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Rohstoffe: US und deutsche Daten könnten die Angst über Hurrikan Sandy ausgleichen

Rohstoffe: US und deutsche Daten könnten die Angst über Hurrikan Sandy ausgleichen

2012-10-29 08:00:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:

Die Rohstoffe stehen wegen der Auswirkungen des Hurrikan Sandy stark unter Druck, aber die deutschen und US-Wirtschaftszahlen können helfen, die Negativität zu überwinden.

Gesprächsansätze

  • Crude Oil und Metalle beginnen die Woche wegen Ängsten um Hurrikan Sandy unter Druck
  • Deutsche und US-Zahlen können Risikoaversion entgegenwirken und Rohstoffe stützen

Die Rohstoffpreise stehen zu Beginn der Handelswoche unter Verkaufsdruck, da die Befürchtungen über die Auswirkungen des Hurrikan Sandy auf die wirtschaftliche Aktivität der USA eine breite Risikoaversion auslösen. In einem Umfeld, in dem Trader weiterhin auf einen Aufschwung in den USA hoffen, der die schwache Leistung Europas und Asiens stützen könnte, stellen die Befürchtungen über den Schaden, den Sandy anrichten könnte, ein großes Hindernis für eine breit angelegte die Risikoneigung da.Die Sentiment-verankerten Crude Oil und Kupfer-Preise folgen den Aktien nach unten. Silber steht ebenso unter Druck, aber Gold kann sich halten, der Handel hat sich tagsüber kaum verändert.

Die Daten für US Privateinkommen und -Ausgaben titeln den Wirtschaftskalender, und es werden auf beiden Seiten Verbesserungen erwartet. Ebenso ist eine geringfügig bessere Dallas Fed Herstellungsumfrage prognostiziert. Obwohl solche Ergebnisse Hinweise auf eine Risikoaversion ausgleichen sollten, sind die Auswirkungen an einem Tag, an dem die US Finanzmärkte gezwungen sind geschlossen zu bleiben, wohl unklar. Die vorläufigen deutschen VPI Zahlen für Oktober stellen eine weitere Quelle für Risikotrends dar. Der Bericht sollte eine verlangsamte Inflationsrate auf dem niedrigsten Wert in drei Monaten zeigen und somit Hoffnungen auf einen EZB-Stimulus schüren. Das könnte Sentiment fördern (und dann auch Rohstoffe), wenn man bedenkt, dass die Rezession in der Euro-Zone den stärksten Gegenwind für allgemeines Weltwirtschaftswachstum darstellt.

WTI Crude Oil (NY Schlusskurs): $86,28 // +0,23 // +0,27%

Der Kurs stockt über der 85,00, eine von der 50%Fibonacci Expansion verstärkte Barriere bei 83,76. Der anfängliche Widerstand liegt bei 87,66, der 38,2% Fib. Ein Durchbruch darüber zielt auf eine fallende Trendlinie von Ende September (jetzt bei 91,66). Alternativ zielt ein Durchbruch unter 83,76 auf die 80,00 und dem 61,8% Level bei 79,84.

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Spot-Gold (NY Schlusskurs): $1711,30 // -0,80 // -0,05%

Der Kurs bildete ein Bullish Engulfing Candlestick Pattern über der Unterstützung bei 1693,06, dem 38,2% Fibonacci Retracement, was auf einen möglichen Bounce hinweist. Der anfängliche Widerstand liegt bei einer fallenden Trendlinie vom Swing Hoch vom 5. Oktober (1717,66). Ein Durchbruch darüber legt den Bereich 1732,33-35,65 frei, markiert durch ein horizontales Pivot Level und dem 23,6% Fib. Alternativ zielt ein Rückgang unterhalb der Unterstützung auf das 50% Level bei 1661,32.

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Spot-Silber (NY Schlusskurs): $32,09 // -0,06 // -0,17%

Der Kurs bildete ein bullisches Morning Star Candlestick Pattern über der Unterstützung bei 31,43, dem 50% Fibonacci Retracement und weist auf eine mögliche Aufwärtsbewegung hin. Der Widerstand befindet sich bei 32,36, dem 38,2% Level, mit einem Durchbruch darüber, der auf den Bereich 33,51-66 zielt. Alternativ legt ein Rückgang unterhalb der Unterstützung das 61,8% Retracement bei 30,50 frei.

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COMEX E-Mini Copper (NY Schlusskurs): $3,550 // 0,000 // 0,00%

Der Kurs stockt über der Unterstützung bei 3,537, dem 50%Fibonacci Retracement. Der Widerstand liegt bei 3,608, dem 38,2% Level. Ein Durchbruch darüber zielt auf das 23,6% Retracement bei 3,695. Alternativ legt ein Rückgang unterhalb der Unterstützung den 61,8% Fib bei 3,466 frei.

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