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Kommentar von Stefan Riße, FXCM Trading Coach und Fondsmanager

In der langen Seitwärtsphase der Edelmetalle von Mai bis August war Stimmung für die Edelmetalle auf so tiefe Niveaus gesunken wie seit 2008 nicht mehr. Im Stimmungstief ließen sich unter den US-Investment-Advisern gerade einmal noch 41 Prozent Bullen fürs Gold und sogar nur noch 31 Prozent Bullen für Silber finden. Der täglich ermittelte Hulbert Gold-Newsletter Sentiment Index (HGNSI) notierte lange im leichten Minusbereich, was fürs Gold in den vergangenen Jahren eher ungewöhnlich war. In Bezug auf die zeitliche Ausdehnung der sehr tiefen pessimistischen Werte muss man bis 1991 zurückgehen, um Vergleichbares zu finden. Wie seit Beginn der Edelmetallhausse im Jahr 2002 war die verhaltene Stimmungslage wieder einmal die richtige Gelegenheit für Käufe. Mit dem dann Ende August erfolgten Ausbruch aus dem Seitwärtstrend sprang die Stimmung dann schlagartig an. Die Charttechniker, wie auch die Fundamentalisten bliesen gleichzeitig zum Einstieg. Dass der Markt daraufhin nur kurz wieder zurückfiel, kann als technische Stärke gewertet werden. Aus antizyklischer Sicht sind die Edelmetalle nun aber in Bereiche vorgerückt, die nicht direkt zu Gewinnmitnahmen mahnen, aber erhöhte Wachsamkeit erfordern. So werden mittlerweile 75 Prozent bzw. 73 Prozent optimistische US-Anlageberater gemessen. Der HGNSI steht bei 54 Prozent allerdings lag er vor drei Tagen auch noch bei 66,5 Prozent. Das gleiche Bild ergibt sich in Europa, wo Sentix auch rekordhohe Stimmung für das gelbe Metall misst. Wir haben allerdings gesehen, dass in starken Aufwärtstrends die Stimmungsindikatoren über längere Zeiträume starken Optimismus ausweisen können, ohne dass es bereits zu einem Ende des Trends kommt. So auch im Gold im vergangenen Jahr geschehen. Insofern würde ich hier nicht das frühe Ende der auch saisonal unterstützen Hausse sehen. Stimmungsindikatoren sind immer nur dann wertvoll, wenn sie eine polarisierte Stimmung zum Ausdruck bringen oder in jüngerer Vergangenheit eine polarisierte noch nicht vom Markt mit antizyklischer Bewegung quittierte wurde. Im neutralen Bereich sind sie aussagelos. Aktuell lässt sich daher nur der Kanadische Dollar (CAD) mit 73 Prozent Optimisten und bereits seit längerer Zeit hohen Werten als überkauft bezeichnen. Alle anderen Devisen liegen in der Mitte, der Euro zum Dollar mit jetzt 55 Prozent Bullen sogar mit leicht positivem Bias. Hier wirkt womöglich noch das Kaufsignal von nur noch 18 Prozent Bullen aus dem Juni nach. Die Welt dürfte überwiegend noch short im Euro sein und weiter steigende Kurse zu einem fortgesetzten Short-Squeeze führen.