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Nach der Wahl kommt die Krise - Die Flucht in den US-Dollar beginnt

Nach der Wahl kommt die Krise - Die Flucht in den US-Dollar beginnt

2012-11-08 14:11:00
Torsten Gellert,
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Über das Plus beim Euro und den amerikanischen Index-Futures am gestrigen Vormittag nach der Wiederwahl von Barack Obama als US-Präsident habe ich mich schon etwas gewundert. Zwar ist das schlimmste Szenario ausgeblieben. Es muss nicht noch einmal nachgezählt werden und bislang sind zumindest auch keine größeren Klagen in Sachen Wahlmanipulation laut geworden. Aber auf diese Rally der vermeintlichen Erleichterung darüber folgte in meinen Augen eine Korrektur mit Ansage. Zwar ist es nicht ganz so schlimm gekommen wie bei der ersten Wahl Obamas vor vier Jahren, damals verlor der Dow Jones am Tag nach der Wahl ganze fünf Prozent, aber was nicht ist, kann ja noch werden. 2008 brachte Tag zwei nach der Wahl übrigens auch noch mal ein Minus von vier Prozent. Ein Einstieg auf diesem dann erreichten Niveau von 8.700 Punkten hatte sich dann allerdings während der Amtszeit des Demokraten als richtig erwiesen, heute steht der US-Leitindex bei knapp 13.000 Punkten. Ein Euro kostete ähnlich wie heute auch vor vier Jahren rund 1,28 US-Dollar. Jetzt allerdings wird für die Gemeinschaftswährung die Situation in meinen Augen zunehmend kritischer, die von mir avisierten 1,26 EUR/USD sind bald erreicht und aktuell spricht nicht vieles dafür, dass der Euro bald wieder an Stärke zulegt.

Nach_der_Wahl_kommt_die_Krise_-_Die_Flucht_in_den_US-Dollar_beginnt___body_EURUSD.jpg, Nach der Wahl kommt die Krise - Die Flucht in den US-Dollar beginnt

Und da sind zunächst einmal die Probleme vor der eigenen Haustür, die den Euro schwächen. Zwar haben die Griechen ihr nächstes Sparpaket verabschiedet, um den Weg für die nun schon um ein halbes Jahr verzögerte nächste Tranche von 31,5 Milliarden Euro aus dem Ausland endlich frei zu machen. Allerdings schrumpfte die bisherige Regierungsmehrheit von 176 auf jetzt nur noch 153 Parlamentarier. Der kleinere Koalitionspartner enthielt sich der Stimme. Das zeigt neben den Streikwellen, die das Land mehr und mehr lahmlegen, wie schwierig der Weg Griechenlands aus der Krise noch werden wird. Und aus der Krise raus, heißt ja noch nicht rein wieder in Wachstum und die Rückkehr zur Normalität. Auf ein Minus von 4,2 Prozent hat die EU-Kommission gestern ihre Prognose für das griechische Wirtschaftswachstum gesenkt, nachdem sie bisher noch von einer Stagnation ausgegangen war. Spanien minus 1,4, Italien minus 0,9 Prozent, die gesamte Eurozone soll im kommenden Jahr jetzt nur noch mit gerade einmal 0,1 Prozent wachsen. Jetzt setzen die Kommissare aus Brüssel ganz auf 2014, wo das Wachstum mit 1,4 Prozent in die Eurozone zurückkehren soll.

Der negative Trend für den Euro wird nun nach der Wahl in den USA noch beschleunigt, denn der US-Dollar wird zunehmend als sicherer Hafen angesteuert, sobald wie jetzt die Nervosität an den Finanzmärkten zunimmt. Und diese ist in meinen Augen auch mehr als gerechtfertigt, denn wir sind nach der Wiederwahl Obamas um nur genau eine Erkenntnis reicher. Alles bleibt vorerst wie es ist, die Konstellation in Senat und Repräsentantenhaus und die jetzt umso desolatere Lage der Republikaner lassen nichts Gutes und vor allem Fortschrittliches für die nächsten Regierungsjahre des Demokraten Obama vermuten. 16 Billionen US-Dollar Schulden hat das Land schon angehäuft. Damit es nicht unkontrolliert und schnell sehr viel mehr werden, tritt zum Jahresende eine Schuldenbremse in Kraft, die es in sich hat. Über das drohende "Fiscal Cliff" wird in diesen Tagen viel geschrieben und auch ich glaube nicht, dass es so schlimm kommen und man sich stattdessen wieder in letzter Minute einigen wird. Aber gespart werden muss, die Frage ist nur, wie hoch fallen die Maßnahmen aus. Und da befinden sich die USA in dem gleichen Dilemma wie die Griechen. Wer spart, wächst nicht, zumindest nicht in dem Maße wie wenn er das Geld weiter ausgeben würde. Und das hat bei einem Land wie den USA auch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, welche sich selbst gerade nicht im besten Zustand befindet. Bis zum Jahreswechsel werden uns also die Verhandlungen im US-Kongress auf Trab halten. Danach wird die Finanzmärkte die Frage bewegen, wie viel Prozent Wirtschaftswachstum kosten die verabschiedeten Maßnahmen zum Schuldenabbau. Diese Gemengelage gepaart mit dem immer noch sehr hohen Optimismus an den Aktienmärkten lässt mich vermuten, dass die nächsten Monate eher durch den Sicherheitsaspekt und damit eine Flucht in den US-Dollar geprägt sein werden. Und was ist mit dem japanischen Yen? Gleiches Problem wie die USA, nur langfristig schwieriger lösbar. Die Überalterung der Bevölkerung und die in den vergangenen Monaten sichtbar werdenden Probleme vor allem in der japanischen Exportwirtschaft sprechen für mich ganz klar für den Dollar als Alternative zum Yen, wenn es um den sicheren Hafen geht.

Einen entscheidenden Vorteil haben die Amerikaner allerdings in Sachen Schulden gegenüber den armen Griechen. Sie verschulden sich in ihrer eigenen Währung und drucken einfach den Dollar und begleichen einfach gesagt, mit diesen neuen Greenbacks ihre Schulden. Und dafür ist der Grundstein nach der Wiederwahl Obamas auf jeden Fall gelegt. Ben Bernanke, oder wer ihm auch immer aus seinem Gremium in 2014 folgt, darf und wird mit der lockeren Geldpolitik weitermachen. Das begrenzt zum einen zwar die Stärke des US-Dollar und erklärt damit auch die kurzzeitige Reaktion des Euro gestern Vormittag, wird zum anderen aber den in den nächsten Monaten zu erwartenden Kapitalstrom in Richtung US-Dollar nicht stoppen können. Diese Notenbankpolitik führt langfristig zwangsläufig zur Inflation, was wiederum das Gold als Krisenwährung begünstigt. Trotz steigenden Dollars, konnte das Edelmetall in den vergangenen Tagen seine Verluste aus der Vorwoche nach den guten Arbeitsmarktzahlen vollständig wieder aufholen. Ein Trend, der meiner Meinung nach weitergehen kann, vorerst bis zum immer größer werdenden Widerstand knapp vor der 1.800er US-Dollar-Marke.

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