unterfinanzierten Carry Trades schnell folgen.

New Zealand Dollar: Man sollte bei morgendlichen Daten über direkte Volatilität hinwegsehen Viele FX-Trader neigen dazu, Daten nur hinsichtlich ihres kurzfristigen Einflusses auf die Volatilität zu betrachten. Jedoch gibt es oft viel Sammelbares über die mittelfristigen Auswirkungen bei vielen wichtigen fundamentalen Aktualisierungen. Dies ist bei dem Eventrisiko von heute Morgen der Fall. Die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen im 1. Quartal stiegen im 0,5 Prozent an - und verpassten somit die Erwartungen und lagen ein gutes Stück unterhalb der Ziffern des vorherigen Quartals. Dies setzt die geldpolitische Autorität weiter unter Druck, in Betracht zu ziehen, die Zinssätze für einen längeren Zeitraum auf Rekordtiefs zu halten oder sogar die Vorzüge einer weiteren Lockerung zu debattieren. Währenddessen weisen die durch Ausländer gehaltene Staatsanleihen direkt darauf hin, warum sich der globale FX-Markt um den Kiwi sorgt. Im April wurden 69 Prozent der Anleihen durch Ausländer gehalten - das höchste Niveau seit Oktober 2009 – dies umreißt die Carry Neigungen...

Australischer Dollar: Federal Budget dürfte Einfluss des hohen Aussie Dollar reflektieren

Die Wirtschaftsagenda für den Australischen Dollar war in den ersten 24 Stunden der Handelswoche besonders geladen. National stiegen die Darlehensdaten für März unerwartet an (Immobilien basierte Darlehen erreichten im März ein 4-Jahreshoch), und die Geschäftsbedingungen stiegen ab einem Tief in der gleichen Periode an. Um Zug zu bekommen, sind die chinesischen Daten wahrscheinlich von größerem Interesse, da die Zinssätze und das Wachstum dieses Marktes mit den Exporten verbunden sind. Alle größeren Veröffentlichungen – Industrieproduktion, fixe Investitionen und Einzelhandelsumsätze - verpassten das Ziel. Dies ist schon ein Grund dafür, dass die Bären die Oberhand behalten. Dennoch könnte ein kurzatmiger US-Dollar einen Bruch liefern, bevor der AUD/USD einen neuen bärischen Rekord setzt. Das Paar fiel bereits an sechs Handelstagen in Folge - die längste Verlustserie seit fast einem Jahr; einen siebentägigen Rückgang haben wir schon seit 2005 nicht mehr gesehen. Dennoch könnte sich die Investitionswährung erholen, falls der Greenback kapituliert - durch sich selbst oder durch Risikotrends. Die Schlagzeilen des Aussie könnten ebenso dazu beitragen, das Schicksal der Währung in den nächsten 24 Stunden zu bestimmen. Das Federal Budget steht um 9:30 GMT an, und die präventive Sorge von Finanzminister Swan über die Auswirkungen für den Aussie Dollar ist beunruhigend.

Schweizer Franken: Haben Einzelhandelsumsatz-Sturz oder schweizerische Zinssatz-Verschiebung weitere Bedeutung?

Am Montag wurde ein weiteres "Daten versus Fundamentalaspekt"-Thema bei der Entwicklung des Schweizer Frankens zugemessen. Ende der vergangenen Woche fiel die Währung über 210 Pips gegenüber dem Dollar und 125 Pips gegenüber dem Euro. Am Montag wurde diese Bewegung jedoch gebremst. Dies ist eine bedeutende und inhärente Verschiebung der gebeutelten Safe-Haven-Währung. Wir könnten für die Motivation der Tempoänderung auf die Wirtschaftsagenda schauen. Gestern zeigten die Daten zu Einzelhandelsumsätzen einen Rückgang von 0,9 Prozent für das laufende Jahr bis März. Historisch gesehen ist dies der fünft-größte Rückgang in acht Jahren und untergräbt ernsthaft die Wachstumserwartungen. Dies ist kaum ein ermutigendes Zeichen und widerspricht der Entwicklung der Währung. Doch bereitet das standardmäßige wirtschaftliche Futter dem Franken die Bühne? Vielleicht war der Anstieg der Gewinne in der Eurozone einflussreicher (Länder und Markt basiert) und ebenso ein Anstieg in kurzfristigen schweizerischen Gewinnen - ein Anzeichen von steigender Nachfrage nach einer Zuflucht im Kreditmarkt des Landes.

