Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

0

Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungen unten basieren auf den Filter-Einstellungen der Wirtschafts- und Webinar-Kalender.

Live-Webinare

Live-Webinare

0

Wirtschaftskalender

Wirtschaftskalender – Ereignisse

0
Kostenfreie Trading-Handbücher
Anmelden
Bitte versuche es erneut
Dax 30
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • #Webinar - Der Reversal Trade mithilfe der #Bouhmidi-Bänder ist geglückt. Der #DAX schloss am Ende in der Bandbreite. Unser $DAX Turbo-Call wurde mit Erfolg geschlossen. $WTI setzt seinen saisonalen und technischen Trend fort. Morgen gibt es die Aufzeichnung zum Webinar. https://t.co/0Tafkal1jL https://t.co/UyQUJ7Lcao
  • Heute steht die Entscheidung an und die Korrektur im #EURCHF könnte enden (Keine Anlageberatung) #Forex https://t.co/XME5myyV7x https://t.co/rqLJ5ICF5x
  • RT @CHenke_IG: Das Inflationsgespenst ist zurückgekehrt und könnte heute den #DAX erneut erschrecken. #inflation #Aktien #boerse #trading…
  • #WTI #Brent #Opec https://t.co/SUC0uVoPrj
  • #Webinar - Live Trading: $Gold , #Forex , #DAX, #Bitcoin und was du noch auf dem Herzen hast - Meld dich an und sei morgen bei meiner Live-Trading Session um 14.30H vor der #WallStreet -Eröffnung dabei: https://t.co/xt9FQxD1ZD https://t.co/yzm2zQd8te
  • #WTI - Op basis van het seizoen en technische analyse verwachten wij dat de #olieprijs nog verder kan stijgen. Meer informatie in mijn analyse: https://t.co/nlmp3WgpJ6 #Grondstoffen #Energie #Shell https://t.co/7AhDOAX7Vd
  • #OOTT - Heute sorgt der Hackerangriff auf ein US-Pipelinebetreiber für Nervosität am Markt und schiebt die Ölsorten #WTI und #Brent weiter an. Doch auch charttechnische, saisonale und fundamentale Faktoren könnten für eine Fortsetzung der Rallye sprechen: https://t.co/tnHgBI8h1R https://t.co/l7nXnkvkdJ
  • #WTI - Its not only #ColonialPipeline that pushes #crudeoil prices up. Rising #commodity prices, the entry into the seasonally best period of the year, #OPEC and TA could continue to support #OOTT in the coming weeks. https://t.co/yIJmTP7UwT
  • De #goudprijs bereikte het koersdoel dat gebaseerd is op de dubbele bodemformatie aan het begin van de week, wat het opwaartse momentum in het edelmetaal bevestigt. Wat gaan we nu doen? Ontdek het in mijn analyse: https://t.co/xTF85qMPuJ #Goud #Beurs #Beleggen https://t.co/xCTyRCz655
  • $XAUUSD - Der #Goldpreis konnte zum Wochenauftakt das Kursziel auf Basis der W-Formation erreichen und bestätigt damit die Aufwärtsdynamik im sicheren Hafen. Wie geht es weiter? Erfahre in meiner Analyse: https://t.co/RmJ4nxfngk https://t.co/hWMw7gViZZ
Brasilianischer Real - Langfristig durchaus wieder attraktiv

Brasilianischer Real - Langfristig durchaus wieder attraktiv

Torsten Gellert,

Gerade im Fußball wird in den Tagen vor dem ersten deutsch-deutschen Champions League Finale viel von Wachablösung gesprochen. Gemeint ist hier ein mögliches Ende der jahrelangen Vormachtstellung des spanischen Fußballs, den die Borussia aus Dortmund und der FC Bayern im Halbfinale der Königsklasse mit einem in zwei Zahlen ausgedrückten 11:3 eingeläutet haben könnten. Genau von dieser Wachablösung war auch zur Jahrtausendwende von Fondsmanagern, Zertifikate-Anbietern und Analysten oft die Rede und sie schufen sämtliche Produkte rund um vier Buchstaben: BRIC. BRIC steht dabei für Brasilien, Russland, Indien und China, wurde später um ein ,S' für Südafrika erweitert und sollte den Wandel in Sachen wirtschaftlicher Bedeutung der großen Industriestaaten hin zu den so genannten Emerging Markets einläuten.

