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3 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, als ich mit dem Forex-Trading anfing

3 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, als ich mit dem Forex-Trading anfing

2018-07-09 12:41:00
David Iusow, Finanzmarktanalyst
Teile:
3 Dinge für das erfolgreiche Trading

Zusammenfassung

  • Das Risiko- und Moneymanagement ist das A und O
  • Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein
  • Entscheide dich für gute Indikatoren, wie etwa das Retail-Sentiment

Wie funktionieren die einzelnen Produkte?

Die meisten Trader beginnen den Forex-Handel ohne die Funktionsweise des Handelsprodukts verinnerlicht zu haben. So, war es auch bei mir. Obwohl ich nicht auf Reichtum aus war, sondern das Forex-Trading einfach nur spannend fand, waren mir die Risiken nicht wirklich bewusst. Eine Handelsstrategie auf Basis von charttechnischen oder fundamentalen Indikatoren zu entwickeln ist eine Sache, das Risiko- und Moneymanagament zu durchblicken eine andere.

Eine Auswertung bestätigt eben diesen weit verbreiteten Anfängerfehler. Die Richtung, die die Trader im Handel wählen, ist oft richtig. Dennoch werden meistens Verluste realisiert, was deutlich macht, dass die Fehler nicht in der Prognose liegen. Auch mir passierte dieser Fehler zu Beginn mehrere Male. Ich habe mich mehr auf die Analyse anstatt auf das Risiko- und Moneymanagement konzentriert, in der Hoffnung man kann nur dann an den Märkten gewinnen, wenn man mit der Prognose Recht behält.

Risiko- und Moneymanagement ist das A und O

Daher ist die Quintessenz meiner Erfahrung, dass es im erfolgreichen Forex- und CFD-Handel, neben der Prognoseanalyse und der Psychologie, insbesondere auf das Risiko- und Moneymanagement ankommt. Die Psychologie ist meiner Ansicht nach mit dem Risiko- und Moneymanagement stark verknüpft. Wenn man nicht die richtigen Risikomanagementmethoden nutzt, dann hat das direkte Auswirkungen auf das eigene Empfinden beim Handel.

Beispiel für das richtige Risiko- und Moneymanagement

  • Stellen Sie sich vor, Sie haben 1.000 Euro eingezahlt und wollen das EUR/USD-Währungspaar zu einem Hebel von 1:500 handeln. Sie können also einen Lot, der bei IG Markets einen Gegenwert von 10.000 Euro umfasst, zu 50 Euro handeln.
  • Jede Pipveränderung bringt in diesem Fall einen Gewinn oder Verlust von genau einem US Dollar (0,86 Euro) mit sich.
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  • Jetzt stellen Sie sich weiter vor, sie kaufen 10 Lots, weil Sie der Meinung sind, dass der EUR/USD sich erholt. Sie gehen also Long EUR/USD. Sie zahlen (Transaktionskosten nicht miteingerechnet) 500 Euro Margin für diese 10 Lots, was bereits 50 % ihres gesamten zuvor eingezahlten Kapitals entspricht. Aus Sicht des richtigen Risikomanagements wäre das jedoch ein zu hoher Einsatz. Ein Verlust des Euro gegen den US-Dollar um nur 1 US-Cent, entspricht einem Verlust von 100 Pips. Bezogen auf den oben genannten Einsatz wäre das ein Verlust von 100 x 10, also 1.000 US Dollar oder 860 Euro. Sie könnten damit auf einen Schlag 86 % ihres eingesetzten Kapitals verlieren.
  • Sie müssen folglich Ihre Positionsgrößen im Verhältnis zum vorhandenen Kapital wählen und zusätzlich dazu das mögliche Verlustrisiko pro Trade im Blick behalten.
  • Sie entscheiden sich dazu, nicht mehr als 2 % des Kapitals pro Trade zu verlieren. Das wären von 1.000 Euro insgesamt 40 €, umgerechnet 46,51 US Dollar.

Tabelle fuer Risiko- und Moneymanagement

Gesamtes Kapital in Euro

Verlust je Trade in %

Verlust je Trade absolut in $

Entfernung Stop Loss in Pips

Hebel

Positionsgröße in Lot

1.000

2

46,51

25

1:500

1,8

  • Dann erstellen Sie eine Analyse und gehen davon aus, dass ihr Stop Loss vom Einstieg ca. 25 Pips liegen soll.
  • Bei einem Hebel von 1:500 dürften Sie somit, sofern Sie nicht mehr als 40 € pro Trade verlieren wollen, insgesamt nur 1,86 Lot (46,5 : 25 = 1,86) handeln, da bei einer Pip-Veränderung 1 US Dollar Verlust/Gewinn entstehen würde.

