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Notenbanken versorgen die Märkte wieder mit Geld - die Wirkung ist fraglich

Notenbanken versorgen die Märkte wieder mit Geld - die Wirkung ist fraglich

2012-07-05 15:22:00
Research, Analysten-Team
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Sie haben es wieder getan und zwar in einer konzertierten Aktion. Um 13 Uhr warteten die Finanzmärkte auf die Nachricht aus London, welchen Umfang der geldpolitische Lockerungsschritt der Bank of England (BoE) denn haben würde. Und die Überraschung war perfekt. Aber sie kam nicht von der Insel, sondern aus dem Reich der Mitte. Chinas Zentralbank senkt zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen den Leitzins, konkret den einjährigen Einlagesatz, um 25 Basispunkte auf nun drei Prozent, den einjährigen Ausleihesatz um 31 Basispunkte auf nun sechs Prozent. Da ging das von den Märkten so erwartete erneute Anwerfen der Notenpresse der Briten fast unter. Die BoE stockt ihr Programm zum Ankauf von Anleihen um weitere 50 Milliarden Pfund auf nun 375 Milliarden Pfund (rund 470 Milliarden Euro) auf. Rund 45 Minuten später folgte der nächste Schritt, diesmal kam er aus Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt den Leitzins erstmals unter die Marke von einem Prozent, auf nun 0,75 Prozent.

Ganz schön viel Stoff an diesem Donnerstag, den die Märkte erst einmal verarbeiten müssen. Gerätselt wird nun über die Wirkung jeder dieser Maßnahmen. Auf den ersten Blick geht für mich die größte Wirkung von der Zinssenkung der chinesischen Zentralbank aus, denn dort scheint der Kreislauf noch am besten zu funktionieren und das Geld am ehesten dort anzukommen, wo es gebraucht wird, und zwar in der sich langsam abschwächenden chinesischen Wirtschaft. Parallel zur Zinssenkung erlaubt die Notenbank deshalb auch den Geldinstituten, Kredite zukünftig 30 Prozent unter den Leitzinsen anzubieten.

Dies tut sie, um genau das zu verhindern, was in Europa passiert. Die EZB verbilligt das Geld. Aber die Banken nutzen dieses lieber, um ihre Bilanzen auf Vordermann zu bringen, statt es weiter zu verleihen in die Krisenregionen, die jetzt wieder auf die Beine kommen müssen. Aber da ist ihnen das Risiko zu hoch. Da liegt genau das Problem. Die Eurozone ist zweigeteilt. In Staaten im Norden wie Finnland, Österreich, aber auch Deutschland haben Unternehmen kein wirkliches Problem, an frisches Geld zu kommen. Im Gegenteil, in manchen Sektoren, wie zum Beispiel der deutschen Baubranche, beobachtet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schon Anzeichen einer Überhitzung. Dagegen funktioniert dieser Kreislauf in Ländern wie Spanien oder Griechenland eben gerade nicht und daran wird eine Senkung des Leitzinses auch nichts ändern.

Genauso sieht das auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. Sie forderte kurz vor dem Treffen der EZB statt einer Senkung einen weiteren direkten Aufkauf von Staatsanleihen dieser Länder. Dieses Vorhaben geht aber gefährlich nahe in die Richtung einer gemeinsamen Schuldenhaftung und ist deshalb in den gerade stabilen Ländern des Wirtschaftsraumes sehr umstritten. Aber noch ein, zwei EU-Gipfel, und Frau Merkel wird auch diesen Schritt noch gehen müssen. Nach dem Treffen mit Italiens Staatspräsident Monti stellte sie zu Recht noch einmal klar, wenn es Staaten wie Italien und Spanien nicht gut geht, gehe es auch Deutschland nicht gut. Und so werden wir weiter unseren Export in die Eurozone mit solchen geldpolitischen Maßnahmen subventionieren müssen.

Für den Devisenmarkt bedeutet das für mich: weiter keine Besserung in Sicht beim Euro. Wie von mir zu Beginn der Woche erwartet, fiel er wieder unter die Marke von 1,24 US-Dollar zurück. Vor einer möglichen Bodenbildung in der Nähe des alten Tiefs bei 1,23 EUR/USD würde ich mich auch nicht auf der Long-Seite positionieren.

Interessant erscheint für mich vor dem Hintergrund dieser neuen Runde des Gelddruckens und langfristig nicht wegzudiskutierenden Inflationsgefahren eine Spekulation auf einen sich wieder erholenden Goldpreis. Auch wenn dieser nach den Nachrichten erst einmal schwächer tendiert, könnte ich mir für das zweite Halbjahr einen Anstieg wieder in Richtung altes Hoch bei 1.920 USD vorstellen.

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Torsten Gellert, Managing Director FXCM Deutschland

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.