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Was haben die Aktienmärkte und der FC Bayern München gemeinsam?

Was haben die Aktienmärkte und der FC Bayern München gemeinsam?

2013-04-11 10:00:00
Torsten Gellert,
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Was für eine Fortsetzung der Rally spricht, wo aber auch die Gefahren lauern

Diese Meldung sollte uns nachdenklich machen: Der Gelddrucker Giesecke & Devrient leidet nun schon seit zwei Jahren unter rückläufigen Gewinnen und will rund 400 Arbeitsplätze streichen. Das Münchner Familienunternehmen druckt neben dem Euro auch noch 60 weitere Währungen aus aller Welt. Wer, wenn nicht die Gelddrucker müssten eigentlich in Zeiten dieser ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken so richtig daran mitverdienen? Oder ist das etwa ein Zeichen dafür, dass das Geld, wie so oft an dieser Stelle vermutet, doch nicht in der Realwirtschaft und damit in den Geldbörsen der Menschen ankommt? Oder braucht es dafür in Zeiten von vermeintlich sicheren Bankguthaben und Chipkartenlesern eben keine Banknoten? Dazu sei bemerkt, im zweiten Standbein, genau diesem Chipkartengeschäft, läuft's bei Giesecke & Devrient noch schlechter. Gehen wir also mal von hausgemachten Problemen und auch in diesem Fall zu hohen Arbeitskosten rund um den Tegernsee aus und schauen uns stattdessen die liquiditätsgetriebene Hausse an den Aktienmärkten an.

Gestern nun zog auch noch der amerikanische S&P 500 nach und erreichte mit 1.587 Punkten ein neues Allzeithoch, was bedeutet, dass US-Aktien wieder ihr Niveau vor dem Ausbruch der Finanzkrise erreicht haben. Während dieses dem Dow Jones schon vor ein paar Wochen gelang, tut sich der DAX mit seinem Höchststand von 8.152 Punkten noch etwas schwer. Vom Allzeithoch ist ein anderer zwar noch ein paar zehntausend Punkte entfernt, aber die größte Aufholjagd hat wohl mit Abstand der japanische Nikkei in den vergangenen Monaten hingelegt, von 8.000 auf jetzt 13.500 Punkte, ein sattes Plus von fast 70 Prozent. Diese Entwicklungen spiegeln eins zu eins die Geldpolitik der jeweiligen Notenbanken wider. Die Federal Reserve pumpt mit Quantitative Easing (QE) schon seit fünf Jahren Greenbacks in den Markt, parallel dazu steigen kontinuierlich die amerikanischen Indizes. Erst die Spekulation und seit vergangener Woche dann auch die Realität einer historischen Trendwende in der Bank of Japan verleihen dem Nikkei Flügel, weil der Yen rapide abwertet, was zwangsläufig der Fall sein muss, wenn Japan nach jahrelanger Deflation nun inflationäre Verhältnisse drohen. Bleibt noch der Blick nach Europa, hier sinkt die Geldmenge in den vergangenen Monaten sogar wieder leicht. Zwar ist das Geld schon lange nicht mehr an Ländergrenzen gebunden, aber einfach gesagt, könnte das auch ein Grund dafür sein, dass europäische Indizes das Tempo in letzter Zeit etwas verlangsamt haben. Weitaus schwerer wiegt da allerdings die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr der Eurozone zu alter Stärke doch um einiges geringer ist als die einer konjunkturellen Erholung in den USA.

Ändert die Geldpolitik zu früh ihren Kurs, wird's gefährlich

Womit wir auch schon bei den Gefahren und der Frage wären, wie lange die Rally an den Aktienmärkten, getrieben durch die Liquidität, der andere Anlagealternativen fehlen, noch andauern kann. Sollte diese Geldzufuhr gestoppt werden, ohne dass tatsächlich signifikante höhere Wachstumsraten zu verzeichnen sind, könnte das zum Problem werden. Und hier richtet sich der Blick ganz klar nach New York. Denn wenn sich eine Zentralbank in diese Richtung bewegt, wird sie es nicht vor der Federal Reserve tun. Mit anderen Worten: Die Fed bewegt sich zuerst. Dieses Risiko ist zwar durch sich in den vergangenen Wochen leicht verschlechternde Indikatoren zur US-Wirtschaft etwas geringer geworden, aber es ist weiterhin vorhanden. Der Offenmarktausschuss wird sich in den nächsten Monaten hinter verschlossenen Türen weiterhin Gedanken über einen Ausstieg aus dem jetzigen Tempo der Geldpolitik machen. Aber Ben Bernanke weiß um die Gefahren eines solchen Schrittes und wird diesen deshalb so geräuschlos wie möglich vollziehen, um eine Vollbremsung an den Finanzmärkten zu vermeiden.

