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Die Geschichte des Devisenhandels

Die Geschichte des Devisenhandels

2019-11-22 09:24:00
DailyFX, Analysen
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Man geht davon aus, dass Devisenhandel – der Vorgang des Austausches von Fiatgeld – bereits Jahrhunderte alt ist und bis zu babylonischen Zeiten zurückreicht. Heute ist der Devisenmarkt einer der größten, liquidesten und zugänglichsten Märkten der Welt und wurde von vielen wichtigen globalen Ereignissen, wie Bretton Woods und dem Gold-Standard, geformt.

Für Devisenhändler ist es wichtig, die Geschichte des Devisenhandels und die wichtigen historischen Ereignisse, die den Markt geformt haben, zu verstehen. Grund dafür ist, dass ähnliche Ereignisse, vielleicht in anderer aber ähnlicher Form, wieder auftreten und sich auf die Tradinglandschaft auswirken könnten. Die Geschichte tendiert dazu sich zu wierholen.

GESCHICHTE DES DEVISENHANDELS: WIE ALLES BEGANN

Der Tauschhandel ist die älteste Form des Handels und nahm um 6.000 v. Chr. seinen Anfang. Er wurde durch mesopotamische Stämme eingeführt. Beim Tauschhandel werden Waren für andere Waren ausgetauscht. Dieses System entwickelte sich weiter und Waren wie Salz und Gewürze wurden zu einem beliebten Tauschmittel. In einer ersten Form des Devisenhandels führten Schiffe diese Waren für den Tausch mit sich. Schließlich wurden, bereits im 6. Jahrhundert v. Chr., die ersten Goldmünzen produziert. Sie dienten als eine Währung, weil sie kritische Eigenschaften, wie Transportfähigkeit, Haltbarkeit, Teilbarkeit, Einheitlichkeit, begrenztes Angebot und Akzeptanz aufwiesen.

Goldmünzen waren als Tauschmittel weithin akzeptiert, aber unpraktisch, da sie schwer waren. Im 19. Jahrhundert führte man den Goldstandard ein. Der Goldstandard garantierte, dass die Regierung jede beliebige Menge Papiergeld in ihren Gegenwert in Gold umtauschen würde. Dies funktionierte bis zum 1. Weltkrieg einwandfrei, als die europäischen Länder den Goldstandard aussetzen mussten, um mehr Geld drucken zu können, um für den Krieg bezahlen zu können.

Dem Devisenmarkt lag zu der damaligen Zeit und im frühen 20. Jahrhunder der Goldstandard zugrunde. Länder konnten miteinander Handel betreiben, weil sie die Währungen, die sie erhielten, in Gold umtauschen konnten. Der Goldstandard konnte sich aber während der Weltkriege nicht halten.

WICHTIGE EREIGNISSE, DIE DEN DEVISENMARKT GEFORMT HABEN

Geschichte des Devisenhandels und des Forexmarktes

Quelle: DailyFX

Im Laufe der Geschichte kam es zu wichtigen Ereignissen, die das Umfeld für den Devisenhandel stark beeinflusst haben. Hier sind einige Höhepunkte:

Das Bretton Woods System 1944-1971

Das Bretton Woods System wurde in 1944 eingeführt

Die erste größere Transformation des Devisenmarktes, das Bretton Woods System, fand gegen Ende des 2. Weltkriegs statt. Die USA, Großbritannien und Frankreich kamen im Rahmen der Geldpolitik- und Finanzkonferenz in Bretton Woods im US-Staat New Hampshire zusammen, um eine neue, globale Wirtschaftsordnung zu entwerfen. Der Standort wurde gewählt, weil die USA zum damaligen Zeitpunkt das einzeige Land waren, das vom Krieg verschont geblieben war. Die meisten europäischen Länder lagen in Trümmern. Tatsächlich katapultierte der 2. Weltkrieg den US-Dollar von einer gescheiterten Währung nach dem Börsencrash 1929 zu der Leitwährung, mit der die meisten anderen internationalen Währungen verglichen wurden.

