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Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

2019-10-09 17:55:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Finanzmarktanalyst
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Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

Seit mehr als ein Jahrzehnt erfreuen sich der Turbo Zertifikate- sowie auch der CFD Handel großer Beliebtheit unter Anlegern und Tradern. Zwar scheinen auf den ersten Blick die beiden Hebelproduktarten sehr ähnlich zu sein, doch dem ist nicht so.

Turbo Zertifikate und CFDs sind zwei sehr unterschiedliche derivative Instrumente, deren Funktionsweise jeder Anleger verinnerlichen sollte, bevor er sich in den Handel begibt.Lernen Sie in diesem Beitrag die Unterschiede zwischen Turbo Zertifikate und CFDs kennen.

Turbo Zertifikate vs. CFDs - Wichtigsten Gesprächspunkte:

  • CFDs werden außerbörslich gehandelt, wohingegen Turbo Zertifikate auch an einem Börsenhandelsplatz gehandelt werden können.
  • Zertifikate werden in der Regel von einer Emittenten ausgegeben und daher besteht beim Handel mit Zertifikaten zusätzlich ein Emittentenrisiko.
  • CFDs haben einen statischen Hebel, wohingegen Turbo Zertifikate einen dynamischen Hebel besitzen.

Überblick über die Unterschiede zwischen Turbos und CFDs

Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

Quelle: DailyFX Research

CFD Erklärung

CFDs gehören wie Optionen und Zertifikate zu den Hebelprodukten. CFD steht als Abkürzung für Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte. Mit CFDs können Sie sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Mittlerweile gibt es CFDs auf nahezu alle Märkte. Anleger können CFDs auf Indizes, Aktien, Währungen, Anleihen, ETFs und Rohstoffen handeln. Die wesentlichen Ausstattungsmerkmale von CFDs sind:

  • Spread
  • Margin
  • Finanzierungskosten
  • Außerbörslich (OTC)

Der Spread ist nicht nur aus dem CFD-Handel bekannt. Als Spread bezeichnet man die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Für CFD-Trader stellt der Spread demnach einen Kostenfaktor dar.

Daher muss beim CFD-Handel auch der Spread berücksichtigt werden. CFDs gehören wie bereits erwähnt zu Hebelprodukten, weil Sie nicht den zugrunde liegenden Basiswert tatsächlich handeln, sondern Sie hinterlegen bei Ihrem CFD-Broker nur eine Sicherheitsleistung auch bekannt als Margin. CFDs haben in der Regel keine Laufzeitbegrenzung und führen dadurch beim Halten über Nacht zu Übernachtfinanzierungskosten. Darüber hinaus werden CFDs außerbörslich gehandelt kurz OTC.

In unserem Ausbildungssektion finden tiefergehende Beiträge zu den Themen Spread, Margin, und Slippage im CFD-Handel.

CFD Beispiel

Im folgenden Beispiel soll kurz der CFD-Handel nähergebracht werden. Angenommen Sie glauben das der DAX 30 in Zukunft steigt und möchten sich mit einem CFD im DAX positionieren. In diesem Beispiel müsste der Anleger eine Margin i.H.v. 609,83 € hinterlegen. Der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs liegt bei einem Punkt. Sollten Sie die Position über Nacht halten, würden zusätzlich auch noch Finanzierungsgebühren anfallen.

CFDs erfreuen sich ihrer Beliebtheit, weil ihre Wertentwicklung linear ist und damit sehr einfach zu verstehen ist. In unserem Beispiel haben wir ein Hebel von 20. Steigt der DAX um einen Prozentpunkt, steigt ihr eingesetztes Kapital um das zwanzigfache.

Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

Quelle: IG

Turbo Zertifikate Erklärung

Ein Turbo Zertifikat ohne feste Laufzeitbegrenzung gehört auch zu der Gruppe der Hebelprodukte. Mit Turbo Zertifikaten haben Anleger die Möglichkeit auf verschiedene Basiswerte zu spekulieren. Mit einem Turbo-Call Zertifikat können Anleger auf steigende Kurse spekulieren. Auf fallende Kurse kann mit einem Turbo-Put Zertifikat spekuliert werden.