Die Bewertung von Aktien ist aufgrund fehlender Alternativen nicht zu hoch

Es spricht also vieles dafür, dass die Rally noch ein paar Monate so weiter gehen kann und größere Korrekturen von mehr als zehn Prozent eher unwahrscheinlich sind, weil gerade die Rücksetzer nach drohender Zypern-Pleite und weiterhin offener Italien-Wahl von denen, die bisher dem Braten nicht getraut haben, zum Einstieg genutzt werden. Weil einfach in einer Zeit, in der Staatsanleihen mit guter Bonität nicht einmal mehr ein Prozent Zinsen bringen, das Geld auf den Bankkonten auch nicht mehr so sicher scheint wie erhofft und Steueroasen bald nur noch für Urlaub genutzt werden, die Alternative ganz klar der Aktienmarkt ist. Und weil dieser auch noch nicht so teuer ist, wie man nach der Rally vermuten könnte. Der DAX zum Beispiel mit einem KGV von gerade einmal 12, weil die Unternehmensgewinne in diesem Jahr um rund 35 Prozent zulegen sollen, ist im historischen Vergleich nicht teuer. Etwas anders in den USA, der S&P 500 ist mit einem KGV von rund 14 und einer Aussicht auf eher stagnierende Gewinne der US-Konzerne im laufenden Jahr recht hoch bewertet. Es sei aber noch einmal darauf hingewiesen, dass die Liquidität und der Mangel an renditebringenden Alternativen solche Bewertungen immer noch etwas günstiger erscheinen lassen. Mal ganz plakativ ins Verhältnis gesetzt bedeutet eine 1prozentige Verzinsung auf Staatsanleihen ein KGV von 100, die reale Vernichtung des Kapitals aufgrund einer höheren Inflationsrate mal außen vor gelassen.

Wie oft hat man vor der Saison die Einkaufspolitik des FC Bayern belächelt und erst Recht hinterfragt, ob ein "moderner Sechser" und Mann für die Defensive namens Javi Martinez 40 Millionen Euro wert ist, wenn er dazu neben vielen weiteren teuren Stars sehr viel Zeit auf der Bank verbringt. Aber wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass wir heute über den wohl besten Fußballverein der Welt sprechen, der ausgenommen von ein paar Rücksetzern nicht zu stoppen scheint und nun dem "Triple" aus Liga, Pokal und Königsklasse entgegenstrebt. Und wo genau die "Rotation" der Schlüssel zum Erfolg ist. Wer heiß gelaufen ist, pausiert, weil die Alternativen nicht viel schlechter sind. So läuft momentan auch die Rally an den Aktienmärkten. Erst lief zum Beispiel Apple zur Hochform auf und zog den Markt mit sich und nun läuft die Technologiebörse Nasdaq auch ohne den einstigen Highflyer. Die Rally steht auf breiten Füßen und das macht sie so gesund. Und was den FC Bayern vor dieser Saison gebremst hat, war oft die Selbstüberschätzung der Münchener, die nicht zu ihrer Leistung gepasst hat. Übertragen auf die Aktienmärkte liegt hier die Gefahr einer zu hohen Euphorie und der fehlenden Angst, die Rally könnte bald vorbei sein. Da liegt in meinen Augen auch die größte Gefahr eines Rückschlags. Momentan ist die implizite Volatilität, die ausdrückt, wie viele Anleger mit größeren Schwankungen an den Börsen rechnen, so niedrig wie vor dem Ausbruch der Finanzkrise. Das heißt aber nicht, dass ich mich deshalb gegen den Trend und damit für fallende Kurse positionieren würde. Denn den "Schwarzen Schwan" kann keiner voraussagen, nur man sollte zum Beispiel mit Stop-Kursen auf solche unvorhersehbaren Ereignisse vorbereitet sein.

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