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Schweizer Franken wertet wieder auf - Wer gewinnt die nächste Runde?

Schweizer Franken wertet wieder auf - Wer gewinnt die nächste Runde?

2013-02-11 12:24:00
Torsten Gellert,
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"Der Franken ist auch beim heutigen Kurs gegenüber dem Euro überbewertet", so das Direktoriumsmitglied der Schweizer Nationalbank (SNB) Fritz Zurbrügg heute in einem Interview. Diese Aussage verwundert nicht wirklich. Zum einen ist die eidgenössische Währung schon wieder nicht mehr wirklich weit von der im September 2011 gesetzten Untergrenze zum Euro von 1,20 entfernt. Zum anderen würde es so gar nicht in die Zeit und zum Ton eines Notenbankers passen, wenn er die eigene Währung nicht als überbewertet ansehen würde. Im internationalen Wettlauf um die schwächste Währung kann die Schweiz zwar nicht vorn mitspielen, aber sie tut gut daran, die Flucht in den sicheren Hafen Franken und damit die Stärke ihrer Währung etwas einzudämmen.

Dafür hat sie in den vergangenen 15 Monaten Fremdwährungsreserven von fast 430 Milliarden Schweizer Franken (rund 350 Milliarden Euro) angehäuft und es ist ihr gelungen, die Marke von 1,20 EUR/CHF gegen die Kräfte des Devisenmarktes erfolgreich zu verteidigen. Besonders aktiv musste die SNB im zweiten und dritten Quartal 2012 werden, als die drohende Eskalation der Euro-Krise die Kapitalflucht in den sicheren Franken beschleunigte. Von der Seite zumindest erfährt der Franken in den vergangenen Monaten eine spürbare Entspannung, zu Jahresbeginn fiel die Währung bis auf 1,25 EUR/CHF zurück und notierte damit so schwach wie seit Sommer 2011 nicht mehr, also weit bevor die Deckelung eingeführt wurde. Aber das war es dann auch schon. Wie von mir erwartet war kurz über 1,25 EUR/CHF Schluss und wer die bis dahin aufgelaufenen Gewinne aus dem Engagement im EUR/CHF realisiert hat, der sollte jetzt auf einen nächsten attraktiven Einstiegszeitpunkt warten.

Nun ist es freilich sehr schwer, diesen genau zu prognostizieren, aber wie schon angedeutet, rate ich aktuell zu einer eher abwartenden Haltung. Ich vermute, wir werden in den nächsten Monaten einen wieder stärkeren Franken sehen. EUR/CHF ist in meinen Augen ein wunderbares Barometer für den Zustand der Eurozone und für den Grad des Vertrauens der Finanzmärkte in selbige und die Antwort auf die Frage, ob die Krise gelöst und die Eurozone damit über den Berg ist. Erklärten zahlreiche Politiker, aber auch unter anderem EZB-Präsident Mario Draghi, Anfang des Jahres die Krise noch für beendet, wurden sie durch die konjunkturellen Daten aus Spanien und Frankreich in den darauf folgenden Tagen Lügen gestraft. Dazu aufkommende Korruptionsvorwürfe gegen den spanischen Ministerpräsidenten Rajoy und die Angst vor einem Regierungswechsel in Italien verbunden mit dem Ende aller bisher eingeleiteten Spar- und Reformbemühungen ließen die Stimmung der Finanzmarktteilnehmer zu Beginn letzter Woche endgültig wieder kippen. Die Anleiherenditen spanischer und italienischer Bonds zogen wieder spürbar an, nachdem sie im Januar noch auf ein Zwei-Jahres-Tief fielen. Parallel dazu sackte der Euro gegenüber dem Franken wieder ab und der Schweizer Franken wertete dementsprechend wieder auf.

Dies war eine in meinen Augen völlig verständliche Reaktion, denn wie schon oft an dieser Stelle erwähnt, halte ich den Optimismus über eine wirtschaftliche Wende der Eurozone für verfrüht. Durch das Versprechen Mario Draghis im Juli 2012, alles Notwendige zur Rettung des Euro zu tun, erkauften sich EZB und Politik in einem taktisch sehr klugen Schachzug lediglich die Zeit und damit auch vorerst das Vertrauen der Finanzmärkte. Nun will ich nicht sagen, dass die Zeit bislang sinnlos verstrichen ist, aber besonders mit Blick auf Spanien und seit neuestem auch Frankreich, bin ich skeptisch, dass beide Länder in den nächsten Monaten zu signifikantem Wachstum zurückkehren können, welches gerade im Fall Spanien Arbeitsplätze schafft. Und wenn der Premier einer der früheren Konjunkturlokomotiven Europas bei einem Eurokurs von 1,35 US-Dollar schon anfängt, aktive Wechselkurspolitik zu fordern, unterstreicht dies in meinen Augen, dass noch viel mehr Zeit benötigt wird, um das erkaufte Vertrauen auch langfristig zu bestätigen.

Schweizer_Franken_wertet_wieder_auf__body_CHF.jpg, Schweizer Franken wertet wieder auf - Wer gewinnt die nächste Runde?

Diese Ansicht teilt auch SNB-Mitglied Zurbrügg, indem er konstatiert, "die Extremrisiken auf den Finanzmärkten" seien zwar verschwunden, aber es gäbe immer noch "Risiken in Europa und es bestehe weiterhin die Gefahr von größeren Wechselkursbewegungen". In die Sprache des Devisenmarktes übersetzt, würden Extremrisiken bedeuten, die Untergrenze von 1,20 EUR/CHF wäre tatsächlich gefährdet und auch weitere Käufe von Euro und Dollar in Milliardenhöhe durch die SNB würden den Kapitalstrom in Richtung Alpenland nicht aufhalten können. Diese Gefahr sehe ich nicht, was gerade das Währungspaar so interessant für Anleger macht, die ihr Risiko begrenzen wollen. Denn hält die Marke von 1,20 EUR/CHF auch in Zukunft, wovon ich ausgehe, lässt sich das Verlustrisiko einer entsprechenden Position in Euro und Cent genau berechnen. Ich gehe aber auch davon aus, dass der Schweizer Franken nicht mehr so nah an die Untergrenze kommen wird, wie noch im vergangenen Jahr. Die von mir in den nächsten Wochen erwarteten wieder zunehmenden Unsicherheiten und die damit verbundene Abkehr der Investoren aus Risikoanlagen wie Aktien, aber auch dem Euro, sollten den Franken noch etwas stärker werden lassen. Wie auch schon in der Vergangenheit brauchen Anleger hier aber besonders viel Geduld und Disziplin, die wiederum hat sich im Schweizer Franken schon zwei Mal sehr gut ausgezahlt.

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