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Wie man Turbo Zertifikate handelt

Wie man Turbo Zertifikate handelt

2019-11-04 13:38:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Finanzmarktanalyst
Teile:

Turbo Knockout Zertifikate gehören unter den Hebelprodukten zu den beliebtesten Derivate bei Privatanalegern. Doch wie werden sie gehandelt und wie wählt man das passende K.O-Level aus?

Wie man Turbo-Zertifikate handelt

Der Handel mit Turbo Knockout Zertifikaten wird immer beliebter, vor allem, weil sie für Anfänger und erfahrene Trader unbegrenzte Möglichkeiten auf den Finanzmärkten bieten.

Unter Privatanlegern sind Knockout-Produkte sehr beliebt weil bei Turbo Zertifikaten im Gegensatz zu Optionsscheinen die implizite Volatilität keinen erheblichen Einfluss auf das Turbo Zertifikat ausübt. Durch die Turbo Knock-Out-Schwelle wird die implizite Volatilität quasi ausgeschaltet.

Lesen Sie weiter, um mehr über den Handel mit Turbos zu erfahren:

  • Vorteile des Handels mit Turbo-Zertifikaten
  • Turbo Knockout Zertifikate - Handelsstrategie
  • Wie wählt man passende K.O-Levels aus?

Vorteile des Handels mit Turbo-Zertifikaten

Ein Turbo Zertifikat gehört zur Familie der Hebelprodukte. Mit Turbo Zertifikaten können Anleger in Aktien,- Währungs-, oder auch Rohstoffmärkten partizipieren und ihr Risiko kontrollieren.Anleger haben die Möglichkeit mit einem Turbo (Call) – Zertifikat an steigenden und mit einem Turbo (Put) – Zertifikat an fallenden Märkten zu partizipieren

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Hebelprodukten ist die Knock-Out-Schwelle (K.O -Schwelle). Die K.O-Schwelle darf nicht verletzt werden. Unterschreitet (Turbo Call) bzw. überschreitet (Turbo Put) der Basiswert die Knock-Out-Schwelle, kommt es zum Eintritt des Knock-Out-Ereignisses und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital.

Erfahren Sie mehr zu Turbo Zertifikaten in unserem Beitrag: Was sind Turbo Zertifikate?

BEISPIELHAFTER VERLAUF EINES TURBO (CALL) KNOCK-OUT – ZERTIFIKAT

Anpassung der K.O-Schwelle bei Open End Turbo Call Zertifikaten

Quelle: DailyFX

Turbo Zertifikate werden an der Börse gehandelt. CFDs dagegen OTC. Erfahren Sie mehr über Turbo Zertifikate und CFDs.

Turbo Knockout Zertifikate - Handelsstrategie

Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für den Handel mit Turbo-Zertifikaten mit IG (Turbo24).

Angenommen Sie glauben das der DAX 30 in Zukunft steigt und möchten sich mit einem Turbo-Call Zertifikat positionieren. Um dies zu tun, müssen Sie nun, die für Sie passende K.O. -Schwelle auswählen.

Charttechnisch befindet sich kurzfristig der deutsche Leitindex kurz vor der psychologischen Marke bei 13.000 Punkten. Um an der Unterseite die Verluste zu begrenzen, entscheiden Sie sich für ein Turbo (Call) Knockout Zertifikat von IG mit einer K.O.-Schwelle bei 12428,36 Punkten mit einem dazugehörigen Hebel von 24 zu einem Kaufkurs von 5,462 €.

DAX Turbo Call mit K.O-Schwelle bei 11428 Punkten

Quelle: IG Turbo24 Plattform

Die K.O-Schwelle bei 12428,36 Punkten darf nicht verletzt werden. Unterschreitet der Basiswert die Knock-Out-Schwelle, kommt es zum Eintritt des Knock-Out-Ereignisses und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital.

Beim zugrunde gelegten dynamischen Hebel von 24 hat eine Veränderung des Basiswertes um 1 % eine Auswirkung auf das Knockout-Zertifikat von 24 %.

