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Turbo Zertifikate vs. Vanilla Optionen

Turbo Zertifikate vs. Vanilla Optionen

2019-10-13 13:47:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Finanzmarktanalyst
Teile:

Seit mehr als ein Jahrzehnt erfreuen sich Turbo Zertifikate- sowie auch der Optionshandel großer Beliebtheit unter Anlegern und Tradern. Bevor Anleger jedoch mit dem Handel beginnen sollten die Produkte verstanden werden. Durch die derivative Eigenschaft beider Produkte kann das Risiko durchaus hoch sein.

Turbo Zertifikate vs. Vanilla Optionen - Wichtigsten Gesprächspunkte:

  • Vanilla Optionen werden OTC gehandelt. Turbo Zertifikate werden i.d.R. an der Börse gehandelt.
  • In Seitwärtsphasen kann man mit Vanilla Optionen z.B. mit der Butterfly-Strategie profitable Gelegenheiten nutzen. Turbo Zertifikate bieten nur eine Partizipation an steigenden und fallenden Märkten.
  • Anders als bei Vanilla-Optionen wird bei Turbo Zertifikaten, die implizite Volatilität mithilfe der Knock-Out-Schwelle ausgeschaltet.
  • Der geringe Einfluss der impliziten Volatilität, die leichte Nachvollziehbarkeit der Preisbildung bei Turbo-Zertifikaten und die Transparenz machen sie zu beliebten Produkten bei Anlegern.

Überblick über die Unterschiede zwischen Turbos und Vanilla Optionen

Turbo Zertifikate vs. Vanilla Optionen

Quelle: Eigene Darstellung

Vanilla Optionen Erklärung

Eine Vanilla-Option ist ein derivatives Finanzprodukt in Form eines Vertrages. Sie gibt Ihnen das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis, dem sogenannten Ausübungspreis (Strike), oder vor einem bestimmten Ausübungszeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Für den Kauf einer Vanilla-Option zahlen Sie eine Prämie, bei der Eröffnung des Handels - Diese Prämie ist Ihr Gesamtrisiko.

Die Prämie basiert unter anderem auf dem Preis und der impliziten Volatilität des zugrunde liegenden Marktes, dem Ausübungszeitpunkt der Option sowie dem Ausübungspreis. So können Sie mit Vanilla Options verschiedene Handelsstrategien verfolgen.

Vanilla Optionen Beispiel

Angenommen Sie gehen davon aus, dass der DAX 30 nächste Woche steigen wird. Anstatt den DAX zu kaufen, erwerben Sie die Option, den DAX 30 innerhalb der nächsten sieben Tage zu kaufen. Dies wird als Call-Option bezeichnet.

Sie gibt Ihnen das Recht, den Index zum Ausübungspreis zu kaufen, bevor die Option abläuft. Wenn sich der DAX 30 über den Ausübungspreis bewegt, können Sie Ihr Recht zum Kauf für weniger als den aktuellen Marktpreis ausüben. Wenn der DAX 30 hingegen fällt, können Sie die Option verfallen lassen und Ihr Verlust beschränkt sich auf die Prämie.

Turbo Zertifikate vs. Vanilla Optionen

Quelle: IG

Wenn Sie ihr Wissen zum Thema Optionen vertiefen wollen, könnte dieser Beitrag für Sie sehr interessant sein: Was sind Optionen und wie werden sie gehandelt?

Turbo Zertifikate Erklärung

Ein Turbo Zertifikat gehört auch zu der Gruppe der Hebelprodukte. Mit Turbo Zertifikaten haben Trader, die Möglichkeit auf verschiedene Basiswerte zu spekulieren.

Mit einem Turbo-Call Zertifikat können Anleger auf steigende Kurse spekulieren. Auf fallende Kurse kann mit einem Turbo-Put Zertifikat spekuliert werden. Im Gegensatz zu Optionsscheinen hat die implizite Volatilität keinen erheblichen Einfluss auf das Turbo Zertifikat. Durch die Turbo Knock-Out-Schwelle wird die implizite Volatilität ausgeschaltet. Bei einem Turbo Zertifikat darf die Knock-Out-Schwelle nicht verletzt werden, ansonsten verfällt der Turbo wertlos.

