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Yen fällt so schnell, wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Was aber motiviert die Bären?

Yen fällt so schnell, wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Was aber motiviert die Bären?

2016-11-28 13:45:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:

Fundamentalprognose für Japanischen Yen: Neutral

  • Das Währungspaar USD/JPY hat den schnellsten dreiwöchigen Kurszuwachs seit Juli 1995 verzeichnet.
  • Risikotrends, steigende Attraktivität und eine divergierende Geldpolitik sind dafür mitverantwortlich.
  • Achten Sie darauf, welche Reaktion der Zins- und Risikoerwartungen die Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft in den USA am Freitag bei Währungspaaren wie USD/JPY bewirken werden.

Alle wichtigen Yen-Paare stiegen während der letzten Handelswoche aggressiv. Ein großer Teil der Stärke dieser Paare – das heißt, Schwäche der japanischen Währung – summiert sich in der Entwicklung von USD/JPY. Das zweitliquideste Währungspaar der Welt verzeichnete während der vergangenen Woche eine starke Rally und rundete somit einen dreiwöchigen Anstieg ab, der sich seit 21 Jahren nicht mehr beobachten hat lassen. Es gibt gewisse Gründe dafür, dass die Dollar-Stärke den Yen und andere Währungen unter Druck setzt, die Unterstützung dafür ist aber überschaubar. Ebenso zweifelhaft ist die Risikobereitschaft, da nur US-Aktien sich des trunkenen Optimismus zu erfreuen scheinen, der aus den Kursgewinnen des Währungspaars USD/JPY gewonnen wird. Der wahre Grund für diese Bewegung könnte etwas so Schädliches wie Kapitalflucht sein. Nur wenige Trades, die auf Schmerz beruhen, laufen lange gut.

Bei der Beurteilung der zukünftigen Richtung der Yen-Währungspaare muss man zunächst einmal mit den fehlgeleiteten Ansichten über den Einfluss aufräumen. Der derzeitige Kursanstieg ist nicht die Arbeit japanischer Behörden. Die Bank of Japan hat sich von ihrem Engagement für immer weiter anwachsende Anreize zurückgezogen, da die Effektivität der global konkurrierenden Geldpolitik der Notenbanken sich abkühlt. Die Maßnahmen der japanischen Regierung in der Zwischenzeit haben sich kaum bemerkbar gemacht. Während die Notenbanken ihrer lockeren Geldpolitik kollektiv Grenzen setzen, ist die BoJ prominentestes Ziel direkter Zweifel unter Spekulanten.

Obwohl das geldpolitische Programm in Japan möglicherweise aus dem Zügel gelaufen ist, hat sein langfristiger Kurs die Annahmen gefestigt, dass die Währung eine ideale Finanzierungswährung für den Handel ist. Die Renditeerzielungsstrategie steht und fällt mit der gleichen Stimmungswelle, die globale Aktien bewegt bzw. die Präferenz von Industrie- zu Schwellenmärkten und wieder zurück verlagert. US-Aktien scheinen einen bemerkenswerten Anstieg der Spekulationsbereitschaft zu signalisieren – vielleicht genug, dass selbst die Niedrigrenditen auf Rekordniveau dieser Paare schmackhaft erscheinen. Das Problem ist, dass es der Risikobereitschaft bei allem anderen als US-Aktien an Dynamik mangelt.

Bei Fehlen dieser traditionellen, spekulativen Motivatoren ist die wahre Motivation möglicherweise so etwas Banales, wie eine erforderliche Diversifizierung. Der Brexit läutete den zunehmenden Protektionismus ein, aber erst durch die Wahlen in den USA wurde das Risiko für Japan zur Realität. Der designierte Präsident Donald Trump betrieb seinen Wahlkampf auf Grundlage von Protektionismus, dass die weltgrößte Konsumnation Handelsbarrieren zu Ländern schaffen wird, deren Hauptlebensgrundlage stärker von Exporten abhängig ist. Japan ist eines dieser Länder. Da TTP und andere wichtige Handelsabkommen mit den USA und anderen wichtigen Partnern nun bedroht sind, fällt das Wachstum und die Attraktivität Japans für internationale Investitionen rasant. Die Frage lautet daher, inwieweit werden protektionistische Ideale und Maßnahmen in den kommenden Wochen fortschreiten – oder zurückgehen?

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