Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Bullisch
Bitcoin
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • Forex Update: Gemäß 20:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇦🇺AUD: 0,49 % 🇨🇭CHF: 0,30 % 🇪🇺EUR: 0,25 % 🇳🇿NZD: -0,06 % 🇨🇦CAD: -0,06 % 🇯🇵JPY: -0,15 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/bqX4yTj7mP
  • Rohstoffe Update: Gemäß 20:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Silber: 2,85 % Gold: 0,73 % WTI Öl: -0,30 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/87kL2SfdIP
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 97,03 %, während S&P 500 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 75,77 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/wdOo9ULUDS
  • Indizes Update: Gemäß 20:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Dax 30: 0,68 % FTSE 100: 0,56 % CAC 40: 0,48 % Dow Jones: 0,09 % S&P 500: 0,08 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#indices https://t.co/kjRioqC6nY
  • #DAX Update. 500-540 support held two times $DAX https://t.co/VM3jIij96q https://t.co/GTA3G5H8AK
  • Do you really think it matters what #Trump says? The only thing the #Stockmarket matters about atm is, when is the conference over so we can push it again. No other reaction expected.
  • Rohstoffe Update: Gemäß 18:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Silber: 2,81 % Gold: 0,88 % WTI Öl: -0,65 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/xhJK4QjBCx
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 97,13 %, während S&P 500 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 76,25 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/OlXj4EcqDQ
  • Indizes Update: Gemäß 18:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: FTSE 100: 0,08 % CAC 40: -0,22 % Dax 30: -0,26 % S&P 500: -0,61 % Dow Jones: -0,94 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#indices https://t.co/2oxNzSKNex
  • EUR/USD IG Kundensentiment: Unsere Daten zeigen, dass EUR/USD Trader am wenigsten nettolong sind seit Mai 21, als EUR/USD in der Nähe von 1,10 gehandelt wurde. Eine konträre Indikation des Sentiments weist zu EUR/USD Stärke. https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/xWqWRn0fSR
Polens Wirtschaft kühlt sich ab - Zürckhaltung beim Zloty angesagt

Polens Wirtschaft kühlt sich ab - Zürckhaltung beim Zloty angesagt

2012-08-24 09:51:00
Research, Analysten-Team
Teile:

Torsten Gellert, FXCM - 24. August 2012

Noch klingen die Zahlen vielversprechend. Mit den erwarteten 2,7 Prozent Wirtschaftswachstum wird Polen in diesem Jahr wohl alle anderen EU-Mitglieder hinter sich lassen. Und auch beim Thema Schulden können viele europäische Nachbarn vor den Polen nur den Hut ziehen. Nach einem Rekord-Budgetdefizit noch im Jahr 2010 von 7,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 5,1 Prozent im Vorjahr soll es in diesem Jahr unter die Maastricht-Grenze von drei Prozent fallen und bis 2015 sogar auf ein Prozent gesenkt werden. Diese solide Wirtschafts- und Finanzlage gepaart mit attraktiven Zinsen im Vergleich zu sicheren Eurostaaten führten in den vergangenen Monaten zu einem regelrechten Ansturm ausländischer Investoren auf polnische Staatspapiere. Von dieser Attraktivität bleibt natürlich auch die Währung nicht unbeeindruckt. Der Polnische Zloty (PLN) gewann in diesem Jahr rund 10 Prozent gegenüber dem Euro an Wert und notiert aktuell knapp über der Marke von 4,00 EUR/PLN.

