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Dollar und Yen sind gefährdet, da die Erholung der Risikobereitschaft weiter anhält

Dollar und Yen sind gefährdet, da die Erholung der Risikobereitschaft weiter anhält

Ilya Spivak, Head Strategist, APAC

Anknüpfungspunkte

  • Dollar und Yen wurden bei fallender Nachfrage nach sicheren Anlagen verkauft, während die Aktien in Asien steigen
  • Schwache Wirtschaftsdaten aus dem UK und der Euro-Zone dürften die risikofreudige Grundstimmung nicht gefährden
  • Der Australische Dollar zeigt eine starke Performance, während die RBA bei ihrer abwartenen Haltung bleibt

Der US Dollar und der Japanische Yen fielen im Overnight-Handel während asiatische Aktien zulegten und die Nachfrage nach den gefragtesten sicheren Währungen drückten. Der regionale Aktienindex-Benchmark MSCI Asien-Pazifik stieg um 0,6 Prozent. Auftrieb verliehen Berichte über eine deutsche Unterstützung für die Bemühungen der EZB, die Finanzierungskosten der Periphvererieländer zu reduzieren. Die Argumente der Fed-Präsidenten der Niederlassungen in Boston beziehungsweise San Francisco, Eric Rosengren und John Williams für ein weiteres QE waren ebenfalls unterstützend.

Der australische Dollar zeigte ein leichte Outperformance, nachdem die Reserve Bank of Australia den Benchmark-Zinssatz erwartungsgemäß unverändert bei 3,5 Prozent beließ. Das Statement, das die Policy-Veröffentlichung begleitete, zeigte eine weiterhin abwartende Haltung, was darauf schließen lässt, dass der RBA Gouverneur Glenn Stevens und seine Kollegen es nicht eilig haben, den Lockerungszyklus wieder aufzunehmen.

Mit den Zahlen zur UK Industrieproduktion und zum italienischen BIP erscheinen in den nächsten Stunden Neuigkeiten zum konjunturellen Umfeld. Die erstgenannte Veröffentlichung wird voraussichtlich zeigen, dass der Output im Juni um 3,5 Prozent gefallen ist, was den schärfsten monatlichen Rückgang seit einem Jahrzehnt darstellen würde. Die letztgenannte Veröffentlichung wird voraussichtlich bestätigen, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone im dritten Quartal in Folge geschrumpft ist. Die deutschen Arbeitsaufträge werden voraussichtlich um 0,8 Prozent abrutschen. Dies würde die Furcht vor einer Ausbreitung der Schwierigkeiten von der Peripherie in den Kern des Währungsblocks verstärken.

Während es sicherlich nicht unterstützend ist, verstärken diese Ergebnisse sicherlich eher die altbewährten Erwartungen eines Downturns in dem regionalen, europäischen Wachstum, als dass sie etwas Neues zu der Gleichung anbieten. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf scheint es unwahrscheinlich, dass der Datensatz vom Tage Anwendung hat, um eine bedeutsame Risikoaversion zu generieren. In der Tat zeigen die S&P 500 Aktienindex-Futures fest höher und deuten darauf, dass die risikoreiche Stimmung, die über Nacht notiert wurde, sich wahrscheinlich fortsetzen wird.

Asiatische Handelszeiten: was geschah

GMT

WHRG

EREIGNIS

IST

PROGNOSE

VORHERIG

22:45

NZD

Durchschnittliche Stundenlöhne (im Quartalsvergleich) (2Q)

0,2%

0,5%

1,3%

22:45

NZD

Private Löhne exkl. Überstunden (im Quartalsvergleich) (2Q)

0,5%

0,6%

0,5%

22:45

NZD

Arbeitskosten privater Sektor (im Quartalsvergleich) (2Q)

0,5%

0,5%

0,5%

23:01

GBP

BRC Verkäufe flächenbereinigt (im Jahresvergleich) (JUL)

0,1%

-0,2%

1,4%

23.50

JPY

Offizielle Reserven ($) (JUL)

1272,8 Mrd

-

1.270,6B

4:30

AUD

RBA Zinssatz-Entscheidung (7. AUG)

3,50%

3,50%

3,50%

Euro-Handelszeiten: was ist zu erwarten

GMT

WHRG

EREIGNIS

ERW/AKT

VORHERIG

AUSWIRKUNG

5:45

CHF

Arbeitslosenquote, saisonbereinigt (JUL)

2,9% (A)

2,9%

Mittel

5:45

CHF

Arbeitslosenquote (JUL)

2,7% (A)

2,7%

Mittel

7:00

CHF

Ausländische Devisenreserven (JUL)

406,5 Mrd. (A)

365,1 Mrd.

Gering

7:15

CHF

Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) (JUL)

-0,5% (A)

-0,3%

Mittel

7:15

CHF

Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich) (JUL)

-0,7% (A)

-1,1%

Mittel

7:15

CHF

VPI - EU Harmonisiert (im Jahresvergleich) (JUL)

-0,3% (A)

-1,2%

Mittel

7:15

CHF

VPI - EU Harmonisiert (im Monatsvergleich) (JUL)

-0,8% (A)

-0,2%

Mittel

8:00

EUR

Italienische Industrieproduktion saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (JUN)

-1,0%

0,8%

Gering

8:00

EUR

Italienische Industrieproduktion nicht saisonbereinigt (im Jahresvergleich) (JUN)

-

-6,8%

Gering

8:00

EUR

Italienische Industrieproduktion wda (im Jahresvergleich) (JUN)

-6,5%

-6,9%

Gering

8.30

GBP

Industrieproduktion (im Monatsvergleich) (JUN)

-3,5%

1,0%

Mittel

8.30

GBP

Industrieproduktion (im Jahresvergleich) (JUN)

-5,3%

-1,6%

Mittel

8.30

GBP

Produktion des verarbeitenden Gewerbes (im Monatsvergleich) (JUN)

-4,3%

1,2%

Gering

8.30

GBP

Saldo der Leistungsbilanz (im Jahresvergleich) (JUN)

-5,7%

-1,7%

Gering

9:00

EUR

Italien soll Ausgabenkürzungen genehmigen

-

-

-

9:00

EUR

Italienisches BIP saisonbereinigt und w.d.a. (im Quartalsvergleich) (2Q P)

-0,8%

-0,8%

Mittel

9:00

EUR

Italienisches BIP saisonbereinigt und w.d.a. (im Jahresvergleich) (2Q P)

-2,5%

-1,4%

Mittel

10:00

EUR

Deutsche Auftragseingänge, nicht saisonbereinigt (im Jahresvergleich) (JUN)

-7,0%

-5,4%

Mittel

10:00

EUR

Deutsche Auftragseingänge, saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (JUN)

-0,8%

0,6%

Mittel

Kritische Level

WHRG

UNTERSTÜTZUNG

WIDERSTAND

EUR/USD

1,2347

1,2449

GBP/USD

1,5545

1,5664

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.