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So wirken sich Notenbanken auf den Devisenmarkt aus

So wirken sich Notenbanken auf den Devisenmarkt aus

2019-12-11 14:41:00
DailyFX, Analysen
Teile:

DIE ROLLE VON NOTENBANKEN IM DEVISENMARKT

Notenbanken sind vor allem für die Steuerung der Inflation im Interesse eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums verantwortlich. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zur Stabilität des Finanzsystems. Wenn Notenbanken dies für erforderlich halten, intervenieren sie in den Finanzmärkten gemäß ihres definierten „geldpolitischen Rahmenwerks“.

Die Umsetzung solch einer Geldpolitik wird von Devisenhändlern genau beobachtet und antizipiert, da sie bestrebt sind, von resultierenden Währungsbewegungen zu profitierenDieser Artikel konzentriert sich auf die Rolle führender Notenbanken und darauf, wie ihre Geldpolitik sich auf die weltweiten Devisenmärkte auswirkt.

WAS IST EINE NOTENBANK?

Notenbanken sind unabhängige Einrichtungen, die von Nationen in der ganzen Welt genutzt werden, um die Verwaltung ihres jeweiligen kommerziellen Bankensektors zu unterstützen, Notenbankzinsen festzulegen und die finanzielle Stabilität des Landes zu fördern.

Notenbanken intervenieren im Finanzmarkt unter Verwendung der folgenden Maßnahmen:

  • Offenmarktoperationen: Offenmarktoperationen bzw. engl. Open Market Operations (OMO) beschreibt den Prozess, mit dem Regierungen staatliche Wertpapiere (Anleihen) im offenen Markt kaufen und verkaufen. Ihr Ziel dabei ist es, die Geldmenge im Banksystem zu vergrößern oder zu verringern.
  • Der Notenbankzins: Der Notenbankzins, der häufig auch als Diskont oder Leitzins bezeichnet wird, wird durch den geldpolitischen Ausschuss mit der Absicht festgelegt, die Wirtschaftsaktivität anzukurbeln oder zu dämpfen. Dies scheint unlogisch, aber eine sich überhitzende Wirtschaft führt zu Inflation und Aufgabe einer Notenbank ist es, ein moderates Inflationsniveau zu erhalten.

Notenbanken dienen auch als Kreditgeber des letzten Auswegs. Wenn ein Staat eine bescheidene Verschuldung gegenüber seinem BIP aufweist und nicht mehr dazu in der Lage ist, sich Geld über eine Anleihenauktion zu leihen, kann die Notenbank dem Staat Geld leihen, um seinen zeitweisen Liquiditätsmangel zu überbrücken.

Eine Notenbank als Kreditgeber des letzten Auswegs zu haben erhöht das Anlegervertrauen. Anleger fühlen sich mit Regierungen wohler, die ihren Schuldpflichten nachkommen können, und dies ermöglicht Staaten niedrigere Kreditkosten.

Devisenhändler können Notenbankbekanntmachungen über den Notenbank-Kalender verfolgen.

FÜHRENDE NOTENBANKEN

Federal Reserve Bank (USA)

US FED Notenbank

Die Federal Reserve Bank oder „Fed“ hat die Aufsicht über die, laut dem Triennial Central Bank Survey 2016, am meisten gehandelte Währung der Welt.

Maßnahmen der Fed haben nicht nur für den US-Dollar Implikationen, sondern auch für andere Währungen. Das ist der Grund dafür, warum die Maßnahmen der Bank mit großem Interesse verfolgt werden. Ziel der Fed sind stabile Preise, eine maximale, nachhaltige Beschäftigungslage und moderate, langfristige Zinsen.

Europäische Zentralbank (Europäische Union)

Notenbank EZB Europa

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist insofern anders als andere Notenbanken, als dass sie als die Notenbank für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dient. Prioritäten der EZB sind die Wahrung des Wertes des Euro und der Erhalt von Preisstabilität. Der Euro ist die am zweithäufigsten zirkulierte Währung der Welt und erhält somit große Aufmerksamkeit von Seiten der Devisenhändler.

