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Euro: Erst zu schwach, jetzt zu stark? - Was Draghi für Hollande tun kann

Euro: Erst zu schwach, jetzt zu stark? - Was Draghi für Hollande tun kann

2013-02-07 11:35:00
Torsten Gellert,
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Warum am Ende die EZB doch für einen schwächeren Euro sorgen wird

Japan hat dafür seinen neuen Premierminister Shinzo Abe, die Eurozone hat nun den französischen Präsidenten Francois Hollande, der den eigenen Wechselkurs am liebsten so steuern würde, wie es der Exportwirtschaft und damit der Wettbewerbsfähigkeit am ehesten entgegenkommt. Nur hat es Hollande im Gegensatz zu seinem japanischen Pendant etwas schwerer. Er muss auf dem Weg zum zuständigen Notenbankchef noch an 16 anderen Regierungen vorbei, um an der Zinsschraube und damit am Geldhahn drehen zu können. In Tokio geht dagegen alles viel schneller, nun wurde der Druck auf den bisherigen obersten Währungshüter Shirakawa wahrscheinlich so hoch, dass dieser noch früher als geplant seinen Stuhl für einen dem Premier wohlgesonnenen Nachfolger Platz macht.

Japan hat damit wohl unbestritten die Führungsrolle auf der aktuellen Etappe des Wettlaufs um die schwächste Währung eingenommen. Abzulesen ist das Ergebnis am Wechselkurs des Japanischen Yen. Gegenüber dem Euro hat dieser in den vergangenen sechs Monaten 30 Prozent an Wert verloren, der Euro dementsprechend gewonnen. Ganz so groß fällt das Plus der europäischen Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar nicht aus. Aber nachdem der Euro im Sommer nur noch gute 1,20 US-Dollar kostete, notiert er aktuell schon wieder über 1,35 US-Dollar, was immerhin einem Plus von 12 Prozent entspricht. Nun debattieren Politik und Wirtschaft darüber, ob der Euro auf diesem Niveau schon wieder zu stark ist und ob er die tatsächliche Verfassung der Wirtschaft in der Eurozone widerspiegelt. Diese Frage ist generell für alle Währungsräume nicht einfach zu beantworten, beim Euro kommt aber noch das Problem hinzu, dass die Unterschiede innerhalb der Eurozone so gewaltig sind. Für Länder wie Griechenland, Spanien, Italien, aber auch das von Hollande regierte Frankreich erschwert ein steigender Euro gerade die Reform- und Sparanstrengungen, die zur Sanierung ihrer Haushalte notwendig sind. Denn das dafür nötige Wachstum wird durch eine unter dem steigenden Eurokurs leidende Exportwirtschaft schon wieder im Keim erstickt.

Natürlich kann und darf in meinen Augen von diesen Ländern am Ende nicht allein ein steigender Euro für ausbleibende Reformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit verantwortlich gemacht werden. Mit Blick gerade nach Japan, aber auch den USA bin ich aber auch geneigt zu sagen, man sollte sich seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht zu sehr darauf verlassen, dass andere Notenbanken die Maßstäbe einhalten, die die Frankfurter selbst an ihre eigene Geldpolitik anlegen. Deshalb gehe ich davon aus, dass sich EZB-Präsident Draghi heute in seinen Optimismus aus der Januar-Sitzung wieder etwas zurücknimmt, was die langsame Genesung der Eurozone angeht. Er tut gut daran, die Tür für eine expansive Geldpolitik weiter offen zu halten und auch eine Zinssenkung nicht auszuschließen.

Das von ihm auf der letzten Sitzung konstatierte wieder zurück gekehrte Vertrauen in die Eurozone hat sich nicht nur in den wieder sinkenden Anleiherenditen für spanische und italienische Bonds gezeigt, sondern hat auch dazu geführt, dass sich die Lage am Interbankenmarkt langsam aber sicher wieder normalisiert hat. Die Geschäftsbanken begannen daraufhin, die Gelder, die sie sich im Hochpunkt der Eurokrise von der EZB geliehen hatten, früher als erwartet zurück zu zahlen. Allein in der letzten Januarwoche sind rund 137 Milliarden Euro an die EZB zurückgeflossen. Auf der anderen Seite kauft die US-Notenbank (Fed) monatlich(!) Anleihen im Wert von 85 Milliarden US-Dollar (rund 63 Milliarden Euro) zurück. Während also die Bilanzsumme der EZB in den vergangenen Wochen spürbar sinkt, was einer restriktiven Geldpolitik entspricht, hält der Trend einer weiter steigenden Geldmenge in den USA an. Bereits jetzt liegen die Anleihekäufe der Fed, der Bank of Japan, aber auch der Bank of England deutlich über denen der EZB, bezogen auf die Wirtschaftsleistung sind die Aufschläge noch deutlicher.

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Es sollte nicht das Ziel der EZB sein, die erste der großen Notenbanken zu sein, die nach der Finanzkrise zu einer restriktiven Geldpolitik zurückkehrt, wenn auch vorerst nur durch eine zurückgehende Bilanzsumme. Den damit entsprechend letzten Platz unter den Großen im Wettlauf um die schwächste Währung sollte sie den Ländern überlassen, deren Wachstumsaussichten weit höher einzuschätzen sind als die wirtschaftliche Zukunft der Eurozone, allen voran den USA. Die Fed wird meiner Meinung nach noch in diesem Jahr die Zügel leicht anziehen und zumindest verbal eine Wende in der Geldpolitik einleiten, ich gehe von einer weiter positiven Entwicklung der US-Konjunktur und speziell auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt aus. Im Gegenzug wird die EZB zwar jeden Zweifel zerstreuen, sie würde Wechselkurspolitik betreiben, aber durch geeignete Worte und am Ende auch Taten dafür sorgen, dass der Euro nicht zu stark wird. Eine weitere Zinssenkung noch im ersten Halbjahr halte ich aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung gerade in Ländern wie Spanien und Frankreich für nicht ausgeschlossen. In der Erwartung dieser unterschiedlichen Richtungen in der Geldpolitik gehe ich weiter von einem eher schwächeren Euro gegenüber dem US-Dollar aus und erwarte für die nächsten sechs bis zwölf Monate wieder Kurse unter 1,30 US-Dollar.

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