Trading ist nicht Zocken

Das richtige Risiko- und Moneymanagment erfordert nicht nur Disziplin, sondern muss auch verstanden werden. Wer es verstanden hat, wird sehr schnell erkennen, warum der Forex-Handel einen nicht sofort reich machen kann. Denn, bei richtiger Anwendung des Risiko- und Moneymanagements ist die Höhe des vorhandenen Kapitals ausschlaggebend dafür, wie viel Rendite man am Ende in absoluten Zahlen erwirtschaftet. Je geringer das Kapital, umso geringer wird die Rendite ausfallen.

Der Fokus eines Anfängers sollte daher weniger auf der Rendite selbst liegen, als mehr auf der Beständigkeit der Rendite, also darin konstante Gewinne zu erzielen. Egal wie klein die Positionsgrößen ausfallen, man sollte sich nicht davon beirren lassen, dass die Rendite am Ende nur gering sein wird. Beachtet man diesen Aspekt allerdings nicht, dann geht man anhand der hohen Positionsgrößen ein höheres Risiko ein und die Wahrscheinlichkeit eines Kapitalverlustes steigt deutlich.

Aber viele Anfänger begehen trotzdem den Fehler zu hohe Positionsgrößen im Verhältnis zum ihrem Kapital zu handeln, selbst wenn sie bereits verstanden haben wie richtiges Risiko- und Moneymanagement funktioniert. Das liegt oft daran, dass die meisten vom großen Reichtum träumen und darauf hoffen einfach nur ein glückliches Händchen zu haben. Doch das hat noch nie funktioniert und schon gar nicht auf lange Dauer. Trading ist nicht Zocken.

Der Unterschied zwischen Trading und Zocken liegt zudem in dem Vorhandensein einer Strategie. Ohne eine Strategie, die auch das oben beschriebene Risiko- und Moneymanagement umfassen muss, ist der Erfolg beim Handeln rein zufällig und wird auf lange Dauer nicht funktionieren.

Welche Strategie passt zu Ihnen?

Neben den beiden oben genannten Faktoren musste ich mich im Rahmen meines eigenen Tradings sehr oft fragen, welche Handelsstrategie ich verfolgen will. So gut wie alle Anfänger-Trader, die ich kenne, wollen das schnelle Daytrading betreiben. Auch ich gehörte dazu. Meiner Erfahrung nach ist das vielleicht die spannendste Variante, aber auch die schwierigste. Der Grund dafür ist, wie ich erkennen musste folgender: Im Trading geht es oft um eine Erfolgsrate, was so viel bedeutet, dass Verluste dazu gehören, am Ende müssen die Gewinne jedoch die Verluste übersteigen.

Genau das zu erreichen ist im Daytrading jedoch meiner Meinung nach schwieriger, da auf kurzfristiger Basis die Kursfluktuationen sehr stark ausfallen und Verlustserien viel öfter eintreten können. In diesem Zusammenhang kommt die eigene Psychologie ins Spiel. Ist man emotional dafür gemacht, diese Verlustserien hinzunehmen? Ich war es jedenfalls nicht. Aber nicht nur wegen der Verlustserien, sondern weil ich das Daytrading in Wirklichkeit nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr spannend fand. Ich wollte nicht den ganzen Tag auf den Screen starren, sondern Positionen eingehen, diese laufen lassen und in der Zwischenzeit etwas anderes tun. Ein Überdenken der Strategie war notwendig. Ich entschied mich für die etwas ruhigere Variante.

Die Quintessenz dabei ist, dass das für mich und mein emotionales Empfinden so funktioniert. Andere Trader bevorzugen möglicherweise gerade den schnelleren Handel. Jeder Anfänger- Trader muss das im Laufe der Zeit für sich herausfinden und sich nicht darauf versteifen, dass der ein oder andere im Daytrading erfolgreich ist. Deshalb muss man nicht die gleiche Strategie verfolgen. Wichtig ist in beiden Fällen jedoch zu bedenken, dass das Risiko- und Moneymanagement sich an den Handelshorizont der Handelsstrategie anpassen sollte. Wenn man einen Chart auf Wochenbasis handelt, können die Positionsgrößen alleine schon auf Grund der weit entfernten Stopps nicht dieselben sein, wie im kurzfristigen Handel.

Fazit: Lernen Sie aus meinen Trading-Fehlern

Kurz zusammenfassend kann ich daher heute sagen, dass ich den Trading-Fehler beging, gleich mit den komplizierten Dingen anzufangen.

  1. Hohe Positionsgrößen (Kein Risiko- und Moneymanagment),
  2. Schnelles Daytrading,
  3. Keine eindeutige Analyse- und Handelsstrategie.

Ich kann nur jedem empfehlen sich gleich zu Beginn mit den jeweiligen Dingen und zwar auch in der Reihenfolge zu beschäftigen, auch wenn das die meisten mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht umsetzen werden. Der Einstieg ins Trading wird einem heutzutage einfach gemacht, das „erfolgreiche“ Trading ist jedoch nicht so einfach wie der reine Einstieg es vermuten lässt.

Gutes Trading!

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