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Die letzte Intervention seitens der BoJ ist gut einen Monat her, am 19.09. tradete der USD/JPY in seinem Hoch bei 79,20 und ging dann bei 78.36 aus dem Handel. Einen Monat später traden wir in der Region um 78,72 und somit nahezu unverändert.

Der Versuch den deflatorischen Druck beim Import zu verringern ist also erneut verpufft. Japan kämpft bereits seit einiger Zeit mit einer importierten Deflation begünstigt durch die starke Aufwertung des japanischen Yen und natürlich auch durch die zurückgehende Nachfrage nach japanischen Gütern z.B. in Folge der europäischen Schuldenkrise.

Ist in häerer Zukunft mit einer starken Gegenbewegung und der Ausblidung einer Aufwärtsstruktur im USD/JPY zu rechnen?

Die Antwort auf diese Frage ist wohl eher "Nein". Die Tatsache, dass der Commitment of Traders Report seit Beginn Juni nahezu keine Veränderung bei der Positionierung seitens der Commercials zeigt lässt darauf schließen, dass die Marktteilnehmer den japanischen Yen im derzeitigen Bereich (USD/JPY : 78/79 Yen) als fair bewertet erachten. Stärkerer Abwärtsdruck ist ebenfalls nicht zu erwarten, da die japanische Notenbank auf der Unterseite konsequent interveniert.

Wann könnte es zu einer nachhaltigen Abwertung des japanischen Yen kommen und welche Rolle könnte die japanische Notenbak spielen?

Starke Aufwärtsimpulse eingeleitet durch die BoJ sind nicht zu erwarten. Notenbanken tendieren grundsätzlich dazu Übertreibungen im Bezug auf die eigene Währung abzufedern und eher antizyklisch zu agieren. Eine Abwertung des japanischen Yen könnte langfristig durch die Auflösung von Carry Trades stattfinden. Viele Immobilien sind im Laufe der vergangenen 15 bis 20 Jahre in Yen finanziert worden. Hierbei lieh man sich japanische Yen, da diese aufgrund der niedrigen Zinsen sehr günstig waren und legte diese bspw. in Immobilien an. Da es sich bei diesen Investments um einen langfristig ausgelegten Trade handelt, wird der Aufwertungsdruck auf den Yen infolge der Auflösung dieses Trades noch einige Zeit andauern und erst peu a peu abnehmen.

Welche Rolle spielt die hohe Verschuldung Japans?

Es ist eine bekannte Tatsache: Japan hat die höchste staatliche Nettoverschuldung. Doch die Angst bzw. die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls Japans beträgt aktuell nahezu 0%. Einer der Gründe hierfür ist mit Sicherheit, dass Japan zum größten Teil bei seiner eigenen Bevölkerung verschuldet ist. Und solange die Zinsbelastung ebenfalls weiter im Bereich seiner Allzeit-Tiefs notiert, ist auch für die Finanz- bzw. Realmärkte keine Gefahr zu erwarten.

Erst wenn es zu einem stärkeren Anstieg der Zinsen auf japanische Staatstitel käme oder die Inflation beginnen würde anzusteigen und sich somit die positive Realverzinsung japanischer Schuldtitel auflösen würde, würde der japanische Yen abwerten.

Eine_fundamentale_Betrachtung_des_USDJPY_body_eurdaily.jpg, Eine fundamentale Betrachtung des USD/JPY