Wollen Sie mehr über den DAX Handel mit Turbo Zertifikaten wissen? In unserem Beitrag: Mit Turbo Zertifikaten den DAX handeln erfahren Sie mehr.

Was muss bei der Auswahl der Knockout-Levels beachten werden?

Nachdem wir nun wissen was ein Turbo Zertifikat ist und wie es in der Praxis umgesetzt werden kann, sollten wir uns näher mit der Auswahl der passenden Knock-Out-Levels befassen.

Bei der Vielzahl von verschiedenen Turbo Knock-Out-Zertifikaten mit unterschiedlichen Knock-Out-Schwellen, muss der Anleger einen kühlen Kopf bewahren und die für seine Handelsstrategie passenden K.O.-Levels auswählen.

Dabei kann es von großem Vorteil sein, die implizite Volatilität des Basiswertes miteinzubeziehen. Oft reicht allein die Chart- sowie Fundamentalanalyse nicht aus.

Das folgende Beispiel illustriert ein Phänomen das viele Knock-Out-Trader kennen. Sie glauben das ein bestimmter Basiswert in der Zukunft fallen wird und entscheiden sich für den Kauf eines Turbo Knockout-Zertifikates.

Beispiel eines klassischen Fehler bei der Auswahl des Knockout-Levels

Bei der Auswahl des K.O-Levels stützen Sie sich ausschließlich und allein auf die Chartanalyse. In der untenstehenden Darstellung sehen Sie einen beispielhaften Kursverlauf eines Basiswertes.

Sie entscheiden sich für eine K.O.-Schwelle die auch gleichzeitig den Widerstand der vergangenen vier Jahre entspricht. Charttechnisch könnte diese Marke eine wichtige Hürde für den Kurs sein und früher oder später wieder zu einem Kursrückgang führen.

Doch wie unten zu sehen, bricht der Kurs kurzzeitig die Knock-Out-Schwelle und führt zum Eintritt des K.O-Ereignisses und damit zum Verlust des eingesetzten Kapitals. Doch wenig später geht der Kurs in die von Ihnen erwartete Richtung.

Hätte man sich hier für eine K.O-Schwelle entschieden die etwas höher wäre, wurde man eine Pufferzone haben, die einen vor dem K.O-Ereignis schützt. Wie man diese Pufferzone ermitteln kann, wird im Folgenden mithilfe der Bouhmidi-Bänder verdeutlicht.

Wie man Turbo Zertifikate handelt

Quelle: DailyFX

Turbo Zertifikate handeln mit den Bouhmidi-Bändern

Obwohl die implizite Volatilität keinen erheblichen Einfluss auf Turbo Knockout Zertifikat hat, kann Sie als ein guter Filter für die Auswahl passender Knockout-Schwellen herangezogen werden.

Mithilfe der „Bouhmidi-Bänder“ einem volatilitätsbasierenden Handelsindikator werde ich Ihnen anhand von praktischen Beispielen, den Einsatz der Bouhmidi-Bänder vorstellen und zeigen, wie sie als Filter zur Auswahl von Knock-Out-Levels verwendet werden können.

Mit den Bouhmidi-Bänder wird die erwartete Schwankungsbreite des DAX mithilfe des VDAX-NEW berechnet. Dabei wird angenommen das die Renditeverteilung im DAX normalverteilt ist.

Für den 01.03.2019 schätzten wir eine erwartete tägliche Schwankungsbreite auf Basis des VDAX-NEW von 95,38 Punkten. Somit könnte hypothetisch erwartet werden, dass sich der DAX am 01.03.2019 mit einer Wahrscheinlichkeit von 68% im Bereich zwischen 11.679 Punkten und 11.488 Punkten bewegen könnte.

Wie man Turbo Zertifikate handelt

Quelle: DailyFX

Diese kleine Hilfestellung können wir nun für die Wahl eines geeigneten Knockout-Levels verwenden. Gehen wir davon aus, dass der Markt die heutige DAX-Obergrenze nicht durchbrechen wird. So können wir mit einem Turbo Knockout Zertifikat von Broker IGmit einem Knockout-Level oberhalb der heutigen erwarteten DAX-Obergrenze von 11.679 Zählern unser Risiko an der Oberseite begrenzen.

