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Turbo Zertifikate vs. Barriere Optionen – Ein Vergleich

Turbo Zertifikate vs. Barriere Optionen – Ein Vergleich

2019-10-13 19:05:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Finanzmarktanalyst
Teile:

Im Gegensatz zu klassischen Optionsscheinen hat die implizite Volatilität bei Knock-Out-Produkten kaum bis kein Einfluss auf die Bepreisung des Produktes. Durch die Knock-Out-Barriere zählen Turbo Zertifikate sowie Barriere Optionen mit zu den einfachsten derivativen Instrumenten. Sie zeichnen sich durch ihre leichte Nachvollziehbarkeit und der Verlustbegrenzung aus.

Turbo Zertifikate vs. Barriere Optionen – Wichtigste Gesprächspunkte:

  • Turbo Zertifikate werden an der Börse gehandelt. Barriere Optionen werden allerdings außerbörslich (OTC) gehandelt.
  • Bei Barriere Optionen bieten durch ihren statischen Hebel eine lineare Abbildung zum Basiswert.
  • Die Knock-Out-Schwelle senkt den Einfluss der impliziten Volatilität sowohl beim Turbo Zertifikaten als auch bei Barriere Optionen.
  • Barriere Optionen bieten den Vorteil unabhängig von der K.O-Schwelle ein zusätzlichen Stopp zu platzieren, der zwischen dem aktuellen Preis des Underlyings und der K.O-Schwelle liegen darf.
  • Barriere Optionen haben anders als Turbo-Zertifikate eine Laufzeitbegrenzung, meistens von 6 oder 12 Monaten.

Überblick über die Unterschiede zwischen Turbos und Barrier Optionen

Turbo Zertifikate vs. Barriere Optionen – Ein Vergleich

Turbo Zertifikate Erklärung

Ein Turbo Zertifikat gehört auch zu der Gruppe der Hebelprodukte. Mit Turbo Zertifikaten haben Trader, die Möglichkeit auf verschiedene Basiswerte zu spekulieren.

Mit einem Turbo-Call Zertifikat können Anleger auf steigende Kurse spekulieren. Auf fallende Kurse mit einem Turbo-Put Zertifikat spekuliert werden. Im Gegensatz zu Optionsscheinen hat die implizite Volatilität keinen erheblichen Einfluss auf das Turbo Zertifikat. Durch die Turbo Knock-Out-Schwelle wird die implizite Volatilität ausgeschaltet. Bei einem Turbo Zertifikat darf die Knock-Out-Schwelle nicht verletzt werden, ansonsten verfällt der Turbo wertlos.

Wesentliche Ausstattungsmerkmale eines Turbo Zertifikat sind:

  • Basiswert
  • Bezugsverhältnis
  • Basispreis
  • Knock-Out-Barrier
  • Aufgeld

Der Basiswert ist das einem Turbo Zertifikat zugrundeliegende Finanzinstrument. Mit Turbo Zertifikaten können verschiedene Basiswerte wie z.B. Indizes, Währungen und Rohstoffe gehandelt werden.

Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Turbo-Zertifikate nötig sind, um eine Einheit des Basiswertes abzubilden. Der Basispreis ist der aktuelle Preis des jeweiligen Basiswertes.

Die Knock-Out-Barriere darf nicht verletzt werden. Unterschreitet (Turbo Call) bzw. überschreitet (Turbo Put) der Basiswert die Knock-Out-Schwelle, kommt es zum Eintritt des Knock-Out-Ereignisses und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital. Die Kosten eines Zertifikates werden durch das Aufgeld repräsentiert. Das Aufgeld besteht aus Risiko- und Finanzierungskosten.

Turbo Zertifikate Beispiel

Das Beispiel soll kurz den Handel mit Turbo Zertifikaten verdeutlichen. Angenommen Sie glauben das der DAX in Zukunft steigt und möchten sich mit einem Turbo-Call Zertifikat positionieren. Ähnlich wie bei Turbo-Zertifikaten, müssen Sie nun die für Sie passende Vanilla Option auswählen.

Für dieses Beispiel wählen wir einen Turbo Call mit einem K.O.-Level bei 11702,62 Punkten. Mit einem aktuellen Kurs des Basiswerts bei 12191,1 Punkte und einem Bezugsverhältnis von 0,01. Zu Rechenzwecken nehmen wir ein Aufgeld von 0,03 Cent an.

