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Schweizer Franken nähert sich der 1,20 - Wer gewinnt die zweite Runde?

Schweizer Franken nähert sich der 1,20 - Wer gewinnt die zweite Runde?

2012-11-15 16:46:00
Torsten Gellert,
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Die erste Runde im Verteidigungskampf der Schweizer Nationalbank (SNB) gegen den Devisenmarkt ging ganz klar an die Eidgenossen. Die im September vergangenen Jahres angekündigte Untergrenze für den Wechselkurs des Euro in Schweizer Franken von 1,20 wurde zu keinem Zeitpunkt signifikant unterschritten.

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Allerdings erforderte dieser Kampf auch einen harten Einsatz. Seine Spuren hinterlassen hat dieser in einer aufgeblähten Bilanz der Schweizer Notenbank, die im September mit 509 Milliarden Schweizer Franken erstmals die Marke von einer halben Billion überschritten hat. Schuld daran sind die Fremdwährungsreserven, die durch die Käufe ausländischer Währungen gegen den Schweizer Franken seit der Installation der Untergrenze von 256 auf 430 Milliarden Schweizer Franken angestiegen sind. Aber auch schon vor September 2011 waren die Schweizer am Devisenmarkt aktiv. Bis 2009 bewegten sich die Fremdwährungsreserven auf einem Niveau von durchschnittlich 50 Milliarden Franken. Erst nachdem die weltweite Finanzkrise die Investoren mehr und mehr dazu veranlasste, ihr Geld in den "sicheren Hafen" Schweiz zu transferieren, griffen die Währungshüter ein, um dem der Exportindustrie immer gefährlicher werdenden starken Franken entgegen zu treten. Mit Blick auf das kleine Minus im Oktober könnte man meinen, die SNB würde jetzt schon wieder beginnen, den Schweizer Franken zurück zu kaufen. Aber weit gefehlt, nach eigenen Angaben beruht dieser Rückgang lediglich auf Wechselkursschwankungen in den einzelnen Positionen.

Den Anstieg des Franken von 1,60 EUR/CHF zur Jahrtausendwende auf in der Spitze knapp an der Parität konnten die Eidgenossen zwar nicht verhindern. Aber gerade in den letzten Monaten bewiesen sie ein geschicktes Händchen, um neben der Defensive auch die Offensive nicht zu vernachlässigen. 16,9 Milliarden Franken Gewinn brachten die Transaktionen der SNB nebenbei ein, fast eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Allein 10,3 Milliarden entfielen dabei auf die Fremdwährungspositionen, die restlichen 6,2 Milliarden Franken resultierten aus einem Bewertungsgewinn im Goldbestand. Das legt für mich den Schluss nahe, dass die Devisenhändler um den amtierenden SNB-Präsidenten Thomas Jordan ihr Handwerk verstehen und auch für Runde zwei gut gerüstet sind. Sehr interessant ist dabei auch der Blick hinter die Kulissen, das heißt auf die Frage, welche Währungen die Schweizer wann ge- und verkauft haben. Im Frühjahr stieg der durchschnittliche und auch von den Schweizern so gewollte Anteil des Euro an den Devisen von 50 Prozent in der Spitze auf fast 60 Prozent. Den Anstieg der Gemeinschaftswährung auf dann wieder über die Marke von 1,30 EUR/USD nutzte die SNB, um ziemlich geräuschlos diesen Anteil auf nun wieder 48 Prozent herunterzufahren. Sie kaufte US-Dollar und das Britische Pfund gegen den Euro, um wieder eine nach ihren Worten "gesunde Balance" in ihrem Portfolio herzustellen.

Aktuell sieht für mich alles so aus, als würde es nicht mehr lange dauern, bis die Glocke für die nächste Runde ertönt. Von den zwischenzeitlich erreichten 1,2180 EUR/CHF sind wir schon wieder ein ganzes Stück entfernt. Gerade die Unsicherheit nach den Wahlen in den USA und die damit verbundene Korrektur bei den Risikopapieren sorgten für einen Kapitalfluss in den Schweizer Franken. Verliert der Euro nun weiter zum US-Dollar, was gleichzeitig einhergeht mit einer weiter zunehmenden Risikoaversion der Investoren, gehe ich davon aus, dass auch der Abstand des Franken von der 1,20er Marke immer kleiner wird. Kleiner würde damit auch das Verlustrisiko für ein Engagement im Währungspaar EUR/CHF, wenn man davon ausgeht, dass die Marke weiterhin hält. Aktuell liegt dieses Risiko bei 1,2040 EUR/CHF bei 40 Pips. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass wir uns in den nächsten Wochen aufgrund der weltweiten Gemengelage zwischen "Fiscal Cliff" in den USA und der Krise in der Eurozone weiter dieser Marke nähern werden. Nun liegt es an jedem einzelnen, wann er glaubt, das für sich attraktive Einstiegsniveau gefunden zu haben, sei es bei 30, 20 oder gar 10 Pips. Man sollte dabei aber immer im Auge haben, dass jedes auch noch so kleine Signal - und hier denke ich zum Beispiel an den immer noch ausstehenden Hilfsantrag aus Madrid - welches in Richtung langfristige Lösung der Eurokrise geht, dazu führen kann, dass der Druck vom Euro genommen wird und damit auch EUR/CHF wieder anspringt, wie wir es nach der Ankündigung der EZB, unlimitiert Anleihen der Krisenländer zu kaufen, gesehen haben.

Bleibt noch die Frage zu beantworten, wie die SNB sich in den nächsten Monaten verhält und wie hoch damit das Risiko ist, dass die 1,20er Marke in einer nächsten Runde fällt. Ganz nach der Devise "Never change a winning Team", in dem Falle wohl eher Strategie, gehe ich davon aus, dass die Schweizer erneut bereit sein werden, einen dann wieder schwächeren Euro zu kaufen und den Anteil auf vielleicht erneut 60 Prozent oder mehr zu erhöhen. Auch vor einer weiteren Ausweitung ihrer Bilanz werden sie vorerst nicht zurückschrecken, auch wenn die Abhängigkeit von einer anderen Währung, in dem Falle vom Euro Risiken mit sich bringt. Fehlende Flexibilität und eine importierte Inflation aus dem Euroraum sind da zu nennen. Letztere erwarte ich aber nicht für die nächsten Monate. Diese wird erst dann ein Thema, wenn durch eine höhere Nachfrage tatsächlich Druck auf die Preise ausgeübt wird, die wiederum aber auch einhergehen wird mit einem wieder steigenden Euro, den die Schweizer dann dazu nutzen werden, ihre Eurobestände abzubauen. Und als dritten Punkt wird auch der aus den Transaktionen entstandene Milliardengewinn die SNB nicht davon abhalten, ihre Strategie weiter zu verfolgen. Auch wenn sie, obwohl börsennotiert, nicht gewinnorientiert am Markt operieren soll und will.

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