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Barrier Options VS Vanilla Options

Barriere- und Vanilleoptionen sind zwei gängige Arten von Optionen, die an den Finanzmärkten gehandelt werden. Die Vorteile von Barriere- und Vanilleoptionen liegen darin, dass sie es den Anlegern ermöglichen, an steigenden, fallenden und seitwärts tendierenden Märkten zu partizipieren.

IG, die Muttergesellschaft von DailyFX bietet nun Over-the-Counter (OTC) Optionen für Indizes, Devisen und Rohstoffe an. Dieser Artikel wird die Barriere- und Vanilleoptionen ausführlich untersuchen, um die Unterschiede zwischen den beiden zu erklären und wie man sie handhabt.

Barrier Options vs Vanilla Options: Wichtigste Gesprächspunkte

Barrier Options:

  • Funktionsweise
  • Handelsbeispiel
  • Zusammenfassung

Vanilla Options:

  • Funktionsweise
  • Handelsbeispiel
  • Zusammenfassung

Was sind Barrier-Options?

Barrier Options sind wie der Name schon sagt, Optionen die beim Erreichen einer Barriere bzw. Knock-Out-Schwelle verfallen. Wird in einem Underlying die Knock-Out-Schwelle erreicht, verliert der Trader maximal seine eingesetzte Prämie.

Im folgenden Abschnitt erfahren anhand eines DAX 30 -Beispiels, wie Sie Barrier Options einsetzen können.

Wie man mit Barriere-Options handelt

Die nachfolgende Darstellung zeigt den Kursverlauf eines fiktiven Underlyings. Angenommen der aktuelle Marktwert liegt bei 10 Euro.

Barrier Options vs Vanilla Options

Quelle: Eigene Darstellung

Der Eröffnungspreis einer Barrier-Option ist die Differenz zwischen dem Basispreis und dem von Ihnen gewählten Knock-Out-Level. Um auf den Marktpreis Long oder Short gehen zu können, stehen zwei Options-Arten zur Verfügung: Calls und Put.

Barrier Call Option – Beispiel anhand DAX 30

Wenn Sie glauben, dass der Preis des zugrunde liegenden Marktes steigen wird, würden Sie eine Call-Barrier-Option kaufen. Alle verfügbaren Knock-Out-Level liegen unterhalb des aktuellen Marktpreises.

Barrier Options vs Vanilla Options

Quelle: IG

Barrier Put Option – Beispiel anhand DAX 30

Wenn Sie allerdings glauben, dass der Preis des zugrunde liegenden Marktes fallen wird, würden Sie eine Put-Barrier-Option kaufen. Alle verfügbaren Knock-Out-Level liegen oberhalb des aktuellen Marktpreises. In beiden Fällen erzielen Sie einen Gewinn, wenn sich der Markt in die von Ihnen gewählte Richtung bewegt, und einen Verlust, wenn sich der Markt gegen Sie bewegt.

Barrier Options vs Vanilla Options

Quelle: IG

Der Preis einer Barrier-Option bewegt sich eins zu eins mit dem zugrunde liegenden Markt - was bedeutet, dass für jeden Punkt bzw., den sich der Basiswert bewegt, der Preis der Option sich um den gleichen Betrag bewegt. Sie können Ihre Position jederzeit vor Ablauf schließen - es sei denn, das Knock-Out-Level wird erreicht, in diesem Fall wird die Position automatisch geschlossen.

Barrier Options: Zusammenfassung

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Barrier-Options:

  • dem Anleger es ermöglichen an steigenden, fallenden und seitwärts tendierenden Märkten zu partizipieren.
  • OTC-Optionen sind.
  • beim Erreichen der ausgewählten Barriere bzw. Knock-Out-Schwelle wertlos verfallen. Der Anleger verliert maximal seine eingesetzte Prämie.
  • Mit Barrier-Calls setzt man auf steigenden Märkte. Mit Barrier-Puts dagegen auf fallende Märkte.

Warum Fehler begehen die andere Anleger bereits gemacht haben? Erhalten Sie hierfür unseren kostenfreien Leitfaden unter folgendem Link.

Was sind Vanilla-Options?

Eine Vanilla-Option ist ein Finanzprodukt in Form eines Vertrages. Sie gibt Ihnen das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Basiswert zu einem Fixpreis, dem sogenannten Ausübungspreis (Strike), oder vor einem bestimmten Ausübungszeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen.

