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Yen Rebound könnte weitergehen, da Bernanke Risikoaversion auslöst

Yen Rebound könnte weitergehen, da Bernanke Risikoaversion auslöst

2013-02-26 11:11:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Der Japanische Yen könnte sich weiter erholen, da Ben Bernanke andeutet, dass die Fed bereit ist, den Stimulus zu reduzieren, da die Inflationserwartung ansteigt und dadurch die Risikoneigung senkt.

Gesprächsansätze

  • Yen könnte Rebound wiederaufnehmen, da Statement von Bernanke Risikoaversion auslöst
  • NZ-Dollar fällt aufgrund sinkenden Inflationsaussichten und Wetten auf Zinserhöhung

Der Wirtschaftskalender ist in der europäischen Handelszeit ruhig, und dadurch richtet sich der Blickpunkt auf die US, wo der Vorsitzende der Federal Reserve, Ben Bernanke, vor dem Senate Banking Committee eine Stellungnahme geben wird. Die Trader werden die Bemerkungen des Zentralbankchefs gegenüber dem relativ restriktiven Ton der Protokolle der FOMC Sitzung im Januar abwägen.

Während Bernanke wahrscheinlich die bereits bekannte Rhetorik anschlagen und erneut auf die Zerbrechlichkeit der Erholung der US hinweisen wird, werden seine Gedanken über den Anstieg der Inflationserwartungen und die sich anscheinend entwickelnde Ansicht der Fed über die Kosten-Nutzen-Bilanz von weiterem QE äußerst interessant sein. Es gibt Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Zentralbank den Stimulus trotz des hinkenden Wachstums reduzieren wird, falls die Aussichten für den Preisanstieg weiter ansteigen; dies könnte auf die Risikoneigung drücken.

Solch eine Entwicklung lässt den Yen wahrscheinlich erneut ansteigen, da Carry Trades, die auf der Niedrigzinswährung basierten, nachlassen, während der US-Dollar inmitten von sinkenden Verwässerungserwartungen gewinnt. Die letztendlichen Folgen dieses Szenarios scheinen besonders für den USD/JPY etwas verworren, aber aufgrund der kürzlich betonten Korrelation mit dem S&P 500 scheint eine Tendenz nach unten begründet.

Der Japanische Yen korrigierte sich im Overnight-Handel nach unten, da die Märkte die starke Erholung der vorangegangenen 24 Stunden verdauten. Die Einheit stieg im Durchschnitt um 2,9 Prozent gegenüber ihren führenden Gegenwährungen und markierte dadurch den größten Anstieg an einem Tag seit fast drei Jahren, anscheinend als Folge einer zunehmenden Risikoaversion.

Der New Zealand Dollar geriet ebenso unter Druck, nachdem eine RBNZ Umfrage zeigte, dass die 2-jährigen Inflationserwartungen auf 2,2 Prozent im zweiten Quartal fielen und dadurch die niedrigste Ziffer seit fast eines Jahrzehnts markierten. Der Bericht hatte Gewicht gegen Erwartungen einer Zinssatzsenkung, was andeutet, dass die Zentralbank ihren gelockerten Modus für eine Zeit weiter beibehalten dürfte.

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