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Die Woche der Notenbanken - Werden die Schleusen weiter geöffnet?

Die Woche der Notenbanken - Werden die Schleusen weiter geöffnet?

2012-07-02 13:29:00
Research, Analysten-Team
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Die Euro 2012 ist mit dem Finale gestern zu Ende gegangen, jetzt geht es um den Euro 2012 und damit um die Zukunft der Gemeinschaftswährung und die Kursentwicklung im zweiten Halbjahr. Der Anfang wurde schon Ende vergangener Woche gemacht. Das Einknicken Angela Merkels auf dem EU-Gipfel honorierten die Finanzmärkte mit einer so schon lange nicht mehr gesehenen Kursrallye. Der Euro gewann in der Spitze fast drei Cent gegenüber dem US-Dollar und verfehlte die Marke von 1,27 EUR/USD nur knapp. Der DAX probiert es heute morgen mit der Marke von 6.500 Punkten und viele fragen sich nun, ob dies nur ein Strohfeuer oder gar die Trendwende an den Märkten darstellt und es jetzt weiter nach oben geht. Eine Antwort darauf könnte es schon diese Woche geben, denn mit den Sitzungen von gleich drei Notenbanken dürfte für ziemlich viel Bewegung an den Devisen- und Aktienmärkten gesorgt sein.

Die Erwartungen an die Treffen der Bank of England (BoE) und der Europäischen Zentralbank (EZB) und der damit verbundene Druck auf die Notenbanker sind diesmal so hoch wie der auf die Fußball-Mannschaften gestern Abend im Finale. (Das Treffen der Reserve Bank of Australia (RBA) sei an dieser Stelle etwas vernachlässigt.) Und da hat zumindest das spanische Team überzeugt und alle Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern mit einem klaren 4:0 Sieg gegen Italien gar noch übertroffen. Die Erwartungen übertreffen könnten auch die Währungshüter der BoE. 39 der 41 von Bloomberg News befragten Volkswirte erwarten eine Ausweitung des Anleihekaufprogramms von derzeit 325 Milliarden Pfund (rund 400 Milliarden Euro). Auf ihrer letzten Sitzung im Juni stimmten schon vier der neun Ratsmitglieder für diese Maßnahme. Im Mai ist die Inflation im Vereinten Königreich erstmals seit drei Jahren wieder unter drei Prozent gefallen, damit ist der Spielraum für weitere Schritte durchaus gegeben. Die Frage wird nur sein: Folgen weitere 25 oder gar 50 Milliarden Pfund? 25 Mrd. als Minimum sind die Pflicht, alles andere wäre mehr als eine Enttäuschung. 50 Mrd. könnten die Erwartungen einiger Marktteilnehmer übertreffen und sich dann verstärkt negativ auf das Britische Pfund auswirken. Am Donnerstag um 13 Uhr sind wir schlauer.

Nur 45 Minuten später wird die EZB das Ergebnis ihrer Sitzung bekannt geben. Die EZB ist für mich der Kandidat mit dem größten Überraschungspotenzial. Auch hier sind die Erwartungen sehr hoch, aber bisher waren die Frankfurter nicht unbedingt dafür bekannt, das zu tun, was der Markt von ihnen erwartet. Vor diesem Treffen allerdings bereiteten mit dem EZB-Chefvolkswirten Praet und Direktoriumsmitglied Coeuré schon zwei Prominente den Weg für eine Senkung des Leitzinses unter die Marke von einem Prozent. Dies wäre ein Novum für den Euroraum, seit Einführung des Euro 1999 hat der Zins nie darunter gelegen. Schon bei der Sitzung im Juni hatte EZB-Präsident Draghi eine Zinssenkung für den Fall sich weiter verschlechternden Rahmenbedingungen in Aussicht gestellt. Und dieser ist eingetreten. Die Indikatoren für die Stimmung sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor sind unter die Marke von 50 Punkten gefallen. Das Risiko, das die Eurozone im zweiten Halbjahr in die Rezession rutscht, ist größer geworden.

Von der Inflationsseite kommt nur leichter Gegenwind, im Juni lag diese nach ersten Schätzungen von Eurostat bei 2,4 Prozent. Allerdings befindet sich die EZB in einem Dilemma. Während im Norden Europas das billige Geld noch in der Wirtschaft ankommt, funktioniert der Weg in den südlichen Ländern wie Spanien, Portugal und Griechenland schon lange nicht mehr. Deshalb bin ich skeptisch, ob eine Zinssenkung das richtige Mittel gegen die Krise ist. Es wäre zumindest ein Signal und würde nervöse Finanzmärkte wieder beruhigen. Allerdings hat sich die Situation seit dem EU-Gipfel ja schon etwas beruhigt und die Kreditzinsen für Spanien und Italien sind wieder leicht gefallen. Vielleicht spricht gerade das dafür, dass die EZB ihr Pulver noch einmal trocken hält. Eine Senkung auf sogar 0,5 Prozent, wie von einigen erwartet, wäre für mich eine ganz klare Überraschung und sollte Druck auf den Euro ausüben.

Das mögliche Potenzial für Enttäuschungen und eine damit wieder abnehmende Risikoneigung auf der einen Seite, andererseits die Folgen einer zu starken Lockerung der Geldpolitik für die entsprechende Währung bestätigen mich in meiner grundsätzlichen Einstellung dem Euro und Britischen Pfund gegenüber. Der Euro sollte sich gegenüber dem Dollar wieder in Richtung 1,24 EUR/USD aufmachen. Gegenüber dem Pfund allerdings rechne ich mit einer weiteren Entfernung von der 0,80 EUR/GBP-Marke, mittel- bis langfristig dann bis 0,85 EUR/GBP.

Torsten Gellert, Managing Director von FXCM Deutschland

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