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(DailyFX.de) –Der AUD/NZD hat zum Jahresauftakt 2014 seinen Abwärtsmodus aus 2013 fortgeführt und bewegt sich nach den schlechten australischen Arbeitsmarktdaten am Donnerstag (näheres unter „Australischer Dollar – schwacher Arbeitsmarkt lässt den AUD/USD unter Dreijahrestief stürzen“ und „Arbeitsmarktzahlen in Australien deutlich schwächer als erwartet- Strukturelle Probleme belasten AUD/USD Kurs“) auf das Level um 1,05 NZD, einem Dekaden-Tief.

Bei der Betrachtung des Währungspaares AUD/NZD ist es aus fundamentaler Sicht sinnvoll, aufgrund der Abhängigkeit der australischen, aber auch neuseeländischen Wirtschaft von der chinesischen, sich hier ein detaillierteres Bild zu verschaffen.

Der Hauptunterschied bei der Abhängigkeit beider Volkswirtschaften von China besteht darin, dass China einen Export Neuseeland aktuell stark nachfragt: Milchprodukte. 90% der neuseeländischen Milchprodukt-Exporte gehen nach China. Und diese Milchprodukt-Exporte machen rund 35% aller Exporte Neuseelands aus.

Auch Australien findet in China einen Haupthandelspartner. Für Australien beträgt der Anteil von Eisenerz- und Kohle-Exporten nach China ebenfalls rund 35%.

Während die konjunkturelle Abkühlung in China sich einerseits negativ auf den australischen Export auswirkt, sind die negativen Effekte im Bezug auf den Milchkonsum der Chinesen wohl verschwindend gering.

Die Abkühlung der chinesischen Konjunktur in Verbindung mit der holprigen konjunkturellen Entwicklung in Australien lässt aktuell den Aussie infolge von sich verstärkenden Zinssenkungsspekulationen durch die RBA im Laufe des Jahres 2014 unter Druck geraten bzw. ausgehend von 2013 bleiben.

Auf der Kehrseite steht ein NZD, welcher im G8-Währungs-Universum wohl die größte Chance auf eine Zinserhöhung und eine restriktiver agierende RBNZ in 2014 hat.

Aus dieser Perspektive betrachtet scheint ein Bruch der 1,05er Region mit einem weiter nachgebenden AUD/NZD in Richtung Parität (1,0000) nur eine Frage der Zeit.

Doch ganz so klar ist das Bild nicht...

Man sollte nicht unterschlagen, dass nach China Australien Neuseelands größter Handelspartner ist. Und somit hat eine sich abkühlende Konjunktur und rückläufiger Konsum in Australien auch negative Auswirkungen auf die neuseeländische Konjuntur.

Die Aufwertung des NZD gegenüber dem AUD in 2013 von rund 13% und die Aussicht auf Zinserhöhungen seitens der RBNZ bzw. –senkungen seitens der RBA mit weiterem Abwertungspotential in Richtung Parität hat bereits Potential negativer Auswirkungen auf den neuseeländischen Export und somit Konjunktur.

Ausgehend hiervon hat sich, auch durch die Stabilisierung und nahezu 0% Wertänderungdes NZD zum USD in 2013 (trotz Taper-Spekulationen) die RBNZ dahingehend geäußert, dass sie sich erhoffe, dass der NZD/USD durch einen Taper abwerten würde.

Diese Abwertung blieb aus, der NZD zog zum USD seit dem Taper am 18.12. in der Spitze sogar um fast 2% an.

Trading-Idee:

zum Status Quo ist der Grundmodus im AUD/NZD klar Short. Ich denke, dass der AUD/NZD einen Versuch unternehmen wird das Dekaden-Tief bei 1,0428, dem 2005er Jahrestief zumindest zu testen.

Test_der_10430er_Region_wahrscheinlich_doch_was_kommt_dann_body_Picture_3.png, Test der 1,0430er Region wahrscheinlich, doch was kommt dann?

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Infolge der starken Abgaben des Aussie zum Kiwi in den ersten zwei Handelswochen von mehr als 2,5% scheint der Modus ein wenig überverkauft, eine Korrekturbewegung in Richtung des 2013er Jahrestiefs um 1,0730 scheint denkbar.

Von hier würde ich den AUD/NZD shorten, Ziel 1,0430, Stop 1,0920. Hieraus ergibt sich ein CRV von rund 1,6 : 1.

Test_der_10430er_Region_wahrscheinlich_doch_was_kommt_dann_body_Picture_2.png, Test der 1,0430er Region wahrscheinlich, doch was kommt dann?

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Ob es zu einem Break des Dekaden-Tiefs kommt, wird auch von der Rhetorik der RBNZ bzw. RBA in den kommenden Wochen abhängen. Jegliche Rhetorik welche Zinserhöhungspekulationen in 2014 seitens der RBNZ anfacht oder zumindest unterstützt und Statements seitens der RBA und Governor Stevens, welche Zinssenkungsspekulationen seitens der RBA begünstigt, würde einen Test der Parität und somit Break der 1,0400 einleiten und sehr wahrscheinlich machen.

Ausgehend hiervon würde ich ein gewähltes Take Profit Level um 1,0430 nach unten in Richtung 1,0000 NZD anpassen.

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

Test_der_10430er_Region_wahrscheinlich_doch_was_kommt_dann_body_Picture_1.png, Test der 1,0430er Region wahrscheinlich, doch was kommt dann?