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Erwartungen an US-Notenbank sind hoch - Raum für Enttäuschungen vorhanden

Erwartungen an US-Notenbank sind hoch - Raum für Enttäuschungen vorhanden

2012-12-12 13:35:00
Torsten Gellert,
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Torsten Gellert, 12. Dezember 2012, Managing Director FXCM Deutschland

Der Twist ist aus ausgetanzt, das Investoren-Publikum wartet jetzt auf eine Zugabe oder noch besser: Die Party solle am besten niemals aufhören, denn findet die zum Jahresende auslaufende Operation Twist der US-Notenbank keinen würdigen Nachfolger, könnte auf der Tanzfläche das Licht schneller als gedacht an und an den Finanzmärkten aus gehen. Denn seit September 2011 verkauft die US-Notenbank im Rahmen dieses Programms kurzfristige Staatsanleihen und kauft gleichzeitig langfristige Papiere, um die Zinsen am langen Ende zu drücken, um so die Investitionen anzuregen. Im Juni dieses Jahres stockte das Gremium um den Notenbank-Chef Bernanke die Summe dafür auf monatlich 45 Milliarden US-Dollar auf.

Auch für mich steht völlig außer Zweifel, dass die Federal Reserve das Programm nicht ohne eine geeignete Verlängerungsmaßnahme auslaufen lassen wird. Aber die sehr optimistischen Erwartungen der von der Nachrichtenagentur Bloomberg in der vergangenen Woche befragten 48 von 49 Volkswirten, der Anleihetausch Twist werde in gleicher Höhe um ein reines Kaufprogramm langlaufender Anleihen ersetzt, teile ich nicht unbedingt. Denn dieser Schritt würde nicht nur eine Fortführung der aktuellen Geldpolitik, sondern auch das Schalten in einen höheren Gang bedeuten, denn bei einem Kauf statt Tausch würde die Notenpresse noch stärker laufen, weil den Märkten ja gleichzeitig keine Liquidität entzogen würde. Außerdem halte ich es für fraglich, ob Bernanke gerade jetzt schon zu einem solchen Schlag ausholen wird, würde er doch damit den Druck auf die Politik gewaltig abschwächen, sich im Haushaltsstreit vernünftig zu einigen.

Ich halte das Risiko, dass nicht nur die 48 Ökonomen, sondern auch die genau auf diese weitere Zufuhr von Liquidität angewiesenen Finanzmärkte enttäuscht werden könnten, für sehr hoch. Die nicht unerwartete Jahresendrally bei DAX und DOW sorgt noch dafür, dass der Euro trotz vieler ungelöster Probleme in der Eurozone sich wiederholt an der Marke von 1,30 zum US-Dollar versucht, aber diesen Kampf in meinen Augen wohl eher verlieren wird, d.h. die Marke nicht signifikant überwinden wird können. Schon heute Abend um 18.30 Uhr bei Bekanntgabe der weiteren Marschrichtung in der amerikanischen Geldpolitik könnte die Gemeinschaftswährung erneut den Rückwärtsgang einlegen. Denn sollten es am Ende nur 35 oder gar 25 Milliarden Dollar werden und Bernanke eher eine Tonart anschlagen, die die Märkte langfristig auf ein Ende der ultralockeren Geldpolitik vorbereiten soll, würde dies einerseits direkt den Dollar stärken und andererseits den Euro über den sich langsam wieder zudrehenden Geldhahn als Liquiditätstreiber und die damit wieder schwindende Risikoneigung schwächen.

Hinzu kommen beim Euro wie schon oben angesprochen so viele offene Baustellen wie auf deutschen Autobahnen während der vorweihnachtlichen Reisewelle. Wie auch hier die Autofahrer den Eindruck nicht loswerden, es würde nicht recht vorangehen, werde auch ich das Gefühl nicht los, während eine Spur wieder geöffnet wird, also Griechenland seinen für weitere Geldmittel aus der EU notwendigen Schuldenrückkauf in letzter Minute relativ erfolgreich abschließen kann, wird man in Italien wohl bald wieder auf den Standstreifen wechseln, was die weiteren Spar- und Reformbemühungen angeht. Zwar ist Italien mit der seit 13 Monaten im Amt befindlichen Regierung um Ministerpräsident Monti nicht auf die Erfolgsspur zurückgekehrt, aber die in den vergangenen Monaten verabschiedeten Gesetze zu Steuererhöhungen, Ausgabenkürzungen, gegen Schwarzarbeit und die eingeleitete Rentenreform haben in Bezug auf Tempo und Stärke für italienische Verhältnisse unerwartet hohes Potenzial für die Zukunft. Mit Blick auf die drohende, aktuell zwar noch völlig unwahrscheinliche, erneute Wahl des Bunga-Bunga-Königs Berlusconi fällt mir dagegen nur ein Wortspiel zu "Potenzial" ein, welches ich an dieser Stelle aber nicht weiter ausführen möchte.

Dass Regierungen für ihre unpopulären Sparanstrengungen allerdings abgestraft und damit abgewählt auch werden und der Opposition die Tür öffnen, haben wir in Europa in den letzten Monaten schon sehr oft erlebt. Denn die Erkenntnis, dass nur über diese nun schon sehr lange überfälligen Reformen die Wende geschafft werden kann, ist gerade bei den südlichen Mitgliedern der Eurozone in noch nicht sehr vielen Köpfen wirklich gereift. Das ist wiederum verständlich, solange man nicht eine Balance aus Sparen und dennoch Wachstum hinbekommt, was nicht einfach, aber notwendig ist. Denn ohne dass aus Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien, aber auch zuletzt Frankreich wieder positive Signale bezüglich Schuldenabbau und Wirtschaftswachstum kommen, ist zum Beispiel der gestern veröffentlichte und von vielen als Stimmungsumschwung interpretierte Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) nur Makulatur. Ein Wert von 6,9, also knapp über der Nulllinie ist für mich noch kein Signal für konjunkturellen Aufschwung schon im kommenden Jahr in Deutschland und in Europa.

Noch reagiert der Euro auf solche Daten positiv und klammert sich an den in meinen Augen nicht sehr stabilen Strohhalm, die Euro-Krise sei überwunden, wie ja auch schon einige Vertreter der Brüsseler Politik in diesen Tagen lauthals verkünden. Dagegen überraschen aber immer mehr Konjunkturdaten aus den USA wie zuletzt die auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gesunkene Arbeitslosenquote positiv und sprechen dafür, dass die USA den Europäern in Sachen Trendwende einen Schritt voraus sein werden. Und einen Schritt voraus bedeutet auch eine nicht mehr ganz so laxe Geldpolitik und ergo eine stärkere Währung. Deshalb gehe ich davon aus, auch unabhängig davon, wie die Entscheidung heute Abend in den USA ausfallen wird, dass der Euro sich in den nächsten Monaten eher unterhalb der 1,30er Marke statt darüber aufhalten wird. Spätestens bei einer Konsolidierung an den Aktienmärkten, die im derzeit überkauften Modus durchaus wahrscheinlich ist, wird der Euro wieder an Boden verlieren.

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