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Jetzt müssen den Worten Taten folgen - Erhebliches Korrekturpotenzial

Jetzt müssen den Worten Taten folgen - Erhebliches Korrekturpotenzial

2012-07-30 11:07:00
Research, Analysten-Team
Teile:

Torsten Gellert, FXCM - 30. Juli 2012

Das Potenzial für Enttäuschungen an den Finanzmärkten ist in dieser Woche so hoch wie lange nicht mehr. Die Erwartungen nach den Worten des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi am vergangenen Donnerstag sind sehr hoch und eigentlich zu hoch, um gar noch übertroffen werden zu können. Denn auf lediglich erfüllte Erwartungen reagieren die Märkte in der Regel enttäuscht. Und nicht nur dies, seine Kollegen aus den Großbritannien und den USA hat Draghi aus Sicht der Märkte gleich mit unter Druck gesetzt. Die drei wichtigsten Termine der vor uns liegenden Woche sind zweifelsohne die Treffen der US-Notenbank Fed, der Bank of England und der EZB und deren Ankündigungen, oder besser gesagt, ihre Beschlüsse zur zukünftigen Geldpolitik. Denn jetzt sind es Taten, die zählen. Worte sind genug gesprochen. Der oberste Notenbanker der USA, Ben Bernanke, muss am Mittwoch als erster seine Entscheidung bekannt geben. Hier könnte die erste Enttäuschung anstehen. Schon bei den letzten Treffen der Fed und Reden ihres Präsidenten erhoffte man sich direktere Hinweise auf ein bevorstehenden „Quantitative Easing 3 (QE3)“, also nach den ersten beiden Paketen weitere milliardenschwere Wertpapierkäufe, um die Märkte mit Liquidität zu versorgen. Sollte der Arbeitsmarkt nicht in die Gänge kommen, stünde die Notenbank bereit, die Konjunktur durch geeignete Maßnahmen weiter zu stimulieren, so Bernanke vor zwei Wochen. Nun werden die Zahlen zum amerikanischen Arbeitsmarkt zwar erst am Freitag dieser Woche veröffentlicht. Es wird mit 100.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft gerechnet. Ich gehe davon aus, dass die Notenbanker auf ihrem Treffen schon einen ersten Einblick in diese Daten haben werden. Bekannt sind dann nicht nur ihr, sondern auch den Investoren die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen zur Stimmung in der amerikanischen Industrie. Nachdem der ISM-Einkaufsmanager-Index für Juni regelrecht eingebrochen und unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen war, bleibt abzuwarten, ob im Juli der Sprung zurück über diese Marke gelingt. Ich habe da durchaus meine Zweifel. Analysten gehen von einem Anstieg auf 50,2 Punkte aus. Aber auch hier gilt wie immer: Schlechte Daten könnten sich am Ende eher als positiv erweisen, da dann die Wahrscheinlichkeit auf ein QE3 noch in diesem Jahr zunimmt. Aktuell setzen die Märkte noch lange nicht auf eine konjunkturelle Erholung, sondern vielmehr auf weitere Liquiditätsspritzen, die ihre Anlagen schon unter rein inflationären Gesichtspunkten steigen lassen. Kommt dann am Ende auch noch ein Anspringen der Wirtschaft dazu, wäre das dann die Beste aller Welten. Die wäre es auch, wenn die EZB am Donnerstag gleich alle Möglichkeiten ausschöpft, die sie hat. Sie könnte den Leitzins von aktuell 0,75 Prozent noch weiter senken, einen negativen Zins für Einlagen bei der EZB einführen und den Banken in Form eines dritten Refinanzierungsgeschäftes (LTRO) unbegrenzt billige Kredite zur Verfügung stellen. Wenn sie dazu noch beschließen würde, das Anleihekaufprogramm für spanische und italienische Staatsanleihen wieder aufzunehmen, wäre die Welt der Investoren mehr als in Ordnung. Dass sie das alles tut, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Ich rechne auf jeden Fall mit konkreten Äußerungen zu den Anleihekäufen und der Rolle, die der – daran sei in diesem Zusammenhang noch einmal erinnert – noch immer vom Bundesverfassungsgericht nicht legitimierte Rettungsschirm EFSF bei dieser Aktion spielt. Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass dieses den Märkten reichen wird und daher bin ich sehr skeptisch, was den Verlauf dieser Börsenwoche angeht. Das Motto könnte heißen: anschnallen und festhalten. Für alle Anlagen, die auf die Worte von EZB-Präsident Draghi mit einem Kursfeuerwerk reagierten, halte ich das Korrekturpotenzial für nicht unerheblich. Im Gegenteil: Die traditionell aufgrund der Urlaubszeit etwas geringeren Umsätze könnten zu sehr schnellen und großen Kursausschlägen führen. Ich sehe noch kein grünes Licht, sowohl für den Euro als auch für den DAX, und würde diese Woche erst einmal abwarten und mich nach den großen Ereignissen neu positionieren.

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