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Forex Analyse: Dollar, Yen könnte zulegen, da der Markt die US-Sparpolitik in Betracht zieht

Forex Analyse: Dollar, Yen könnte zulegen, da der Markt die US-Sparpolitik in Betracht zieht

Ilya Spivak, Head Strategist, APAC

Der US-Dollar und Japanische Yen fielen, da in Asien die Risikoneigung zunimmt. Aber es kehren die Befürchtungen bezüglich der amerikanischen Fiskalpolitik zurück, so dass die Nachfrage nach den Haven-Währungen zunehmen könnte.

Gesprächsansätze

  • US-Dollar und Japanischer Yen fallen, da die asiatischen Aktien aufgrund des Ausblicks bezüglich des chinesischen BIP steigen
  • Marktstimmung könnte sich auflösen, falls Flaute im Eventrisiko Fokus auf Befürchtungen bezüglich der amerikanischen Sparpolitik richtet

Der Japanische Yen und der US-Dollar gaben im Großen und Ganzen im Overnight-Handel nach, da die Aktien zulegten, und dadurch die Nachfrage nach den Safe-Haven-Währungen abnahm. Der regionale Benchmark Aktienindex MSCI Asia Pacific (ausgeschlossen Japan, wo die Märkte heute geschlossen sind) nahm 0,3% zu. Chinesische Aktien führten den Anstieg an, und die Nachrichten trugen zu der Erwartung bei, dass eine Verbesserung des Wirtschaftswachstums in den BIP-Ziffern des vierten Quartals am Freitag ans Licht kommen könnte.

S&P 500 Futures zeigen nach oben und deuten eine ähnliche zukünftige Entwicklung an, da die Risikoneigung weiterhin Unterstützung findet. Die Dauerhaftigkeit des Anstiegs scheint jedoch zweifelhaft, da ein Katalysator fehlt, um das Momentum aufrecht zu erhalten. Die europäischen und amerikanischen Wirtschaftskalender sind ruhig, wobei ein geringer Anstieg der Industrieproduktion in der Euro-Zone (dessen Auswirkung auf die Märkte bestenfalls auf die Zinssatzentscheidung der EZB begrenzt ist) zu dem minimal vorliegendem Eventrisiko beiträgt. Die Agenda für Unternehmensgewinne ist ebenfalls ruhig.

Die Erwartungen bezüglich des chinesischen BIP selbst scheinen ein unzuverlässiger Antrieb für dauerhaften Optimismus zu sein. Tatsächlich, wie in unserer wöchentlichen Prognose erläutert, ließen die Leitindikatoren allgemein die jüngste Stabilisierung des chinesischen Wachstums vorausahnen und die Anlagenkurse haben entsprechend reagiert. Dies bedeutet, dass ein wirklich überraschende Anstieg der Wachstums-Kennzahl wahrscheinlich nötig ist, um weitere anhaltende Fortschritte, die nicht bereits in den Kursen einkalkuliert wurden, auszulösen.

Obwohl Trägheit ein möglicher Trend-Setter bei den Anlagekursen sein kann - was das Risiko-On Szenario einfach damit erklärt, dass es jüngst das dominante Thema war - können die Märkte alternativ das Gleichgewicht der bevorstehenden Risiken überdenken, da in den Schlagzeilen momentan eine Flaute herrscht. Die schlimmste Unsicherheit, die aufgelöst werden muss, ist die stärke des Einflusses der US-Sparpolitik als eine Bedrohung auf die globale Erholung. Der Gegenwind durch Steuererhöhungen scheint relativ gering, im Vergleich dazu, was hätte passieren können, falls in letzter Minute keine "Fiscal Cliff"-Deal erreicht worden wäre. Aber die Ausgabenseite der Gleichung bleibt wichtig, da die Debatten über den "Schuldendeckel" und der "Abkapselung" anhalten.

Wenn man die Bedrohung des globalen Wachstums durch scharfe Einsparungen auf Front der US-Steuern bei gleichzeitiger anhaltender Rezession in Europa bedenkt, dann scheint eine Korrektur der Risikoaversion angebracht zu sein. Die Positionierungen lassen auf eine zumindest fruchtbare Natur einer solchen Entwicklung der aktuellen Bedingungen schließen, nachdem der S&P 500 in einem beinahe vertikalen Verlauf auf ein Viermonatshoch vorstieß.

Asiatische Handelszeit: Was geschah

GMT

WHRG

EREIGNIS

AKT

PROGNOSE

VORHERIG

21:45

NZD

Kreditkartenausgaben - Einzelhandel (im Monatsvergleich) (DEZ)

0,3%

-

0,5%

21:45

NZD

Kreditkartenausgaben (im Monatsvergleich) (DEZ)

0,4%

-

0,7%

23:30

AUD

TD Wertpapiere Inflation (im Monatsvergleich) (DEZ)

0,4%

-

-0,1%

23:30

AUD

TD Wertpapiere Inflation (im Jahresvergleich) (DEZ)

2,4%

-

2,5%

0:30

AUD

RBA Kreditkarteneinkäufe (A$) (NOV)

21,8 Mrd.

-

22,5 Mrd.

0:30

AUD

RBA Kreditkartensalden (A$) (NOV)

49,5 Mrd.

-

49,0 Mrd.

0:30

AUD

Hypotheken (NOV)

-0,5%

0,5%

0,1%

0:30

AUD

Beleihungswert (im Monatsvergleich) (NOV)

0,6%

-

0,1%

0:30

AUD

Investitionsdarlehen (NOV)

-3,3%

-

5,4%

0:30

AUD

ANZ Stellenangebote (im Monatsvergleich) (DEZ)

-3,8%

-

-2,8%

Euro Handelszeit: Was zu erwarten ist

GMT

WHRG

EREIGNIS

PROGNOSE

VORHERIG

WIRKUNG

7:00

EUR

Deutscher Großhandelspreisindex (im Monatsvergleich) (DEZ)

-

-0,7%

Tief

7:00

EUR

Deutscher Großhandelspreisindex (im Jahresvergleich) (DEZ)

-

3,2%

Tief

9:00

EUR

Italienische Industrieproduktion saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (NOV)

-0,2%

-1,1%

Tief

9:00

EUR

Italienische Industrieproduktion, arbeitstäglich bereinigt (im Jahresvergleich) (NOV)

-6,0%

-6,2%

Tief

9:00

EUR

Italienische Industrieproduktion, nicht saisonbereinigt (im Jahresvergleich) (NOV)

-

-0,3%

Tief

9:30

EUR

Italienische Staatsschuldenquote (NOV)

-

2014,7 Mrd.

Tief

10:00

EUR

EuroZone Industrieproduktion saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (NOV)

0,2%

-1,4%

Mittel

10:00

EUR

Industrieproduktion der Euro-Zone, arbeitstäglich bereinigt (im Jahresvergleich) (NOV)

-3,1%

-3,6%

Mittel

Kritische Level

WHRG

UNTERSTÜTZUNG

WIDERSTAND

EUR/USD

1,3273

1,3436

GBP/USD

1,6088

1,6178

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