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Der Euro verlor die früheren Gewinne und tradet nun fast unverändert, nachdem Zypern und die EU einen Bailout vereinbart haben und die Angst um eine Kapitalflucht weiter anhält.

Gesprächsansätze

  • Euro-Renditen reagieren lau auf Bailout-Deal von Zypern und Angst um Kapitalflucht
  • Japanischer Yen fällt mit Aktienanstieg in Asien, da Nachfrage nach sicheren Anlagen sinkt

Die Hauptwährungen haben sich über Nacht kaum verändert. Der Japanische Yen ist allgemein leistungsschwach, während die asiatischen Aktien zulegen und die Nachfrage für den regionalen sicheren Hafen nachlässt. Der MSCI Asien-Pazifik Benchmark Aktienindex ist um 0,9 Prozent gestiegen, nachdem sich Zypern und die sogenannte "Troika" (EU/EZB/IWF) auf Maßnahmen einigten, die den Weg für den Beginn des Bailout-Programms des Landes frei machen. Der Euro stieg kurz, als die Nachricht über den Deal veröffentlicht wurde, aber die Einheitswährung ist seitdem gefallen, da die Besorgnis der Einleger über die Auswirkungen des Zypern-Fiaskos in den anderen Ländern des Einheitswährungsblocks weiterhin steigt.

Das Maßnahmenpaket aus den Verhandlungen am Wochenende konzentriert sich vor allem auf die Laiki Bank, Zyperns zweitgrößter Kreditgeber. Die Bank wird aufgeteilt, und die ungesicherten Einlagen (alle über €100.000) werden auf eine sogenannte "schlechten Bank" übertragen und dann irgendwann aufgelöst. Die Verluste der ungesicherten Einlagen werden nach dieser Maßnahme auf 30-40 Prozent geschätzt. Die gesicherten Einlagen und Performing Assets werden zur Bank of Cyprus überwiesen. Dieser Prozess wird voraussichtlich €4,2 Milliarden bringen. Die zyprische Regierung wird weiterhin die Privatisierung und Besteuerung vorantreiben, um die zusätzlichen Gelder zur Freigabe der €10 Milliarden EU-Hilfe aufzutreiben. Dieser Prozess wird voraussichtlich bis Mitte April dauern.

Insgesamt scheint der Mangel an Begeisterung der Investoren nachvollziehbar. Das gewichtigere Problem bleibt ein Präzedenzfall für die größeren Länder der Eurozone. Die Art und Weise, mit der Zypern die Situation angeht, scheint nicht viel Vertrauen zu erwecken. Einzahler in Ländern mit einem ähnlich kränkelnden Bankensektor (besonders Spanien) werden von der Möglichkeit, bei aufkommenden Problemen mit dem Segen der EU beinahe ein Drittel Ihrer Einzahlungen €100 Tsd. zu verlieren, kaum besonders ermutigt sein. Der Vorschlag Zyperns Kapitalkontrollen einzuführen, um einen Bankenansturm zu verhindern, sobald die Kreditinstitute wieder öffnen - wieder mit Zustimmung aus Brüssel - ist ebenso nicht genehm.

Dies wirft die wichtigste Frage von allen auf: Warum sollte ein Sparer in Spanien oder in einem Land, das ähnlich anfällig für eine Bankenkrise ist, erwarten verschont zu bleiben, wenn eine Zypern ähnliche Katastrophe hereinbrechen würde? Falls solche Erwartungen im Angesicht der heutigen Ereignisse als unvernünftig angesehen werden, könnte sich ein Kreditkunde dazu entscheiden, überhaupt kein Geld in der Eurozone zu belassen, und er/sie würde mit der Entscheidung wohl kaum allein dastehen. Somit bleibt der Markt in Wartestellung um zu sehen, ob ein Kapital-Massenexodus tatsächlich einsetzen wird, während die Region die neuesten Nachrichten verdaut. Bis dahin bleibt der Schlimmstfall in den Händen der Eurozone - ob Zypern Hilfe erhält oder nicht.

Asiatische Handelszeit:

GMT

WHRG

EREIGNIS

AKT

PROGNOSE

VORHERIG

0:01

GBP

Hometrack-Umfrage Wohnungsbau (im Monatsvergleich) (MÄRZ)

0,3%

-

0,1%

0:01

GBP

Hometrack-Umfrage Wohnungsbau (im Jahresvergleich) (MÄRZ)

0,0%

-

-0,1%

Europäische Handelszeit:

GMT

WHRG

EREIGNIS

ERWARTET/AKT

VORHERIG

WIRKUNG

9:00

EUR

Italienischer Verbrauchervertrauensindex (MÄRZ)

85,2 (A)

86,0

Tief

9:30

GBP

BBA-Darlehen für den Immobilienkauf (FEB)

30506 (A)

31983 (R-)

Mittel

10:00

EUR

Italien verkauft 2014 Anleihen, 2018-23 I/L Anleihen

-

-

Mittel

Kritische Levels:

WHRG

UNTERSTÜTZUNG

WIDERSTAND

EUR/USD

1,2915

1,3084

GBP/USD

1,5181

1,5263