Für den Kauf einer Vanilla-Option zahlen Sie eine Prämie, bei der Eröffnung des Handels - Diese Prämie ist Ihr Gesamtrisiko. Die Prämie basiert unter anderem auf dem Preis und der impliziten Volatilität des zugrunde liegenden Marktes, dem Ausübungszeitpunkt der Option sowie dem Ausübungspreis. So können Sie mit Vanilla Options verschiedene Handelsstrategien verfolgen.

Vanilla Option Trading-Strategien

Mit Vanilla-Options können anders als bei Barrier-Options sehr dynamische Strategien entwickelt werden. Faktoren wie Laufzeit, Volatilität und Ausübungspreis spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Call-Option:

Angenommen Sie gehen davon aus, dass der DAX 30 nächste Woche steigen wird. Anstatt das DAX 30 gleich zu kaufen, erwerben Sie die Option, den DAX 30 innerhalb der nächsten sieben Tage zu kaufen. Dies wird als Call-Option bezeichnet. Sie gibt Ihnen das Recht, den Index zum Ausübungspreis zu kaufen, bevor die Option abläuft.

Wenn sich der DAX 30 über den Ausübungspreis bewegt, können Sie Ihr Recht zum Kauf für weniger als den aktuellen Marktpreis ausüben. Wenn der DAX 30 hingegen fällt, können Sie die Option verfallen lassen und Ihr Verlust beschränkt sich auf die Prämie.

Barrier Options vs Vanilla Options

Put-Option:

Wenn Sie der Meinung sind, dass der Preis eines Marktes fallen wird, gibt Ihnen der Kauf einer Put-Option das Recht, diesen zum Ausübungspreis verkaufen. Das macht Options einem nützlichen Hedging-Instrument.

Sagen wir, Sie besitzen eine Portfolio mit deutschen Aktien und sind besorgt, dass die Wirtschaft im Begriff ist einen Rückschlag zu erleiden. Anstatt Ihr Portfolio umgehend zu verkaufen, erwerben Sie Put-Optionen mit einem Ausübungspreis nahe des aktuellen Marktpreises.

Wenn die Aktienkurse fallen, können Sie von Ihrem Recht auf Verkauf Gebrauch machen und Verluste vermeiden, indem Sie oberhalb des aktuellen Marktniveaus verkaufen. Steigen die Aktienpreise, verlieren Sie nur Ihre Optionsprämie und behalten Ihr Portfolio. Sie können auch sowohl Call- als auch Put-Vanilla-Options verkaufen. In diesem Szenario erhalten Sie die Prämie - Ihren maximalen Gewinn.

Wenn der Ausübungspreis vor dem Ausübungszeitpunkt nicht berührt wird, behalten Sie diese Summe. Sollte der Basispreis den Ausübungspreis jedoch berühren, dann gibt es keine Begrenzung der Verluste vor Erreichen des Ausübungszeitpunkts.

Barrier Options vs Vanilla Options

Sie können mit Vanilla-Options auch dann handeln, wenn Sie gar nicht die Absicht haben, direkt auf dem zugrunde liegenden Markt aktiv zu werden. Das liegt daran, dass sich die Prämie im Laufe der Zeit ändern wird, je nachdem, wie wahrscheinlich es ist, dass die Option profitabel wird. Sie können eine Option mit einer niedrigen Prämie kaufen, und diese dann später wieder verkaufen, wenn sie bis zum Ausübungszeitpunkt profitabler wird. Sie können Vanilla-Options in einer Vielzahl von Märkten mit IG handeln.

Vanilla Options: Zusammenfassung

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Vanilla-Options:

  • Ihnen das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Basiswert zu einem Fixpreis, dem sogenannten Ausübungspreis (Strike), oder vor einem bestimmten Ausübungszeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen.
  • anders als bei Barrier-Options sehr dynamische Strategien entwickelt werden können. Faktoren wie Laufzeit, Volatilität und Ausübungspreis spielen dabei eine zentrale Rolle.
  • Mit Vanilla-Calls setzt man auf steigenden Märkte. Mit Vanilla-Puts dagegen auf fallende Märkte.
  • Vanilla-Optionen können sich als nützliches Hedging-Instrument erweisen.

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Twitter: @salahbouhmidi