Der Bretton Woods Accord wurde geschlossen, um ein stabiles Umfeld zu schaffen, in dem sich globale Volkswirtschaften wieder konsolidieren konnten. Man versuchte dies über einen anpassbaren, gekoppelten Devisenmarkt zu erreichen. Ein anpassbarer, gekoppelter Währungskurs ist eine Währungspolitik, bei der eine Währung an eine andere Währung gekoppelt ist. In diesem Fall „fixierten“ andere Länder den Kurs ihrer Währungen am US-Dollar. Der US-Dollar war an Gold gekoppelt, weil die USA damals über die größten Goldreserven der Welt verfügten. Andere Länder nahmen also ihre Transaktionen in US-Dollar vor (so wurde der US-Dollar auch zur Reservewährung der Welt).

Die Kopplung des US-Dollar an Gold unter dem Bretton Woods Abkommen scheiterte letztlich, weil es nicht genug Gold gab, um die sich in Umlauf befindlichen US-Dollar zu unterstützen. Die Menge an US-Dollar im Umlauf war aufgrund höherer staatlicher Kreditaufnahmen und Ausgaben immer weiter gestiegen. 1971 beendete US-Präsident Richard M. Nixon das Bretton Woods System, was schon bald dazu führte, dass der US-Dollar anderen ausländischen Währungen gegenüber frei gehandelt wurde.

Der Beginn des Systems des freien Handels

Geschichte des Devisenhandels

Auf den Bretton Woods Accord folgte im Dezember 1971 das Smithsonian Agreement, das zwar ähnlich war, aber ein breiteres Fluktuationsband der Währungen ermöglichte. Die USA koppelten den Dollar bei 38 Dollar pro Unze an Gold, wodurch sie den Dollar entwerteten. Under dem Smithsonian Agreement konnten andere führende Währungen um 2,25 % gegenüber dem US-Dollar fluktuieren, während der US-Dollar an Gold gekoppelt war.

1972 versuchte die Europäische Gemeinschaft von der Abhängigkeit vom US-Dollar loszukommen. West-Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg etablierten den gemeinsamen, europäischen Freihandel. Beide Abkommen enthielten wie der Bretton Woods Accord Fehler und kollabierten 1973. Dieses Scheitern resultierte in einem offiziellen Wechsel zu einem Freihandelssystem.

Der Plaza-Accord

Anfang der 1980er Jahre hatte der US-Dollar stark an Wert gegenüber den anderen führenden Währungen gewonnen. Dies traf die Exporteure hart und die Leistungsbilanz der USA erreichte in der Folge ein Defizit von 3,5 % gegenüber dem BIP. In Reaktion auf die Stagflation, die Anfang der 1980er Jahre ihren Anfang nahm, erhöhte Paul Volcker die Zinen, was auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie in den globalen Märkten zu einem starken US-Dollar (und niedrigerer Inflation) führte.

Aufgrund des Gewichts des US-Dollar wurden Länder in der dritten Welt von ihrer Schuldenlast erdrückt und amerikanische Fabriken mussten schließen, da sie mit der Konkurrenz aus dem Ausland nicht mithalten konnten. 1985 sandten die G5-Staaten, die mächtigsten Volkswirtschaften der Welt (USA, Großbritannien, Frankreich, West-Deutschland und Japan) Vertreter zu einem vermeintlich geheimen Treffen im Plaza Hotel in New York City. Meldungen zu dem Treffen drangen in die Öffentlichkeit und zwangen die G5 zu einer Erklärung, die zu einer Stärkung der Nicht-Dollar-Währungen aufrief.Dies wurde als der „Plaza-Accord“ bekannt und seine Auswirkungen verursachten steile Kursverluste des US-Dollar.