Wesentliche Ausstattungsmerkmale eines Turbo Zertifikat sind:

  • Basiswert
  • Bezugsverhältnis
  • Basispreis
  • Knock-Out-Barrier
  • Aufgeld

Der Basiswert ist das einem Turbo Zertifikat zugrundeliegende Finanzinstrument. Mit Turbo Zertifikaten können verschiedene Basiswerte wie z.B. Indizes, Währungen und Rohstoffe gehandelt werden.

Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Turbo-Zertifikate nötig sind, um eine Einheit des Basiswertes abzubilden.

Der Basispreis ist der aktuelle Preis des jeweiligen Basiswertes.

Die Knock-Out-Barriere darf nicht verletzt werden. Unterschreitet (Turbo Call) bzw. überschreitet (Turbo Put) der Basiswert die Knock-Out-Schwelle, kommt es zum Eintritt des Knock-Out-Ereignisses und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital.

Die Kosten eines Zertifikates werden durch das Aufgeld repräsentiert. Das Aufgeld besteht aus Risiko- und Finanzierungskosten.

Welchen Einfluss hat die implizite Volatilität auf Märkte und Finanzprodukte? Lesen Sie hierzu unseren Beitrag: Implizite Volatilität im Optionshandel.

Turbo Zertifikate Beispiel

Das Beispiel soll kurz den Handel mit Turbo Zertifikaten verdeutlichen. Angenommen Sie glauben das der DAX in Zukunft steigt und möchten sich mit einem Turbo-Call Zertifikat positionieren. Ähnlich wie bei Turbo-Zertifikaten, müssen Sie nun die für Sie passende Vanilla Option auswählen.

Für dieses Beispiel wählen wir einen Turbo Call mit einem K.O.-Level bei 11702,62 Punkten. Mit einem aktuellen Kurs des Basiswerts bei 12191,1 Punkte und einem Bezugsverhältnis von 0,01. Zu Rechenzwecken nehmen wir ein Aufgeld von 0,03 Cent an.

Der Preis des Turbo Call Zertifikats bestimmt sich wie folgt:

Preis eines Turbo Call = (Kurs des Basiswerts – K.O-Level) x Bezugsverhältnis + Aufgeld

Konkret bedeutet das für dieses Beispiel:

(12191,1 – 11702,62) x 0,01 + 0,03 = 4,92 €

Bei einem zugrunde gelegten Hebel von 24 bedeutet dies, das eine 1 % - Veränderung im DAX, zu einer 24% - Veränderung ihres Turbo Zertifikates führt.

Turbo Zertifikate vs. Vanilla Optionen

Quelle: IG

Die Unterschiede zwischen Turbos und Vanilla Options: Eine Zusammenfassung

  1. In Zeiten hoher impliziter Volatilität können bei Vanilla Optionen insbesondere am und aus dem Geld liegenden Optionen als relativ teuer gesehen werden. Turbo Zertifikate hingegen haben aufgrund der Knock-Out-Schwelle dieses Problem nicht.
  2. Der geringe Einfluss der impliziten Volatilität, die leichte Nachvollziehbarkeit der Preisbildung bei Turbo-Zertifikaten und die Transparenz machen sie zu beliebten Produkten bei Anlegern.
  3. Vanilla Optionen werden außerbörslich gehandelt, wohingegen Turbo Zertifikate auch an einem Börsenhandelsplatz gehandelt werden können. Damit haben börsengehandelte Zertifikate eine höhere Preistransparenz.
  4. Turbo Zertifikate verfügen somit über eine Wertpapierkennnummer (WKN) bzw. eine International Securities Identification Number (ISIN). Wohingegen Vanilla Optionen aufgrund des OTC Handels keine Kennnummer besitzen.
  5. OTC gehandelte Vanilla Optionen wiederum werden nicht von einem Emittenten ausgegeben und unterliegen daher keinem Emittentenrisiko,
  6. Turbo Zertifikaten ermöglichen es dem Anleger nur an steigenden und fallenden Märkten zu partizipieren, während bei Vanilla Optionen der Anleger zusätzlich auch von seitwärts tendierenden Märkten profitieren kann. In Seitwärtsphasen kann man im Optionshandel z.B. mit der Butterfly-Strategie profitable Gelegenheiten nutzen.
  7. Turbo-Zertifikate sind im Vergleich zu Vanilla Optionen transparenter und leichter Nachvollziehbar. Vanilla Optionen sind daher eher für professionelle Anleger gedacht, die z.B. diverse Absicherungsstrategien umsetzen wollen.

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