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Egal wer die US-Wahlen gewinnt, der Dollar hat langfristig Potenzial

Egal wer die US-Wahlen gewinnt, der Dollar hat langfristig Potenzial

2012-11-01 14:45:00
Torsten Gellert,
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Torsten Gellert, FXCM - 01. November 2012

Müssten die Finanzmärkte über ein Foto des Tages abstimmen, würde es wahrscheinlich die ganz besondere Allianz zwischen dem obersten Demokraten Obama und dem Republikaner und Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, bei ihrer Begutachtung der durch Hurrikan "Sandy" angerichteten Schäden an der US-Ostküste ganz nach vorn schaffen. Denn, ob der nächste US-Präsident nach der Wahl am kommenden Dienstag Barack Obama oder Mitt Romney heißt, ist in meinen Augen nicht entscheidend für die weitere Entwicklung an den Börsen dieser Welt. Viel wegweisender ist da die zukünftige Gestaltung der Mehrheitsverhältnisse in Kongress und Senat. Die Frage, ob die Blockadepolitik der beiden Lager weiter geht oder man vor allem beim Schuldenabbau nach Kompromissen suchen wird, entscheidet nicht nur über den weiteren Weg der Welt- und Wirtschaftsmacht USA und damit auch des US-Dollars, sondern hat auch weitreichende Konsequenzen für die Weltwirtschaft.

Kurzfristig betrachtet könnte ein Sieg des republikanischen Herausforderers dem Greenback einen Schub verleihen, denn dieser hat ein Ende der ultraexpansiven Geldpolitik der US-Notenbank angekündigt. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit für eine dritte Amtszeit des mittlerweile ein bisschen amtsmüde wirkenden Fed-Präsidenten Ben Bernanke sowieso nicht sehr hoch. Ob ihm aber wieder eine geldpolitische "Taube", also ein Befürworter einer expansiven Geldpolitik, oder eher ein "Falke" mit einer restriktiven, straffen Geldpolitik folgen wird, darüber wird auch am Dienstag entschieden. Über die Effekte der Pakete QE1 (Quantitative Easing = lockere Geldpolitik) bis QE3 besonders für die Realwirtschaft kann man zwar vortrefflich streiten, ein in Zukunft starker US-Dollar würde den USA aber sowohl in Sachen Konjunktur als auch Schuldenabbau eher hinderlich sein. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass die USA am Ende von ihrer Niedrigzinspolitik und weiteren Anleihekäufen abrücken, sie werden vielleicht nur einen Gang herunter schalten. Auch die umgekehrten Effekte eines kurzfristig fallenden US-Dollars nach einer Wiederwahl Obamas halte ich für zeitlich sehr begrenzt, weil sehr schnell wie oben angedeutet ein anderes Thema wieder in den Blickpunkt der Investoren rücken wird.

Neben dem Präsidenten wählen die Amerikaner ein Drittel der 100 Senatoren und alle 538 Vertreter im Repräsentantenhaus neu. Derzeit haben die Demokraten im Senat eine hauchdünne Mehrheit, während im Repräsentantenhaus seit 2010 die Republikaner das Sagen haben. Bleiben die Verhältnisse so, wonach es nach aktuellen Umfragen aussieht, droht weiterer politischer Stillstand, den das Land in der aktuellen Situation überhaupt nicht gebrauchen kann. Im schlimmsten Fall können bei einem Wahlsieg Obamas die Republikaner im Gegenzug ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus ausbauen und mehr Anhänger der konservativen "Tea Party" in die Kammer bringen, die unter allen Umständen jegliche Steuererhöhungen verhindern werden. Geld, was in Zeiten klammer Kassen dringend gebraucht wird. Wohin dieser lähmende Streit führen kann, haben wir im Frühjahr/Sommer 2011 gesehen, als der Staatsbankrott nur in letzter Minute abgewendet werden konnte. Damals wurde eine sogenannte auch hierzulande gut bekannte Schuldenbremse vereinbart, die genau jetzt, nämlich zum Jahreswechsel, interessant wird. Automatisch treten Einsparprogramme im US-Haushalt in Kraft, während gleichzeitig Steuererleichterungen für Arbeitnehmer, Vermögende und Unternehmen auslaufen. Alles in allem geht es um einen 600 Milliarden-Dollar-Schock oder um vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts, den die US-Wirtschaft verdauen muss. Vorausgesetzt, man einigt sich nicht wieder in letzter Minute und verschiebt die Einsparmaßnahmen auf die nächsten Jahrzehnte oder lässt sie am Ende dann ganz ausfallen.