Soweit so gut, und auf den ersten Blick spricht einiges dafür, dass dieser Trend so weitergehen kann. Allerdings werden auf den zweiten Blick einige Gewitterwolken am Horizont erkennbar und lassen bei mir Zweifel an einer Fortsetzung aufkommen. Das letzte Mal, als für einen Euro nur vier Zloty zu zahlen waren, im Sommer 2011, wuchs Polens Wirtschaft noch mit vier Prozent, die Euro-Krise befand sich erst im Anfangsstadium und das Großereignis Fußball-Europameisterschaft lag noch vor den Polen. Letzteres ist jetzt Geschichte und die Stimmung im Land alles andere als gut. Die Zahl der Insolvenzen liegt mit 800 Anträgen großer Firmen seit Jahresbeginn auf Rekordniveau. Vor allem in der Baubranche stehen durch Pleiten rund 150.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Dabei hatte vor allem diese Branche als der große mögliche Profiteur der Fußball-EM gegolten und nun ist es sie, die durch einen Einbruch im Juli um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert dafür sorgt, dass das Wachstum im dritten Quartal wohl sehr viel schwacher als die erwarteten 2,5 Prozent ausfallen wird.

Zu den Problemen im Land gesellt sich nun noch eine schlechte wirtschaftliche Verfassung des wichtigsten Handelspartners Polens, die Eurozone, die im dritten Quartal wohl in die Rezession rutschen wird. Sie nimmt über die Hälfte der polnischen Exporte ab. Deshalb gehe ich davon aus, dass sich der Trend der rückläufigen Exporte aus den ersten sechs Monaten des Jahres in der zweiten Jahreshälfte noch beschleunigen könnte. Gelingt es den Polen nicht, diese Ausfälle durch andere Absatzmärkte zu kompensieren, sind sowohl die 2,7 Prozent Wachstum für dieses, als auch die prognostizierten 2,0 Prozent für 2013 in Gefahr.

Droht eine Flaute in der Wirtschaft, ruft man in diesen Tagen gern nach der Zentralbank, die durch geeignete Maßnahmen den Geldhahn etwas weiter aufdrehen kann. Einfachstes, aber von Notenbanken der größten Industrienationen der Welt nicht mehr praktizierbares Mittel, sind Leitzinssenkungen. Während die USA, Japan und die Eurozone nur noch mehr oder weniger weit von der Nulllinie entfernt sind, hat die Polnische Zentralbank mit einem Leitzins von aktuell 4,75 Prozent dafür noch genug Spielraum. Den wird sie auch ausnutzen. Ob noch 2012 oder doch erst Anfang 2013 und wie hoch die Senkung ausfällt, wird davon abhängen, wie stark sich die Wirtschaft im dritten Quartal abkühlt.

Die in den nächsten Monaten immer weiter zunehmenden Zinssenkungs- spekulationen dürften die Anleihekäufer vorerst noch etwas bei Laune halten. Allerdings könnte die Aussicht auf einen durch die lockere Geldpolitik geschwächten Zloty nach und nach die ausländischen Investoren dazu veranlassen, Ihre Positionen abzubauen. Passiert dies dann in großem Stil, kann das im Falle der vergleichsweise geringen Liquidität des Zloty auch schon mal sehr schnell gehen. Der Anteil des Zloty am täglichen globalen Devisenumsatz liegt bei gerade einmal 0,5 Prozent. Zum Vergleich: Von mir schon oft in diesem Zusammenhang angesprochene Währungen wie die Schweden- oder Norwegen-Krone liegen beim doppelten Umsatz.

Polens_Wirtschaft_kuehlt_sich_ab_-_Zurueckhaltung_beim_Zloty_angesagt_body_x0000_i1025.png, Polens Wirtschaft kühlt sich ab - Zürckhaltung beim Zloty angesagt

Ich bin zwar in diesen Tagen kein großer Euro-Anhänger, was lediglich bedeutet, dass ich ihn aktuell nur wenigen Währungen vorziehen würde, wenn es um Investitionen am Devisenmarkt geht. Aber beim Währungspaar EUR/PLN sehe ich in den nächsten Monaten eher Erholungspotenzial des Euro gegenüber dem Zloty wieder in Richtung 4,60 EUR/PLN, dem Hoch aus dem Dezember 2011.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.