Bank of England

Notenbank England BOE

Die Bank of England dient als die Notenbank Großbritanniens und hat zwei Ziele: Geldpolitische Stabilität und Finanzstabilität. Großbritannien bedient sich eines sog. „Twin Peaks“-Modells bei der Regulierung des Finanzsektors. Die eine Spitze („Peak“) ist die Finanzkontrollbehörde (Financial Conduct Authority bzw. FCA) und die andere die Finanzaufsichtsbehörde (Prudential Regulating Authority bzw. PRA).

Die Bank of England reguliert Finanzdienstleistungen, indem sie Firmen in diesem Bereich anhält, hinreichend Kapital zu halten und über angemessene Risikosteuerungsmechanismen zu verfügen.

Bank of Japan

Notenbank Japan

Die Bank of Japan priorisiert Preisstabilität und den stabilen Betrieb von Zahlungs- und Abrechnungssystemen. Die Bank of Japan hat in einem drastischen Versuch, die Wirtschaft wiederzubeleben, die Zinsen unter Null gehalten (Negativzinsen). Negativzinsen erlauben es Personen dafür bezahlt zu werden, Geld zu leihen. Anleger werden jedoch entmutigt, Geldmittel zu halten, da hierfür eine Gebühr anfällt.

VERANTWORTLICHKEITEN VON NOTENBANKEN

Notenbanken wurden eingerichtet, ein Mandat zu erfüllen, um dem öffentlichen Interesse zu dienen. Die Verantwortlichkeiten können sich zwar von einem Land zum anderen unterscheiden, zu den Hauptverantwortungsbereichen gehören aber die Folgenden:

1) Erzielen und Erhalt von Preisstabilität: Notenbanken haben die Aufgabe, den Wert ihrer Währung zu schützen. Sie tun dies, indem sie ein moderates Inflationsniveau in der Wirtschaft erhalten.

2) Förderung der Stabilität des Finanzsystems: Notenbanken unterziehen kommerzielle Banken einer Reihe von Stresstests, um das Systemrisiko im Finanzsektor zu reduzieren.

3) Förderung eines ausgeglichenen und nachhaltigen Wachstums der Wirtschaft: Es gibt im Allgemeinen zwei Möglichkeiten, mit denen ein Land seine Wirtschaft stimulieren kann. Durch die Finanzpolitik (Staatsausgaben) oder die Geldpolitik (Notenbankinterventionen). Wenn Staaten ihren Haushalt erschöpft haben, sind Notenbanken immer noch dazu in der Lage, eine Geldpolitik in dem Versuch zu initiieren, die Wirtschaft zu stimulieren.

4) Aufsicht über und Regulierung von Finanzinstituten: Notenbanken haben die Aufgabe, kommerzielle Banken im öffentlichen Interesse zu regulieren und zu beaufsichtigen.

5) Minimierung der Arbeitslosigkeit: Abgesehen von Preisstabilität und nachhaltigem Wachstum können Notenbanken ein Interesse an einer Minimierung der Arbeitslosigkeit haben. Dies ist eines der Ziele der US-Notenbank Federal Reserve.

NOTENBANKEN UND ZINSEN

Notenbanken legen den Notenbank- bzw. Leitzins und alle anderen Zinsen fest, die für Personen bei Privatkrediten, Hypotheken, Kreditkarten usw. gelten und aus diesem Basiszinssatz hervorgehen. Der Notenbankzins ist der Zins, der kommerziellen Banken berechnet wird, die Geld von der Notenbank auf Übernacht-Basis leihen möchten.

Dieser Effekt des Notenbankzines ist unten dargestellt. Dabei berechnen die kommerziellen Banken ihren Kunden einen höheren Zinssatz als den Satz, den sie an die Notenbank bezahlen.

