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Zinsen und der Devisenmarkt

Zinsen und der Devisenmarkt

2019-11-18 16:06:00
DailyFX, Analysen
Teile:

Es besteht eine starke Korrelation zwischen Zinsen und dem Devisenhandel. Der Devisenmarkt wird zwar von vielen Variablen bestimmt, aber die Zinsen der Währung sind der fundamentale Faktor, der stärker wiegt als alles andere.

Kurz gesagt: Geld versucht der Währung mit dem höchsten realen Zins zu folgen. Der Realzins ist der nominale Zins abzüglich Inflation.

Devisenhändler müssen ein Auge auf die Notenbankzinsen jedes Landes haben und – was noch wichtiger ist – wann sie sich ändern, um Währungsbewegungen prognostizieren zu können.

Dieser Artikel befasst sich ausführlich mit Währungszinsen und geht dabei auf die folgenden Themen ein:

  • Was sind Zinsen und wie wirken sie sich auf Währungen aus?
  • Zinsdifferentiale bei Währungen.
  • Wie können Trader Notenbankzinsen und die Auswirkungen auf den Devisenmarkt prognostizieren.
  • Die wichtigsten Zinsstrategien für den Devisenmarkt.

WAS SIND ZINSEN UND WARUM SIND SIE FÜR DEVISENHÄNDLER WICHTIG?

Wenn Trader über „Zinsen“ sprechen, meinen sie damit normalerweise Notenbankzinsen. Zinsen sind für Devisenhändler von größter Bedeutung, denn wenn sich die Zinserwartungen ändern, folgt die Währung ihnen im Allgemeinen. Eine Notenbank verfügt über mehrere geldpolitische Werkzeuge, die sie einsetzen kann, um Zinsen zu beeinflussen. Die üblichsten davon sind:

  • Vorgänge im Offenmarkt („Open Market Operations“): Der Kauf und Verkauf von Wertpapieren im Markt mit dem Ziel Zinsen zu beeinflussen.
  • Diskontsatz („Discount Rate“): Der Zins, der Geschäftsbanken und anderen Einlageinstitutionen für Kredite berechnet wird, die sie von der Kreditfazilität ihrer regionalen Notenbank erhalten.

Notenbanken haben zwei Hauptaufgaben: Die Steuerung der Inflation und die Förderung der Stabilität des Wechselkurses der Währung ihres jeweiligen Landes. Sie tun dies, indem sie die Zinsen ändern, und das Geldangebot ihres Landes verwalten. Wenn die Inflation über das Notenbankziel steigt, erhöhen sie den Notenbank oder Leitzins (unter Einsatz geldpolitischer Mittel), was die Konjunktur bremsen und die Inflation wieder unter Kontrolle bringen kann.

Der Konjunkturzyklus und Zinsen

Die Wirtschaft wächst oder schrumpft. Bei Wachstum geht es vielen besser und wenn die Wirtschaft schrumpft (Rezession) geht es ihnen schlechter. Eine Notenbank ist bestrebt, die Inflation unter Kontrolle zu halten und der Wirtschaft gleichzeitig zu ermöglichen, moderat zu wachsen. Sie steuert dies über die Zinsen.

Wenn die Wirtschaft wächst (BIP-Wachstum ist positiv), beginnen die Verbraucher mehr zu verdienen. Höhere Einkommen führen zu höheren Ausgaben, was dazu führt, dass immer mehr Geld für immer weniger Waren zur Verfügung steht – und das löst Inflation aus. Bleibt die Inflation nicht unter Kontrolle, kann dies zu einer Katastrophe führen. Die Notenbank versucht daher die Inflation auf ihrem Zielniveau zu halten. Dieses liegt (bei den meisten Notenbanken) bei 2 %. Sie tut dies durch Erhöhung der Zinsen. Steigende Zinsen machen Kredite teurer und tragen dazu bei, Ausgaben und Inflation zu senken.