Der Preis des Turbo Call Zertifikats bestimmt sich wie folgt:

Preis eines Turbo Call = (Kurs des Basiswerts – K.O-Level) x Bezugsverhältnis + Aufgeld

Konkret bedeutet das für dieses Beispiel:

(12191,1 – 11702,62) x 0,01 + 0,03 = 4,92 €

Bei einem zugrunde gelegten Hebel von 24 bedeutet dies, das eine 1 % - Veränderung im DAX, zu einer 24% - Veränderung ihres Turbo Zertifikates führt.

Turbo Zertifikate vs. Barriere Optionen – Ein Vergleich

Quelle: IG

Barriere Optionen Erklärung

Barrier Options sind wie der Name schon sagt, Optionen die beim Erreichen einer Barriere bzw. Knock-Out-Schwelle verfallen. Wird in einem Underlying die Knock-Out-Schwelle erreicht, verliert der Trader maximal seine eingesetzte Prämie.

Mit Barriere Optionen können Anleger an fallende als auch steigende Märkten partizipieren. Die Knock-Out-Schwelle schützt den Anleger beim Eintritt des Knock-Out-Ereignisses vor weiteren Verlusten. Der Hebel ist wie im CFD-Handel statistisch und verändert sich damit im Zeitverlauf nicht.

Darüber hinaus haben Barriers eine vordefinierte Laufzeit, meistens von 6 oder 12 Monaten. Während der Laufzeit können Sie die Position jederzeit schließen – solange Ihre Option das Knock-Out-Level nicht erreicht hat, was in automatischer Schließung der Optionsposition resultiert.

Barriere Optionen Beispiel

Wenn Sie glauben, dass der Preis des zugrunde liegenden Marktes steigen wird, würden Sie eine Call-Barrier-Option kaufen. Alle verfügbaren Knock-Out-Level liegen unterhalb des aktuellen Marktpreises.

Der Preis einer Barrier-Option bewegt sich eins zu eins mit dem zugrunde liegenden Markt - was bedeutet, dass für jeden Punkt bzw., den sich der Basiswert bewegt, der Preis der Option sich um den gleichen Betrag bewegt. Sie können Ihre Position jederzeit vor Ablauf schließen - es sei denn, das Knock-Out-Level wird erreicht, in diesem Fall wird die Position automatisch geschlossen.

Angenommen der DAX 30 steht aktuell beim 11.683,8 Punkten für die Put-Seite. Sie glauben das der DAX 30 in Zukunft weiter fallen wird und beschließen eine Barriere Put-Option zu erwerben mit einem Knock-Out-Level bei 12.610 Punkten. Der Preis der Barriere Put-Option bestimmt sich ähnlich, wie bei Turbo Zertifikaten wie folgt:

Preis einer Barriere Put-Option = (K.O-Schwelle – Kurs des Basiswertes) + K.O-Aufschlag + Kommission

Die Knock-out-Prämie steht für die Kosten des garantierten Knock-out-Levels, welches Sie vor Slippage schützt. Sie zahlen auch eine kleine Kommission beim Eröffnen und Schließen Ihrer Position, normalerweise 0,1 Einheiten der Handelswährung pro Lot, zuzüglich einer Finanzierungsgebühr, wenn Sie Ihre Position über Nacht halten.

Konkret bedeutet das für dieses Beispiel:

(12.610 – 11.683,8) + 1,5 + 0,10 = 927,8 €

Im Falle des Knock-Out-Ereignisses würde sich der Verlust ausschließlich auf die bereits entrichtete Prämie i.H.v 927,8 € begrenzen.

Turbo Zertifikate vs. Barriere Optionen – Ein Vergleich

Quelle: IG

Welchen Einfluss hat die implizite Volatilität auf Märkte und Finanzprodukte? Lesen Sie hierzu unseren Beitrag: Implizite Volatilität im Optionshandel.

Die Unterschiede zwischen Turbos und Barriere Optionen: Eine Zusammenfassung

  1. Turbo Zertifikate werden an der Börse gehandelt. Barriere Optionen werden allerdings außerbörslich (OTC) gehandelt
  2. Barriere Optionen bieten den Vorteil unabhängig von der K.O-Schwelle ein zusätzlichen Stopp zu platzieren, der zwischen dem aktuellen Preis des Underlyings und der K.O-Schwelle liegen darf.
  3. Barriere Optionen haben anders als Turbo-Zertifikate eine Laufzeitbegrenzung, meistens von 6 oder 12 Monaten. Während der Laufzeit können Position jederzeit geschlossen – solange die Option das Knock-out-Level nicht erreicht hat, was in automatischer Schließung der Optionsposition resultiert.
  4. Bei Barriere Optionen können alle Kosten wie Spread, Kommission, Übernachtfinanzierungsgebühr und K.O.-Aufschlag einzeln aufgeschlüsselt werden.

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