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Franke schaut auf SNB, Euro findet wahrscheinlich keine Volatilität bei EU-Gipfel

Franke schaut auf SNB, Euro findet wahrscheinlich keine Volatilität bei EU-Gipfel

2013-03-14 07:30:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:

Der Schweizer Franken schaut bei aktualisierten SNB Wachstums- und Inflationsprognosen nach Orientierungshilfe. Der Euro wird beim Gipfel der EU-Führer kaum Volatilität finden.

Gesprächsansätze

  • Yen steigt, während Aussie und NZ Dollar fallen, da Risikoaversion die Märkte befällt
  • Euro schaut über Industrieproduktion hinweg auf italienische Anleiheauktion

Die Schweizer Nationalbank (SNB) wird ihre Ankündigung zur Geldpolitik abliefern. Es wird erwartet, dass die Bank den Benchmark-Zinssatz in der 0,0-0,25 Prozent Range halten und ebenso den Boden für die Wechselkursrate des EUR/CHF bei 1,20 aufrecht erhalten wird. Während der Präsident der SNB Thomas Jordan wahrscheinlich in der die Ankündigung begleitenden Erklärung die bekannte starke Rhetorik anschlagen wird - und verspricht, sich äußerst zu bemühen, die Stärke des Franken weiterhin zu deckeln – ist eine solche Rhetorik kaum überraschend und wird sich kaum als besonders marktbewegend erweisen.

Die aktualisierten Prognosen des Wachstums und der Inflation in der Schweiz könnten viel interessanter sein. Der VPI fiel im Februar im Jahresvergleich um 0,4 Prozent, was einem 16-Monatstief im Tempo der im Januar registrierten Deflation entspricht. In der Zwischenzeit hat sich der Wirtschaftsnachrichtenstrom in den vergangenen fünf Wochen hinsichtlich der Erwartungen zunehmend verbessert (gemäß Daten der Credit Suisse).

Vor diesem Hintergrund könnte eine Verbesserung des Inflationsausblicks der SNB signalisieren, dass die Zentralbank zuversichtlicher ist, was das Gerede um eine Normalisierung der Geldpolitik fördert und dem Franken Unterstützung bietet. Das Feuerwerk könnte jedoch bis nach der Rede des Präsidenten Jordan über die Geldpolitik in Arau zu einem späteren Zeitpunkt des heutigen Tages auf sich warten lassen. Es wir auf zusätzliche Details des SNB Chefs gewartet, bevor eine richtungweisende Tendenz eingegangen wird.

In der Zwischenzeit beginnt ein EU-Gipfeltreffen in Brüssel. Per Saldo wird diese Sitzung kaum besonders ereignisreich sein. Das bedeutendste, kurzfristige Problem ist zurzeit die politische Instabilität in Italien, und es gibt kaum eine Möglichkeit, etwas auf EU-Niveau dagegen zu tun (zumindest öffentlich).

Der griechische Präzedenzfall deutet an, dass Italien weiter wählen wird bis eine "Troika"-freundliche Regierung auftaucht. Dies scheint die Richtung zu sein, in die die drittgrößte Wirtschaft der Eurozone geht, da die Spielmacher (Bersani, Grillo, Berlusconi) Koalitionsmöglichkeiten kleinreden. Währenddessen können Offizielle der EU außer warten kaum etwas tun. Dies bedeutet, dass sich die Agenda um weniger intensive Sorgen Gedanken machen wird, während die italienische Situation nicht über wage rhetorische Auswüchse hinaus kommt.

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EU-Führer beginnen zweitägigen Gipfel

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Zinssatzentscheidung der Schweizerischen Nationalbank

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0,0-0,25%

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EZB veröffentlicht monatlichen Wirtschaftsbericht

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Jordan der SNB spricht über Geldpolitik

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