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Der Safe-Haven US Dollar und der Japanische Yen stiegen über Nacht inmitten von Risikoaversion vor dem Gipfel der Euro-Zone Finanzminister. Die nahe Zukunft wird wahrscheinlich eine ähnliche Entwicklung bringen.

Anknüpfungspunkte

  • US Dollar und Japanischer Yen steigen, da Risikoaversion die asiatischen Aktienmärkte ergreift
  • Kanadischer Dollar gut gestützt nach US-Arbeitsmarktbericht
  • Euro-Zone Finanzminister Gipfel im Fokus hinsichtlich Griechenland Finanzierung und Spanien Bailout
  • IMF dürfte Weltwirtschaftsausblick in aktualisierter Statistik herabstufen
  • Deutschlands Handelsüberschuss zu eng gesetzt; Industrieproduktion fällt

Der US Dollar und der Japanische Yen stiegen gegen die meisten ihrer Hauptgegenstücke, da asiatische Aktien fielen und die Nachfrage nach sicheren Anlagen steigerten. Regionale Börsen (außer Japan, wo die Märkte wegen einem Feiertag geschlossen sind) fielen im Durchschnitt 0,9 Prozent. DerKanadische Dollar war ebenfalls gut gestützt, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag besser als erwartet ausgefallen war. Denn die Trader setzen darauf, dass eine sich stabilisierende Erholung in der weltgrößten Wirtschaft die Nachfrage für den angrenzenden nördlichen Nachbarn fördern wird.

Ab jetzt wenden sich alle Augen Richtung Luxemburg, wo die Euro-Zone Finanzminister ein zweitägiges Treffen beginnen, um Bemühungen hinsichtlich des Schuldenmanagements zu diskutieren. Die Trader werden besonders in Anzeichen zur Beseitigung der Uneinigkeit zwischen der griechischen Regierung und der Troika-Überwachung interessiert sein, was die die Tür für die Auszahlung des letzten Bailout-Posten öffnet. Jegliche Hinweise bezüglich des Timing eines spanischen Antrags auf ein komplettes Hilfepaket sind ebenso gefragt. - Besonders nachdem die Kreditkosten bei einer Anleihe-Auktion in der letzten Woche stiegen.

Vor diesem Hintergrund wird der IMF eine aktualisierte Statistik zu den Erwartungen bezüglich der Weltwirtschaftsleistung veröffentlichen. - Allgemein wird eine Herabstufung erwartet. Dies führt zur Annahme, dass die Risk-Off Stimmung bei fehlenden positiven Hinweisen aus Luxemburg wahrscheinlich beibehalten wird. Auf der Zahlenseite sollte Deutschlands Handelsbilanzüberschuss sich auf €15,2 Milliarden schmälern – der niedrigste Wert in vier Monaten – während die Industrieproduktion den Prognosen nach im August 0,6% Prozent fiel.

Asiatische Handelszeiten: was geschah

GMT

WHRG

EREIGNIS

IST

PROGNOSE

VORHERIG

23:01

GBP

Lloyds Beschäftigungsvertrauen (SEP)

-49

-

-43

0:30

AUD

ANZ Stellenangebote (im Monatsvergleich) (SEP)

-2,8%

-

-2,4% (R-)

1:00

NZD

REINZ Preisindex für Immobilien (im Monatsvergleich) (SEP)

0,6%

-

1,3%

1:00

NZD

REINZ Immobilienverkäufe (im Jahresvergleich) (SEP)

8,0%

-

16,2%

1:00

NZD

REINZ Preisindex für Immobilien (SEP)

3442,1

-

3420,1

2:30

CNY

HSBC Services PMI (SEP)

54,3

-

52,0

5:30

AUD

Währungsreserven (A$) (SEP)

44,9 Mrd.

-

44,1 Mrd.

Euro-Handelszeiten: was ist zu erwarten

GMT

WHRG

EREIGNIS

PROGNOSE

VORHERIG

AUSWIRKUNG

5:45

CHF

Arbeitslosenquote, saisonbereinigt (SEP)

3,0%

2,9%

Gering

5:45

CHF

Arbeitslosenquote (SEP)

2,8%

2,8%

Mittel

6:00

EUR

Deutsche Leistungsbilanz (€) (AUG)

12,7 Mrd.

12,8 Mrd.

Gering

6:00

EUR

Deutsche Exporte, saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (AUG)

-0,6%

0,4%

Gering

6:00

EUR

Deutsche Importe, saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (AUG)

0,2%

0,7%

Gering

6:00

EUR

Deutsche Handelsbilanz (€) (AUG)

15,2 Mrd.

16,9 Mrd.

Mittel

6:30

EUR

Französische Banque de France Wirtschaftsstimmung (SEP)

91

93

Gering

7:15

CHF

Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) (SEP)

0,3%

0,0%

Mittel

7:15

CHF

Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich) (SEP)

-0,4%

-0,5%

Mittel

7:15

CHF

VPI - EU harmonisiert (im Monatsvergleich) (SEP)

-

-0,3%

Gering

7:15

CHF

VPI - EU harmonisiert (im Jahresvergleich) (SEP)

-

-0,5%

Gering

8.30

EUR

Sentix-Anlegervertrauen in der Euro-Zone (OKT)

-20,9

-23,2

Gering

10:00

EUR

Deutsche Industrieproduktion (im Jahresvergleich) (AUG)

-1,6%

-1,4%

Mittel

10:00

EUR

Deutsche Industrieproduktion (im Monatsvergleich) (AUG)

-0,6%

1,3%

Mittel

Kritische Level

WHRG

UNTERSTÜTZUNG

WIDERSTAND

EUR/USD

1,2881

1,3080

GBP/USD

1,6065

1,6194