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Verwendung von Stop-Loss Ordern

Verwendung von Stop-Loss Ordern

2019-11-26 16:39:00
DailyFX, Analysen
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Marktbewegungen können unabsehbar sein. Der Stop-Loss ist einer der wenigen Mechanismen, die Tradern zur Verfügung stehen, um sich vor übermäßigen Verlusten im Devisenmarkt zu schützen. Stop-Losses im Devisenhandel gibt es in unterschiedlichen Formen und Methoden der Anwendung. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die diversen Formen, wie u.a. statische Stops und Trailing-Stops. Er befasst sich auch damit, wie wichtig es ist, Stop-Losses im Devisenhandel einzusetzen.

WAS IST EIN STOP-LOSS?

Ein Stop-Loss im Devisenhandel ist eine von Brokern angebotene Funktion zur Begrenzung von Verlusten in volatilen Märkten, die sich in die entgegengesetzte Richtung zu dem anfänglichen Trade bewegen. Die Funktion wird genutzt, indem man ein Stop-Loss-Niveau festlegt, d.h. einen Kurs, der eine bestimmte Anzahl von Pips von dem Einstiegskurs entfernt liegt. Ein Stop-Loss lässt sich für Long- oder Short-Trades einrichten. Dies macht ihn zu einem nützlichen Werkzeug für jede Strategie im Devisenhandel.

WARUM IST EINE STOP-LOSS-ORDER WICHTIG?

Stops sind aus vielerlei Gründen wichtig. Diese lassen sich aber im Wesentlichen so zusammenfassen: Wir wissen nie, was in Zukunft geschehen wird. Egal wie solide der Ansatz sein mag oder wie viele Informationen in die gleichte Richtung deuten – der Markt kennt die zukünftigen Währungskurse nicht und jeder Trade stellt ein Risiko dar.

In der DailyFX Studie Eigenschaften erfolgreicher Trader war dies eine der wesentlichen Erkenntnisse – Trader gewinnen tatsächlich bei vielen Währungspaaren während der meisten Zeit. Der Chart unten zeigt einige der häufigeren Paarungen.

Verluste und Gewinne im Trading

Quelle: IG

Wie Sie sehen können, sind Trader in mehr als der Hälfte aller Fälle bei den meisten üblichen Paarungen erfolgreich. Weil aber ihr Geldmanagement häufig schlecht war, verloren sie dennoch insgesamt Geld.

Trader verlieren viel mehr, wenn sie falsch liegen (in Rot), als wenn sie richtig liegen (blau).

Durchschnittlich Profite und Verluste im Trading

Quelle: IG Handelsplattform

In dem Artikel Warum verlieren so viele Trader Geld erklärt David Rodriguez, dass Trader auf dieses Problem einfach eingehen, indem sie ein Gewinnziel mindestens so weit entfernt wie den Stop-Loss anvisieren.Das heißt, wenn ein Trader eine Position mit einem 50-Pip-Stop eröffnet, dann sollte er sich – mindestens – ein 50-Pip Gewinnziel setzen.

Auf diese Weise sind die Aussichten gut, dass wenn ein Trader in mehr als der Hälfte aller Trades Erfolg hat, er auch einen Gewinn erzielt. Wenn der Trader in 51 % seiner Trades Erfolg haben kann, beginnt er potenziell einen Nettogewinn zu generieren – ein großer Schritt in Richtung der Ziele der meisten Trader.

STOP-LOSS-STRATEGIEN IM DEVISENHANDEL

Nachfolgend befassen wir uns mit fünf Strategien, die Sie bei Ihrem Devisenhandel zum Platzieren von Stop-Loss-Ordern verfolgen können:

1. Setzen statischer Stops

Trader können bei der Zuweisung des Stop-Loss Stops an einer statischen Kursmarke setzen und den Stop dann nicht mehr bewegen oder verändern, bis der Trade entweder den Stop oder den Limit-Kurs erreicht. Der Vorteil dieses Stop-Mechanismus ist seine Einfachheit und die Möglichkeit des Traders, sicherzustellen, dass er ein Risiko-Chance-Verhältnis von mindestens 1:1 erhält.