Es dauerte nicht lange, bis Trader das Gewinnpotenzial in dieser neuen Welt des Währungshandels erkannten. Selbst bei Interventionen von staatlicher Seite kommt es zu starken Fluktuationen und wo es Fluktuationen gibt, lassen sich Gewinne machen. Dies wurde etwas über ein Jahrzehnt nach dem Kollaps von Bretton Woods deutlich.

Einführung des Euro

Einführung des Euro

Nach dem 2. Weltkrieg wurden in Europa viele Abkommen geschlossen, die die Länder der Region näher zusammenbringen sollten. Keines davon war bedeutungsschwerer als der sog. Maastrichter Vertrag von 1992, der nach der Stadt in den Niederlanden benannt ist, in dem die Konferenz stattfand. Das Abkommen gründete die Europäische Union (EU), führte zur Schaffung des Euro als Währung und resultierte in einem kohärenten Ganzen, das auch Initiativen zur Außen- und Sicherheitspolitik umfasste. Das Abkommen wurde mehrere Male abgeändert, die Schaffung des Euro verlieh europäischen Banken und Unternehmen aber den deutlichen Nutzen, Währungsrisiken in einer immer stärker globalisierten Wirtschaft zu senken.

Internet-Trading

In den 1990er Jahren wurden die Devisenmärkte immer ausgereifter und wuchsen schneller als je zuvor, weil Geld – und die Art und Weise, wie die Menschen es sahen und nutzten – sich veränderte. Jemand, der alleine zuhause saß, konnte auf Knopfdruck einen genauen Kurs finden, was nur wenige Jahre zuvor noch ein Heer von Tradern, Brokern und Telefonen erforderlich gemacht hätte. Diese Kommunikationsfortschritte kamen zu einer Zeit, als ehemalige Spaltungen Kapitalismus und Globalisierung (der Fall der Berliner Mauer und der Sowjetunion) wichen.

Im Devisenmarkt änderte sich alles. Währungen, die zuvor hinter den Toren totalitärer politischer Systeme versperrt waren, konnten nun gehandelt werden. Schwellenmärkte, wie jene in Südostasien, gediehen, zogen Kapital und Währungspekulationen an.

Die Geschichte der Devisenmärkte seit 1944 ist ein klassisches Beispiel für einen freien Markt in der Praxis. Wettbewerbskräfte haben einen Marktplatz mit beispielloser Liquidität geschaffen.Spreads sind mit zunehmendem Online-Wettbewerb unter vertrauenswürdigen Teilnehmern dramatisch zurückgegangen. Privatleute, die hohe Beträge handeln, haben nun den gleichen Zugriff auf elektronische Kommunikationsnetzwerke, die von internationalen Banken und Händlern genutzt werden.

DEVISENHANDEL HEUTE UND IN DER ZUKUNFT

Der Devisenmarkt ist heute der größte Markt der Welt. Jeden Tag werden über 5 Billionen US-Dollar im Devisenmarkt gehandelt. Die Zukunft des Devisenhandels ist von Ungewissheit umgegen und ändert sich ständig. Das führt zu dauerhaften Gelegenheiten für Devisenhändler.

Damit Devisenhändler in einem sich stetig ändernden Markt erfolgreich sein können, müssen sie immer einen Schritt voraus sein. Trader können sich über Meldungen und Analysen auf DailyFX über aktuelle Ereignisse im Devisenmarkt und mit unseren Live-Wechselkursen, die Währungsdaten in Echtzeit dokumentieren, auf dem Laufenden halten. In unseren wöchentlichen Trading-Webinaren – eine kostenlose und zuverlässige Informationsquelle – erhalten sie Profi-Informationen zum Devisenhandel.

Wenn Sie neu im Devisenhandel sind, empfehlen wir Ihnen den Download unseres kostenlosen Einsteiger-Leitfadens für Devisenhändler zum Erlernen der Grundlagen.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.