Im Folgenden DAX-Chart (15min) vom 01.März 2019 ist zu erkennen, dass der deutsche Aktienindex im Tagesverlauf das ermittelte obere Bouhmidi-Band bei 11.679 Punkten nicht überwinden konnte. Vielmehr fungierte die ermittelte Tagesobergrenze, gemeinsam mit dem oberen Bollinger-Band als Widerstand und setzt damit weitere Verkaufssignale frei.

Die Berücksichtigung der ermittelten täglichen Schwankungsbreite konnte uns somit einen guten Hinweis für die Platzierung unseres Einstiegs und der Auswahl unseres Turbo Put Zertifikates geben.

Anstatt das K.O-Level nur auf Basis charttechnische Kriterien auszuwählen kann durch die Berücksichtigung der Bouhmidi-Bänder die implizite Volatilität miteinbezogen werden. Konkret bedeutet dies, dass in diesem Beispiel Turbo Put Zertifikate erst ab mindestens oberhalb der 11.679 Punkte interessant sind.

Wie man Turbo Zertifikate handelt

Quelle: IG

Mit Turbo Zertifikaten und den Bouhmidi-Bändern können auch am Devisenmarkt interessante Tradingansätze ausgeführt werden. Erfahren Sie mehr dazu in unserem Beitrag: Forex-Handel mit Turbo Zertifikaten.

Mithilfe der Bouhmidi-Bänder können Pufferzonen ausgemacht werden womit wir uns ein wenig Luft verschaffen, falls die Volatilität im Markt sich schnell verändert. Am 14. Oktober 2019 ermittelten wir die erwartete Schwankungsbreite der nächsten 30 Tage für den deutschen Leitindex.

Mit einem oberen Bouhmidi-Band bei 12.735 Punkten und einem unteren Bouhmidi-Band bei 11.452 Punkten. Glauben wir das der DAX in Zukunft fällt, sollten Knockout Zertifikate oberhalb des oberen Bouhmidi-Band in die engere Wahl kommen. Daher entscheiden wir uns am 14.10.2019 für ein K.O-Zertifikat von IG mit K.O-Level bei 12.848,82 Punkten.

Im Folgenden DAX-Chart (15min) ist der Verlauf des deutschen Leitindex im Zeitraum 14.10.2019 bis 21.10.2019 zu sehen. Die ausgewählt K.O-Schwelle hat sich als eine resistente K.O-Schwelle erwiesen.

Am 17.10.2019 brach der DAX sogar kurzfristig das obere Bouhmidi- sowie das obere Bollinger-Band. K.O.-Zertifikate in diesem Bereich, hätten nun das Nachsehen gehabt. Durch die Wahl des K.O-Level konnten wir uns eine Pufferzone auf Basis der impliziten Volatilität herausfiltern.

Wie man Turbo Zertifikate handelt

Quelle: IG Turbo24 Plattform

Auch bei Barriere Optionen begrenzt die Knock-Out-Barriere ähnlich, wie bei einem Turbo Zertifikat die Verluste. Erfahren Sie mehr zu den Unterschieden zwischen: Turbo Zertifikaten und Barriere Optionen

Handel mit Turbo Knockout Zertifikaten: Eine Zusammenfassung

  • Anleger haben die Möglichkeit mit einem Turbo (Call) – Zertifikat an steigenden und mit einem Turbo (Put) – Zertifikat an fallenden Märkten zu partizipieren. Bei Turbo Zertifikaten darf die K.O-Schwelle nicht verletzt werden.
  • Obwohl die implizite Volatilität keinen erheblichen Einfluss auf Turbo Knockout Zertifikat hat, kann Sie als ein guter Filter für die Auswahl passender Knockout-Schwellen herangezogen werden.
  • Anstatt das K.O-Level nur auf Basis charttechnische Kriterien auszuwählen, sollte auch die Volatilität berücksichtigt werden.
  • Mithilfe der Bouhmidi-Bänder können Pufferzonen ausgemacht werden womit wir uns ein wenig Luft verschaffen, falls die Volatilität im Markt sich schnell verändert.

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