Gold rutscht unter $1.440, da Volumen fällt und Volatilität springt

In zwei Wochen schaffte es Gold seinen Kopf über $1.440 zu halten – technische Trader werden erkennen, dass die Zahl grob das 38,2 Prozent Fibonacci Retracement der historischen Rallye von 2008 bis 2011 darstellt. Diese Grenze wurde jedoch zu Beginn der Handelszeit dieser Woche unterschritten. Zusammen mit dem ersten Rückgang in drei aufeinanderfolgenden Tagen des Edelmetalls seit der Eröffnungswoche vom April, erleben wir nun das Ende der "korrektiven" Phase. Der Fortschritt, der das Edelmetall aus seinem Monatstief trug, war ein Retracement des aggressiven zweitägigen Rückgangs am 12. und 15. April. Der Unterschied zwischen Korrektur und einem wahren Trend ist die Ausdauer. Ersteres war nur gerade stark genug, um einen Anteil der vorherigen Bewegung zu korrigieren. Letzterer liegt immer noch unter seinem Potential. Während der Rückgang vom Montag nicht unbedingt einen neuen, langfristigen Bärentrend bedeutet, verhindert es dennoch das einfache Wiedererlangen der Kontrolle durch die Bullen. Es ist ein auslösender Moment nötig, und ein Anstieg des Dollars oder ein Wechsel beim globalen Stimulus sind die auffallendsten Gelegenheiten. In der Zwischenzeit rutschte das Volumen des SPDR Gold Trust auf seinen Tiefststand seit dem 8. April, während der Gold-Volatilitätsindex des CBOE auf 25 Prozent sprang.

**Für eine komplette Liste kommender Eventrisiken und vergangener Veröffentlichungen, besuchen Sie www.dailyfx.com/calendar

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3:00

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Anleihenbesitz von Ausländern (APR)

68,3%

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Deutscher VPI (im Monatsvergleich) (APR F)

-0,5%

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6:00

EUR

Deutscher VPI (im Jahresvergleich) (APR F)

1,2%

1,2%

6:00

EUR

Deutscher VPI - EU harmonisiert (im Monatsvergleich) (APR F)

-0,5%

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EUR

Deutscher VPI - EU harmonisiert (im Jahresvergleich) (APR F)

1,1%

1,1%

6:00

EUR

Deutscher Großhandelspreisindex (im Monatsvergleich) (APR)

-0,2%

6:00

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Deutscher Großhandelspreisindex (im Jahresvergleich) (APR)

0,3%

6:00

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Aufträge Maschinenwerkzeuge (im Jahresvergleich) (APR P)

-21,5%

6:45

EUR

Französische Leistungsbilanz (Euro) (MÄRZ)

-4,9 Mrd.

8:00

EUR

Italienischer VPI - FOI-Index exkl. Tabak (APR)

1,3

106,9

8:00

EUR

Italienischer VPI - EU harmonisiert (im Jahresvergleich) (APR F)

1,3%

8:30

EUR

Italienische Staatsschuldenquote (MÄRZ)

2017,6 Mrd.

9:00

EUR

Industrieproduktion in der Euro-Zone, saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (MÄRZ)

0,5%

0,4%

9:00

EUR

Industrieproduktion in der Euro-Zone, arbeitstäglich bereinigt (im Jahresvergleich) (MÄRZ)

-2,1%

-3,1%

9:00

EUR

Euro-Zone ZEW-Umfrage (Wirtschafts-Sentiment) (MAI)

24,9

9:00

EUR

Deutsche ZEW-Umfrage (Konjunkturerwartungen) (MAI)

40,0

36,3

9:00

EUR

Deutsche ZEW-Umfrage (aktuelle Situation) (MAI)

9,9

9,2

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USD

NFIB Optimismus von Kleinunternehmen (APR)

89,8

89,5

12:30

USD

Importpreisindex (im Monatsvergleich) (APR)

-0,5%

-0,5%

12:30

USD

Importpreisindex (im Jahresvergleich) (APR)

-2,7%

23:50

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USD/SGD

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USD/NOK

Widerstand 2

15,0000

2,0000

9,8365

7,8165

1,3650

Widerstand 2

7,5800

5,8950

6,1150

Widerstand 1

12,9000

1,9000

9,5500

7,8075

1,3250

Widerstand 1

6,8155

5,8300

5,8620

Spot

12,1456

1,8077

9,1336

7,7611

1,2392

Spot

6,5902

5,7261

5,7868

Unterstützung 1

12,0000

1,6500

8,7750

7,7490

1,2000

Unterstützung 1

6,0800

5,6075

5,5000

Unterstützung 2

11,5200

1,5725

8,5650

7,7450

1,1800

Unterstützung 2

5,8085

5,4440

5,3040

INTRA-DAY PROBABILITY BANDS 18:00 GMT

\Währung

EUR/USD

GBP/USD

USD/JPY

USD/CHF

USD/CAD

AUD/USD

NZD/USD

EUR/JPY

GBP/JPY

Widerstand 3

1,3129

1,5443

102,78

0,9620

1,0169

1,0074

0,8381

133,94

157,42

Widerstand 2

1,3101

1,5412

102,47

0,9597

1,0152

1,0050

0,8358

133,50

156,95

Widerstand 1

1,3072

1,5381

102,16

0,9575

1,0136

1,0027

0,8335

133,05

156,49

Spot

1,3016

1,5319

101,54

0,9530

1,0103

0,9980

0,8288

132,16

155,55

Unterstützung 1

1,2960

1,5257

100,92

0,9485

1,0070

0,9933

0,8241

131,27

154,62

Unterstützung 2

1,2931

1,5226

100,61

0,9463

1,0054

0,9910

0,8218

130,82

154,15

Unterstützung 3

1,2903

1,5195

100,30

0,9440

1,0037

0,9886

0,8195

130,38

153,68

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