Gehen wir beispielsweise von einem Swing-Trader in Kalifornien, USA, aus, der Positionen während des Handels in Asien aufnehmen möchte. Dabei geht er davon aus, dass es im europäischen oder US-Handel zu Volatilität kommt, die sich am stärksten auf die Trades auswirkt.

Der Trader möchte den Trades genügend Spielraum bieten ohne zu viel verlieren zu müssen, falls sie schief gehen. Er setzt daher für jede Position, die ausgelöst wird, einen statischen Stop von 50 Pips. Er möchte ein Gewinnziel erreichen, das mindestens so groß ist wie die Stop-Distanz. Für jede Limit-Order wird also ein Mindestwert von 50 Pips festgelegt. Würde der Trader ein Risiko-Chance-Verhältnis von 1:2 für jeden Einstieg erreichen wollen, könnte er einfach für jeden Trade, den er initiiert, einen statischen Stop bei 50 Pips setzen und ein statisches Limit bei 100 Pips.

2. Statische Stops basierend auf Indikatoren

Manche Trader gehen mit ihren statischen Stops einen Schritt weiter. Sie basieren die Distanz des statischen Stops auf einem Indikator, wie etwa der Average True Range. Primärer Vorteil dieser Strategie ist, dass Trader tatsächliche Marktinformationen nutzen, die sie beim Festlegen des Stops unterstützen.

Wenn ein Trader also einen statischen Stop-Loss von 50 Pips mit einem statischen 100-Pip-Limit wie in dem Beispiel oben setzt, was bedeutet dann dieser 50-Pip-Stop in einem volatilen Markt und was bedeutet der 50-Pip-Stop in einem ruhigen Markt?

Wenn der Markt ruhig ist, können 50 Pips eine große Bewegung sein. Wenn der Markt aber volatil ist, können die gleichen 50 Pips als eine nur kleine Bewegung gesehen werden. Die Nutzung eines Indikators, wie Average True Range oder Pivot-Points oder Kursschwünge, kann es Tradern ermöglichen, aktuelle Marktinformationen zu nutzen, um ihre Optionen bei der Risikosteuerung genauer zu analysieren.

Die Average True Range kann Trader beim Setzen von Stops unter Verwendung aktueller Marktinformationen unterstützen.

Stop Loss Management im Forex

Quelle: IG

Wir gehen solch einen Mechanismus in unserem Artikel zur Risikosteuerung mit ATR (Average True Range) durch.

3. Manuelle Trailing-Stops

Für Trader, die eine vollständige Kontrolle wünschen, können Stops bei Devisengeschäften auch manuell von dem Trader nachgezogen werden, wenn die Position sich zu seinen Gunsten bewegt.

Der Chart unten zeigt die Bewegung von Stops für eine Short-Position. Wenn die Position sich zu Gunsten des Trades (nach unten) bewegt, zieht der Trader daraufhin das Stop-Niveau nach unten nach. Wenn sich der Trend irgendwann umkehrt (und neue Hochs erreicht werden), wird die Position gestoppt („stopped out“).

Trader passen Stops in einem starken Abwärtstrend an tiefere Swing-Hochs an.

Stop Loss Order in der Praxis

Quelle: IG

Weitere Informationen dazu, wie man den Trailing-Stop verwendet, finden Sie in dem Artikel Das Trading von Trends über Trailing-Stops mit Kursschwüngen.

4. Trailing-Stops

Es ist wichtig zu beachten, dass manche Rechtsräume es Brokern erlauben, die Trailing-Stop-Funktion zwingend vorzuschreiben.

Statische Stop-Losses können für den Ansatz eines neuen Traders eine enorme Verbesserung des Tradings ermöglichen. Andere Trader nutzen Stops aber auf andere Weise, um ihr Geldmanagement weiter zu optimieren. Trailing-Stops sind Stops, die angepasst werden, wenn der Trade sich zu Gunsten des Traders bewegt. Dabei wird versucht, das Abwärtsrisiko zu minimieren, das besteht, falls man mit einem Trade falsch liegt.