Schrumpft die Wirtschaft (BIP-Wachstum ist negativ), wird Deflation (negative Inflation) zu einem Problem. Die Notenbank senkt die Zinsen, um Ausgaben und Investitionen anzuspornen. Unternehmen beginnen, Geld zu niedrigen Zinsen zu leihen, um in Projekte zu investieren. Dadurch verbessert sich die Beschäftigungssituation, das Wachstum und letztlich auch die Inflation.

Der Kreislauf sieht in etwa so aus:

Zinsen und deren Auswirkung auf die Wirtschaft

Quelle: DailyFX

WIE WIRKEN SICH ZINSEN AUF WÄHRUNGEN AUS?

Zinsen wirken sich auf die Devisenmärkte in Form der Veränderung der Erwartungshaltung für Zinsen aus, was zu einer Veränderung der Nachfrage nach der Währung führt. Die untenstehende Tabelle zeigt mögliche Szenarien, die sich aus einer Veränderung der Zinserwartungen ergeben:

MARKTERWARTUNGEN

TATSÄCHLICHE RESULTATE

RESULTIERENDE AUSWIRKUNG AUF DIE WÄHRUNG

Zinsanhebung

Halten der Zinsen

Abwertung der Währung

Zinssenkung

Halten der Zinsen

Aufwertung der Währung

Halten der Zinsen

Zinsanhebung

Aufwertung der Währung

Halten der Zinsen

Zinssenkung

Abwertung der Währung

Relevanz von Zinsen für den Devisenhandel

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Investor in Großbritannien, der eine hohe Geldsumme in eine risikolose Anlage, wie eine Staatsanleihe, investieren muss. Die Zinsen in den USA steigen. Sie beginnen also US-Dollar zu kaufen, um in US-Staatsanleihen zu investieren.

Sie (der britische Investor) sind mit Ihren Investitionen in dem Land mit den höheren Zinsen nicht alleine. Viele andere Anleger folgen dem Renditeanstieg und somit steigt die Nachfrage nach dem US-Dollar, was die Währung aufwertet. Das ist die Essenz dessen, wie sich Zinsen auf Währungen auswirken. Trader können versuchen Veränderungen in den Zinserwartungen, was starke Auswirkungen auf die Währung haben kann, vorherzusagen.

Hier ist ein Beispiel dafür, was geschieht, wenn der Markt davon ausgeht, dass die Notenbank die Zinsen hält, sie dann aber die Zinsen senkt. In diesem Beispiel ging man davon aus, dass die Reserve Bank of Australia den Leitzins unverändert bei 4 % belassen würde. Stattdessen hob sie ihn aber auf 4,25 % an. Der Markt war von der Zinsanhebung überrascht und das Währungspaar AUD/USD verlor Wert.

Zinsen und Auswirkungen auf den Forex-Markt

Quelle: DailyFX

ZINSDIFFERENZIALE BEI WÄHRUNGEN VERSTEHEN

Zinsdifferenziale sind einfach die Differenz der Zinsen in zwei Ländern.

Wenn ein Trader davon ausgeht, dass die USA die Zinsen unerwartet anheben wird, geht er damit auch davon, dass der US-Dollar an Wert gewinnen wird. Um die Erfolgswahrscheinlichkeit des Traders zu vergrößern, kann der Trader den US-Dollar gegen eine Währung mit niedrigen Zinsen kaufen, da die beiden Währungen in Richtung ihrer jeweiligen Zinsen divergieren werden.

Zinsen und ihre Differentiale haben einen großen Einfluss auf die Aufwertung/Abwertung des Währungspaares. Die Veränderungen von Zinsdifferentialen korrelieren mit der Aufwertung/Abwertung des Währungspaares. Das lässt sich visuell leichter verstehen. Der Chart unten vergleicht das Währungspaar AUD/USD(Kerzendiagramm) und die Differenzzwischen den zweijährigen AUD-Staatsanleihen und zweijährigen USD-Staatsanleihen (orangefarbener Graph). Die Beziehung zeigt, dass die Renditekurve der AUD-Anleihen im Vergleich zu USD-Anleihen abnimmt und so entwickelt es sich auch bei der Währung.