Zentralbanken, Notenbanken Funktion in der Wirtschaft

Kommerzielle Banken müssen Geld von der Notenbank leihen, um einer modernen Form des Bankgeschäfts, das als „Fractional Reserve Banking“ bezeichnet wird, nachkommen zu können. Banken nehmen Einlagen entgegen und gewähren Kredite. Das heißt, sie müssen sicherstellen, dass sie über hinreichend Barmittel verfügen, um täglichen Auszahlungen nachkommen zu können.

Gleichzeitig verleihen sie den Rest des von Kunden eingezahlten Geldes an Firmen und andere Kreditnehmer, die Barmittel benötigen. Die Bank erzielt durch diesen Prozess Umsätze, indem sie einen höheren Zinssatz für Kredite berechnet und den Kunden, die Geld einbezahlt haben, einen niedrigeren Zins bezahlt. Notenbanken definieren den konkreten prozentualen Anteil aller Einlagen (Reserve), die Banken zurückhalten müssen.

Sollte die Bank dem nicht nachkommen können, kann sie sich von der Notenbank Geld zu dem Overnight-Satz leihen. Dieser wiederum basiert auf dem jährlichen Leitzins der Notenbank.Devisenhändler beobachten die Notenbankzinsen genau, da sie erhebliche Auswirkungen auf den Devisenmarkt haben können. Institute und Anleger tendieren dazu der Rendite (Zinsen) zu folgen und Veränderungen dieser Zinssätze führen daher dazu, dass Trader Investitionen in Länder mit höheren Zinsen fließen lassen.

SO WIRKEN SICH NOTENBANKEN AUF DEN DEVISENMARKT AUS

Devisenhändler analysieren oft genau die Formulierungen, die von dem oder der Vorsitzenden einer Notenbank verwendet werden. Sie suchen dabei nach Hinweisen darauf, ob die Notenbank die Zinsen möglicherweise anheben oder senken wird. Die Rhetorik wird dabei in Hinsicht auf einen Anstieg/eine Senkung der Zinsen interpretiert, was auch als „Hawkish“ (straffungsorientiert) oder „Dovish“ (defensiv) bezeichnet wird. Diese subtilen Hinweise werden als „Ausblick“ bezeichnet und verfügen über Potenzial, den Devisenmarkt zu bewegen.

Trader, die glauben, dass die Notenbank kurz vor einem Zinsanhebungszyklus steht, werden einen Long-Trade zu Gunsten dieser Währung platzieren, während Trader, die eine defensive Haltung auf Seiten der Notenbank erwarten, in der Währung Short gehen werden.

Für weitere Informationen zu diesem Mechanismus lesen Sie den Artikel „Zinsen und der Devisenmarkt

Bewegungen bei den Notenbankzinsen bieten Tradern auch die Möglichkeit, auf Basis des Zinsdifferentials zwischen den Währungen zweier Länder über einen Carry-Trade zu handeln. Carry-Trader sind bestrebt, Übernachtzinsen dafür zu erhalten, dass sie eine Währung mit hohem Ertrag gegen eine Währung mit einem niedrigen Ertrag handeln.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DIE GRUNDLAGEN DES DEVISENHANDELS

  • DailyFX stellt einen speziellen Notenbankkalender bereit, der alle geplanten Zinsankündigungen der größeren Notenbanken enthält.
  • Halten Sie sich mit unserem Wirtschaftskalender über die in dieser Woche kommenden, wichtigen Notenbankankündigungen und Datenveröffentlichungen auf dem Laufenden.
  • Datenveröffentlichungen können den Devisenmarkt signifikant bewegen. Bei erhöhter Volatilität ist es aber wichtig, das Risiko entsprechend zu steuern . Erfahren Sie mehr darüber, wie man Meldungen handelt.
  • Erfahren Sie mehr über den Devisenhandel und gehen Sie den ersten Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Trading. Laden Sie sich unseren Leitfaden Neu im Devisenhandel herunter.

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