Von einer solchen Einigung ist zwar auszugehen, aber die bis dahin währenden Verhandlungen werden sich negativ auf die Finanzmärkte auswirken, die Risikoneigung der Investoren wird abnehmen und der Dollar als sicherer Hafen angesteuert werden, trotz aller Probleme, die die USA hat. Denn die Alternativen fehlen. Die Japaner haben das gleiche Problem wie die Amerikaner, nur in meinen Augen noch viel größer, schaut man auf die Möglichkeiten, langfristig aus diesem Dilemma zwischen hohen Schulden und geringem Wirtschaftswachstum wieder herauszukommen. Es sei an dieser Stelle noch einmal auf die von mir oft angesprochene Problematik der Überalterung der japanischen Gesellschaft und die gravierenden strukturellen Probleme von Nippons Wirtschaft verwiesen. Freilich nicht nur diese Strukturprobleme hat auch die Eurozone und damit der Euro, weshalb letzterer schon gar nicht als Krisenwährung in Frage kommt.

Jetzt könnte man meinen, die Einigung in letzter Minute würde dann als Befreiungsschlag gewertet werden können und die Finanzmärkte aufatmen lassen. Wenn da nicht die allgemeine konjunkturelle Verfassung der Weltwirtschaft wäre, die sich in meinen Augen zumindest in den nächsten beiden Jahren nicht so positiv entwickeln wird wie von den Marktteilnehmern erwartet. Da hole ich mir die Bestätigung von der US-Notenbank, die jetzt schon signalisiert hat, die Nullzinspolitik bis ins Jahr 2015 beizubehalten. Nicht ohne Grund, denn wären die Währungshüter davon überzeugt, dass die Wirtschaft in 2013 oder spätestens 2014 aus eigener Kraft wieder ins Laufen käme, hätten sie diese Garantien in Sachen Zinsen und QE3, also der Anleihekäufe, nicht geben müssen. Ganz davon zu schweigen, dass die Auswirkungen des nun schon dritten Paketes seiner Art auf die reale Wirtschaft sehr begrenzt sein werden. Und in Zeiten wirtschaftlicher Krisen hat sich der Dollar immer als ein gutes Investment erwiesen. Auf dem Höhe- oder besser gesagt Tiefpunkt der US-Rezession in 2008 gewann der Greenback gegenüber dem Euro allein von Juli bis Oktober 24 Prozent an Wert. Soviel Potenzial traue ich dem Dollar in den nächsten Monaten auf keinen Fall zu, schon gar nicht gegenüber dem Euro, aber trübt sich das gesamtwirtschaftliche Bild in der oben beschriebenen Weise weiter ein, wird der Greenback als Sieger gegenüber Euro und Yen hervorgehen.

Egal wie die Wahl am Dienstag also ausgeht, allein die Handlungsfähigkeit und Stabilität einer wie auch immer aussehenden US-Regierung, bestimmt darüber, wie groß die Unsicherheit in den nächsten Monaten an den Finanzmärkten wird. Lediglich eine Wahl mit Senat und Repräsentantenhaus für eines der beiden Lager würde ein Signal setzen und die Hebel der Akteure auf "Kauf" stellen und den Dollar, so absurd es auch klingen mag, schwächen. Davon gehe ich aber genau wie alle bisherigen Umfragen nicht aus, deshalb favorisiere ich auch nach der Wahl den US-Dollar. Größtes Potenzial hat für mich weiterhin das Währungspaar USD/JPY. Die Marke von 85 Yen ist ein erstes Etappenziel auf dem weiteren Weg nach oben

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