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EZB senkt Zinsen auf Rekordtief - Der Rest ist eher enttäuschend

EZB senkt Zinsen auf Rekordtief - Der Rest ist eher enttäuschend

2013-05-02 15:56:00
Torsten Gellert,
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Inzwischen hat also auch die Europäische Zentralbank eingesehen, dass die konjunkturelle Situation in der Eurozone und vor allem auch die Aussichten für die kommenden Monate alles andere als positiv zu sehen sind. Mit der heutigen Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte auf 0,5 Prozent reagiert die EZB auf die sich in den vergangenen Wochen immer weiter verschlechternden Indikatoren. Ausschlaggebend für diesen Schritt waren vor allem die viel schlechter als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone, aber auch vor allem Deutschland. Hinzu gesellte sich ein stärker gefallener ifo-Geschäftsklimaindex, der zeigt, dass es auch Deutschland immer schwerer fällt, sich von der Krise im Rest Europas abzukoppeln.

Auch die Weltwirtschaft zeigt nach einem noch zu Jahresbeginn hoffnungsvollen Start aktuell Zeichen einer weiteren Abkühlung. China enttäuschte zuletzt ebenso mit seinen Stimmungsindikatoren. Auch in den USA kommt die konjunkturelle Erholung nicht so recht in Gang. Der Arbeitsmarkt dort sendet nur noch deshalb leicht positive Signale, weil sich immer mehr Amerikaner vom Arbeitsmarkt abmelden und gerade die Zunahme der Bevölkerung vom Arbeitsmarkt aufgefangen werden kann. Es bleibt also festzuhalten, dass die Hoffnung, das Jahr 2013 könnte die konjunkturelle Wende weltweit und damit auch in der Eurozone bringen, einen gewaltigen Rückschlag erlitten hat. Auch die EZB sendet mit ihrer heutigen Zinssenkung auf ein vorher noch nie dagewesenes Niveau nur noch knapp über der Nulllinie ein eindeutiges Signal, dass sie sich - und dies völlig zu Recht - weitaus größere Sorgen als bislang um die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone macht.

EZB_senkt_Zinsen_auf_Rekordtief__body_ERUUSD.jpg, EZB senkt Zinsen auf Rekordtief - Der Rest ist eher enttäuschend

Die Zinsen nicht zu senken, wäre die schlechtere Alternative gewesen

Allein mit dieser heutigen Zinssenkung wird die EZB allerdings die Eurozone nicht auf Kurs bringen können. Alle Experten und am Ende wahrscheinlich auch die Mitglieder des EZB-Rats sind sich unisono darin einig, dass diese Zinssenkung allein nicht wirklich den gewünschten Effekt einer konjunkturellen Belebung herbeiführen dürfte. Aber die Zinsen nicht zu senken, wäre die weitaus schlechtere Alternative gewesen. Um es kurz zu machen, die Senkung nützt nicht viel, aber schaden tut sie im aktuellen inflationären Umfeld von gerade einmal 1,2 Prozent Teuerungsrate auch nicht. Und der durchaus einkalkulierte und nach einer Zinssenkung auch logisch nachvollziehbare Effekt eines schwächer tendierenden Euro ist zumindest nach der inhaltlich doch relativ enttäuschenden Pressekonferenz eingetreten. Noch vor den Worten Mario Draghis hatte sich die Gemeinschaftswährung eher unbeeindruckt gezeigt und war sogar noch über die Marke von 1,32 zum US-Dollar geklettert.

Ich bleibe weiter pessimistisch für die Entwicklung des Euro. Die Wahrscheinlichkeit ist auch gerade nach den Worten Draghis "Wir sind zum Handeln bereit" erheblich gestiegen, dass die Notenbanker in diesem Jahr noch einmal an der Zinsschraube drehen werden. Wer den Schritt jetzt auf 0,5 Prozent geht, ist auch zu einer Nullzinspolitik bereit, die ja in den großen Industrieländern nichts Ungewöhnliches ist. Für weitere Senkungen wird die EZB eine fast ähnliche Argumentation wie heute anführen können. Denn die Inflation wird gerade mit den aktuell weiter sinkenden Rohstoffpreisen eher noch weiter fallen als dem Zielwert von zwei Prozent zu nahe zu kommen.

EZB bleibt Lösungsvorschläge in Sachen Kreditvergabe schuldig

Für mich enttäuschend und auch unerwartet ist die EZB das Thema Kreditvergabe an vor allem mittelständische und kleine Unternehmen in Südeuropa schuldig geblieben. Da hilft auch die Verlängerung der Möglichkeit, dass sich Banken unbegrenzt Geld bei der EZB leihen können, bis zum Juli 2014 nicht viel. Denn ohne den Einsatz konkreterer Instrumente wie Änderungen der Sicherheitenregeln beispielsweise werden die Banken, die sich bisher nicht getraut haben, Kredite zu vergeben, dies auch nach dieser Zinssenkung nicht tun. Denn es wird weiterhin keine Frage des Zinssatzes sein, sondern mehr die Einschätzung der Bonität des Schuldners in einem Umfeld, welches keine Garantie auf Rückzahlung durch eine vernünftige Rendite auf diese Investitionen verspricht. Gerade auch deshalb werden die Unternehmen, die bisher keine Kredite für neue Investitionen nachgefragt haben, dies mit eher düsteren Aussichten ihrer Nachfrager auch weiterhin nicht tun.

DAX mit erneutem Anlauf auf das Allzeithoch noch im Mai

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Auf den ersten Blick klingt es vor diesem Hintergrund auch schon ein wenig absurd, dass die Aktienmärkte sich von der konjunkturellen Entwicklung mehr und mehr abkoppeln und eher neue Höchststände in fast allen Regionen der Welt markieren. Aber es ist genau das billige Geld, welches mit dem heutigen Tag noch etwas billiger geworden ist, was die Aktienmärkte antreibt. Die Dummen nach der heutigen Entscheidung sind einmal mehr die Sparer, die auf jetzt noch niedrigeren Zinsen sitzenbleiben und selbst bei einer Inflationsrate von 1,2 Prozent jedes Jahr gut ein halbes Prozent weniger reales Kapital besitzen, sollten sie ihr Geld auf dem Sparbuch liegen haben. Mehr und mehr wird sich bei denen aber die Erkenntnis durchsetzen, dass Aktien ein guter Inflationsschutz sind und bei nicht wenigen von ihnen sind die Narben aus dem Crash vor zehn Jahren auch langsam verheilt. Deshalb bleibe ich weiter positiv für Aktien, auch wenn dem DAX heute kurz über der Marke von 8.000 Punkten erst einmal die Luft ausgegangen ist. Die Chancen für das Erreichen des Allzeithochs bei 8.152 Punkten im Mai stehen trotz anderslautender Börsenweisheiten sehr gut. Damit hätte dann die EZB mit ihrem heutigen Schritt wenigstens diejenigen glücklich gemacht, die jetzt vom Sparbuch in den DAX gewechselt sind.

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