Im Gegensatz zu Optionsscheinen hat die implizite Volatilität keinen erheblichen Einfluss auf das Turbo Zertifikat. Durch die Turbo Knock-Out-Schwelle wird die implizite Volatilität ausgeschaltet. Mit Turbo Zertifikaten können Anleger auf steigende als auch fallende Kurse spekulieren. Bei einem Turbo Zertifikat darf die Knock-Out-Schwelle nicht verletzt werden, ansonsten verfällt der Turbo wertlos. Wesentliche Ausstattungsmerkmale eines Turbo Zertifikat sind:

  • Basiswert
  • Bezugsverhältnis
  • Basispreis
  • Knock-Out-Barrier
  • Aufgeld

Der Basiswert ist das einem Turbo Zertifikat zugrundeliegende Finanzinstrument. Mit Turbo Zertifikaten können verschiedene Basiswerte wie z.B. Indices, Währungen und Rohstoffe gehandelt werden. Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Turbo-Zertifikate nötig sind, um eine Einheit des Basiswertes abzubilden. Der Basispreis ist der aktuelle Preis des jeweiligen Basiswertes. Die Knock-Out-Barriere darf nicht verletzt werden.

Unterschreitet (Turbo Call) bzw. überschreitet (Turbo Put) der Basiswert die Knock-Out-Schwelle, kommt es zum Eintritt des Knock-Out-Ereignisses und der Anleger verliert sein eingesetztes Kapital. Die Kosten eines Zertifikates werden durch das Aufgeld repräsentiert. Das Aufgeld besteht aus Risiko- und Finanzierungskosten.

Turbo Zertifikate Beispiel

Im folgenden Beispiel soll kurz der Handel mit Turbo Zertifikaten verdeutlicht werden. Angenommen Sie glauben das der DAX in Zukunft steigt und möchten sich mit einem Turbo-Call Zertifikat positionieren. Anders als bei CFDs, müssen Sie nun das für Sie passende Turbo Zertifikat auswählen.

In diesem Beispiel wählen wir einen Turbo Call mit einem K.O.-Level bei 11702,62 Punkten. Mit einem aktuellen Kurs des Basiswerts bei 12191,1 Punkte und einem Bezugsverhältnis von 0,01. Zu Rechenzwecken nehmen wir ein Aufgeld von 0,03 Cent an.

Der Preis des Turbo Call Zertifikats bestimmt sich wie folgt:

Preis eines Turbo Call = (Kurs des Basiswerts – K.O-Level) x Bezugsverhältnis + Aufgeld

Konkret bedeutet das für dieses Beispiel:

(12191,1 – 11702,62) x 0,01 + 0,03 = 4,92 €

Bei einem zugrunde gelegten Hebel von 24 bedeutet dies, das eine 1 % - Veränderung im DAX zu einer 24% - Veränderung ihres Turbo Zertifikates führt.

Turbo Zertifikate vs. CFDs – Hebelprodukte im Vergleich

Quelle: IG

Die Unterschiede zwischen Turbos und CFDs: Eine Zusammenfassung

  1. CFDs werden außerbörslich gehandelt, wohingegen Turbo Zertifikate auch an einem Börsenhandelsplatz gehandelt werden können. Damit haben börsengehandelte Zertifikate eine höhere Preistransparenz.
  2. Turbo Zertifikate verfügen somit über eine Wertpapierkennnummer (WKN) bzw. eine International Securities Identification Number (ISIN). Wohingegen CFDs aufgrund des OTC Handels keine Kennnummer besitzen.
  3. Zertifikate werden in der Regel von einer Emittenten ausgegeben und daher besteht beim Handel mit Zertifikaten zusätzlich ein Emittentenrisiko. Im Gegensatz zu CFDs ist der Hebel bei Turbo Zertifikaten dynamisch. D.h. er kann sich im Zeitverlauf verändern.
  4. Bei Turbo Zertifikaten können die Kosten nicht einzeln aufgeschlüsselt werden, wie bei CFD. Bei CFDs werden Finanzierungskosten, Spread und Margin klar und transparent dargestellt.

Grundsätzlich sollten Anleger vor dem Handel mit CFDs oder Turbo Zertifikate einen Abgleich mit ihrer persönlichen Anlagepräferenz und ihrer Risikobereitschaft vornehmen.

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