Brasilianischer_Real_-_Langfristig_durchaus_wieder_attraktiv_body_Breas.jpg, Brasilianischer Real - Langfristig durchaus wieder attraktiv

Was ist aus dem wirtschaftlichen Wandel geworden und wo stehen die Schwellenländer und deren Währungen heute? Es ist Zeit für eine Bilanz, aber auch für einen Blick nach vorn, welche Gelegenheiten sich in den Emerging Markets aus Sicht des Devisenmarktes ergeben. Heute soll es zunächst um das ,B', also Brasilien gehen. Dem Chart des Euro gegenüber dem Brasilianischen Real zufolge war die Entscheidung gerade 2003, also vor zehn Jahren goldrichtig, auf das Land am Zuckerhut und auch seine Währung zu setzen. Bis Ende 2010 hat der Real um über 35 Prozent aufgewertet, was allen Investoren im Aktienindex Bovespa, der sich in dieser Zeit versiebenfachte, ergänzt durch Währungsgewinne eine mehr als stattliche Rendite eingebracht haben dürfte. Aber was des einen Freud, ist des anderen Leid. Mit zunehmender Aufwertung des Real gegenüber Euro und US-Dollar litt vor allem die Exportwirtschaft des Landes, da die Kosten in Real, aber die Erträge in den anderen nun schwächeren Währungen bilanziert werden. Die Folge: Das Wachstum schwächte sich ab, 2010 noch bei 7,5 Prozent gelegen, waren es ein Jahr später nur noch 2,7 Prozent und in 2012 wuchs die wachstumsverwöhnte brasilianische Wirtschaft gerade einmal um 0,9 Prozent.

Gefangen zwischen Inflationsanstieg und Konjunkturabkühlung

Um wieder zur durchschnittlichen Wachstumsrate von rund fünf Prozent zurückzukehren, dies vor allem durch eine Schwächung des Real, nutzten Notenbank und Politik das gesamte ihnen zur Verfügung stehende Arsenal, bestehend aus Interventionen am Devisenmarkt, Kapitalverkehrskontrollen und Leitzinssenkungen. Am Ende waren es wohl die zwölf Zinssenkungen in Folge von 12,5 Prozent auf 7,25 Prozent, die neben der konjunkturellen Schwäche die Aufwertung des Real stoppen konnten. Der brasilianische Finanzminister Mantega nahm schon 2010 kein Blatt vor den Mund, als er den Begriff "Währungskrieg" ins Spiel brachte und machte damit wohl unmissverständlich deutlich, wie sein Land auf die zu diesem Zeitpunkt auch schon in vollem Gange befindliche lockere Geldpolitik der Notenbanken reagieren würde. Denn gerade dieses zinslose und inflationsgefährdete Umfeld in den großen Industrienationen macht die Währungen der Schwellenländer mit Zinssätzen weit über Null zu attraktiven Kapitalwanderungszielen. Dadurch steigt die Währung, schwächt aber gleichzeitig den Export und damit die Wirtschaft. Kommt dann noch wie im Falle Brasiliens eine steigende Inflation hinzu, schränkt das den Spielraum der Notenbank, im Abwertungswettlauf durch Zinssenkungen weiter mitzuhalten, dramatisch ein. Ein Inflationsanstieg auf zuletzt 6,6 Prozent über den Zielkorridor von 6,5 Prozent hinaus veranlasste die brasilianische Notenbank Mitte April deshalb sogar zu einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf aktuell 7,5 Prozent.

Brasilianische Notenbank vor weiteren Zinserhöhungen

Dieser Schritt wird auch der amtierenden Präsidentin Rousseff ein Dorn im Auge gewesen sein, die mit staatlichen Ausgabenprogrammen und Steuerbefreiungen versucht, die Wirtschaft am Laufen zu halten. Da sie außerdem kein Hehl daraus macht, was sie von Inflationsbekämpfung hält, die auf Kosten des Wachstums geht, könnte der zu diesem Zeitpunkt unerwartete Zinsschritt auch als eine Demonstration der Unabhängigkeit der Notenbank gewertet werden. Allein mit diesen 25 Basispunkten dürfte allerdings der Inflation kein Einhalt geboten werden können. In einem Land, wo mit einer Arbeitslosigkeit von 5,4 Prozent quasi Vollbeschäftigung herrscht und Lohnabschlüsse auf einem Niveau liegen, wo deutschen Gewerkschaften die Augen tränen könnten, sind die wichtigsten Voraussetzungen für weiter hohe Teuerungsraten gegeben. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Notenbank ihrer Strategie treu bleibt und die nächsten Schritte eher weiter nach oben gehen. Dann spräche zumindest von der geldpolitischen Seite vieles dafür, dass der Brasilianische Real einiges von dem Boden wieder gut machen sollte, den er in den vergangenen drei Jahren eingebüßt hat. Was die wirtschaftliche Komponente angeht, könnte auch hier wieder das Thema Fußball einiges dazu beitragen. Die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr am Zuckerhut sollte viel Geld von staatlicher Seite für die notwendigen Investitionen in die marode Infrastruktur des Landes locker machen. Zwei Jahre später finden dann die Olympischen Spiele in Brasilien statt. Für Großereignisse, die konsumfreudige Touristen ins Land locken, ist also bis 2016 gesorgt. Für das laufende Jahr rechnen die Volkswirte schon wieder mit einem für Schwellenländer-Verhältnisse leichten Wachstum von 3,5 Prozent, welches aber mit Fußball und Olympia in den kommenden Jahren durchaus weiteres Potenzial nach oben hat.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.