Zinsdifferenz zwischen australischen und US-Anleihen gibt die Richtung im Währungspaar vor

Quelle: DailyFX

Zinsdifferenziale werden weithin für Carry-Trades genutzt.Bei einem Carry-Trade wird Geld von einem Land mit Niedrigzinsen geliehen und in einem Land mit höheren Zinsen investiert. Mit dem Carry-Trade sind jedoch Risiken verbunden. So kann etwa die Währung, in die investiert wird, der Währung gegenüber abwerten, die zur Finanzierung des Trades genutzt wurde.

WIE PROGNOSTIZIERT MAN NOTENBANKZINSEN UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE DEVISENMÄRKTE

Fed Funds Futures sind Kontrakte, die an der Chicago Mercantile Exchange (CME) gehandelt werden und die Erwartungen des Marktes dafür widerspiegeln, wo sich der offizielle Tagesleitzins der Notenbank befinden wird, wenn der Kontrakt ausläuft. Der Markt hat immer seine eigene Prognose dafür, wo die Zinsen sein werden. Aufgabe eines Traders ist es, eine Veränderung dieser Erwartungen vorherzusagen.

Damit ein Trader Notenbankzinsen vorhersagen kann, muss er genau im Blick haben, was die Notenbanken derzeit beobachten. Notenbanken versuchen der Öffentlichkeit gegenüber darüber so transparent wie möglich zu sein, wann sie erwarten, die Zinsen zu erhöhen und welche Wirtschaftsdaten sie derzeit beobachten.

Die Notenbanken entscheiden Zinserhöhungen bzw. Zinssenkungen auf Grundlage diverser wirtschaftlicher Datenpunkte. Sie können sich über die Veröffentlichung dieser Datenpunkte mit einem Wirtschaftskalender auf dem Laufenden halten. Inflation, Arbeitslosigkeit und der Währungskurs sind einige der wichtigsten Datenpunkte. Der Trader muss sich auf die geldpolitischen Entscheider der Notenbank einstimmen und beinahe schon ihre Maßnahmen vorhersagen können, bevor diese sie öffentlich bekanntgeben.

Auf diese Weise können Trader aus Veränderungen der Erwartungen im Markt Kapital schlagen. Diese Tradingmethode basiert auf Fundamentaldaten, die sich vom Trading unter Einsatz der technischen Analyse unterscheidet. In unserem Artikel Technische und Fundamentalanalyse erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Analyse des Devisenmarktes.

ZINSTRADINGSTRATEGIEN FÜR DEN DEVISENMARKT

Devisenhändler können die Resultate von Meldungen zu Zinsen traden und die Währung in dem Moment, in dem die Meldungen veröffentlicht werden, kaufen oder verkaufen. In unserem Leitfaden Nachrichtenmeldungen traden finden Sie weitere Profi-Informationen.

Fortgeschrittene Devisenhändler können versuchen, Veränderungen im Ton der Notenbanken, die die Markterwartungen verschieben können, zu traden. Trader tun dies, indem sie wichtige Wirtschaftsvariablen, wie die Inflation, beobachten und noch vor den Reden der Notenbankvertreter handeln. In unserem Webinar Central Bank Weekly erhalten Sie Expertenkommentare zu aktuellen und bevorstehenden Notenbankentscheidungen.

Eine andere Methode ist es, auf einen Rücksetzer des Währungspaares nach dem Zinsentscheid zu warten. Wenn die Notenbank die Zinsen unerwartet anhebt, sollte die Währung aufwerten. Ein Trader könnte abwarten, bis die Währung an Wert verliert, bevor er eine Kauf-Position in Erwartung, dass die Währung weiter an Wert gewinnt ausführt.

SCHLÜSSELKONZEPTE

  1. Die Zinsentscheide an sich sind tendenziell weniger wichtig als die Erwartungen für zukünftige Zinsbewegungen.
  2. Der Handel von Währungen mit größeren Zinsdifferenzialen könnte die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Trades erhöhen.
  3. Es ist wichtig, sich mit einem Wirtschaftskalender über Wirtschaftsdaten auf dem Laufenden zu halten, um mögliche Veränderungen der Markterwartungen vorhersagen zu können.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.