Gehen wir zum Beispiel einmal davon aus, ein Trader möchte eine Long-Position im Währungspaar EUR/USD bei 1,1720 USD mit einem 167-Pip-Stop bei 1,1553 USD eingehen. Wenn der Trade nach oben auf 1,1720 USD läuft, könnte der Trader seinen Stop von dem anfänglichen Stop-Kurs von 1,1553 USD auf 1,1720 USD anpassen wollen (siehe Bild unten).

Das bringt dem Trader einiges: Der Stop wird auf seinen Einstiegskurs nachgezogen, was auch als „Breakeven“ bezeichnet wird. Wenn sich also das Währungspaar EUR/USD umkehrt und gegen den Trader bewegt, erleidet er zumindest keinen Verlust, denn der Stop liegt jetzt ja an seinem ursprünglichen Einstiegskurs.

Dieser Breakeven-Stop ermöglicht es dem Trader, dem Trade das anfängliche Risiko zu entziehen. Danach kann der Trader vielleicht das Risiko in einer anderen Trading-Gelegenheit platzieren oder er hat den Risikobetrag einfach vom Tisch und kann sich einer geschützten Position in seinem EUR/USD Long-Trade erfreuen.

Breakeven-Stops können Tradern helfen, ihr anfängliches Risiko aus dem Trade zu nehmen

Stop Loss Order im Devisenhandel

5. Feste Trailing-Stops

Trader können Trailing-Stops auch so festlegen, dass der Stop schrittweise angepasst wird. Sie können Stops beispielsweise so festlegen, dass er für jede Bewegung um 10 Pip zu ihren Gunsten angepasst wird.

In unserem Beispiel eines Traders, der EUR/USD bei 1,3100 USD mit einem anfänglichen Stop bei 1,3050 USD kauft, bedeutet dies, der Stop wird um 10 Pips nach oben auf 1,3060 USD nachgezogen nachdem das Währungspaar auf 1,3110 USD gestiegen ist.

Nach einer weiteren Aufwärtsbewegung des Währungspaares EUR/USD um 10 Pips auf 1,3120 USD wird der Stop noch einmal um weitere 10 Pips auf 1,3070 USD angepasst.Dieser Prozess setzt sich fort bis das Stop-Niveau erreicht wird oder der Trader den Trade manuell schließt.

Feste Trailing-Stops ziehen in Schritten nach, die von dem Trader festgelegt werden.

Wenn der Trade sich von diesem Punkt aus umkehrt, wird der Stop bei 1,3070 USD und nicht mehr an dem anfänglichen Stop bei 1,3050 USD ausgelöst („stopped out“). Das kommt einer Ersparnis von 20 Pips gegenüber einem Fall gleich, in dem der Stop nicht angepasst bzw. nachgezogen wurde.

WEITERE INFORMATIONEN ZUR VERBESSERUNG IHRER KENNTNISSE UND IHRES VERTRAUENS IN DEN DEVISENHANDEL

  • Das Trading des Devisenmarktes erlaubt auch den Einsatz diverser anderer Order-Arten, die für den Trader nützlich sein können. Machen Sie sich mit ihnen vertraut, um mehr Selbstvertrauen in die Steuerung Ihrer Trades zu gewinnen.
  • Trader berücksichtigen oft das Sentiment der Privat-Trader, wenn sie in beliebten Devisenmärkten handeln. DailyFX stellt solche Daten auf der Grundlage des IG-Client-Sentiments zur Verfügung.
  • DailyFX veranstaltet mehrere Webinare pro Tag, in denen wir eine Reihe von Themen im Zusammenhang mit dem Devisenmarkt abdecken, wie etwa Notenbankentwicklungen, Nachrichten zu Währungen und technische Chartmuster, denen wir folgen.
  • Wenn Sie in dem großen und spannenden Markt des Devisenhandels aktiv werden wollen, schauen Sie in unseren Trading-Leitfaden für Einsteiger in den Devisenhandel.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.