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Allzeithochs sind harte Arbeit; DJIA macht eine Pause

Allzeithochs sind harte Arbeit; DJIA macht eine Pause

2016-07-19 12:50:00
Jeremy Wagner, CEWA-M, Senior Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte

- DJIA (Dow Jones Industrial Average) schließt während 12 der letzten 14 Handelszeiten höher

- Erwartungen für Fed-Zinserhöhung sind weiterhin gering, mit 42 % für Dezember 2016

- Wir erwarten einen Durchbruch über 18.575 in Richtung 19.700-20.000

Der Dow Jones Industrial Average schloss während 12 der letzten 14 Handelszeiten höher, wobei er in den vergangenen zwei Tagen in einer engen Range konsolidierte. Die geringen Erwartungen gegenüber einer Zinserhöhung der Fed ist weiterhin der Haupttreiber für die Aktien. Die Prognosen für eine Zinsanhebung der Fed stehen weiterhin bei einer Chance von 41 % im Dezember 2016, was bedeutet, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 58 % nichts passieren wird.

Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, und zwar seit dem 8. Juli (vor dem Ausbruch höher), dass 18.575 eine Bodenschwelle für den US30, einem CFD, der den DJIA verfolgt, darstellen könnte. Der US30 konsolidierte in den vergangenen zwei Handelszeiten in einer engen Range zwischen 18.571 und 18.462. Wir erwarten, dass dies nur gerade eine Bodenschwelle sein wird, was bedeutet, dass der Kurs irgendwann 18.575 übersteigen wird.

Allzeithochs sind harte Arbeit; DJIA macht eine Pause

Es ist durchaus möglich, dass ein kurzer Selloff ab den nahe gelegenen Levels ausgelöst wird. Somit wäre eine Bewegung entweder zur orangen, horizontalen Linie (18.365) oder zur schwarzen, horizontalen Linie (18.167) ganz normal innerhalb der aktuellen Struktur. Denken Sie daran, dass das aktuelle Pattern offenbar eine 3. Welle höher darstellt, und diese tendiert dazu, die stärkste der 5-Wellen-Sequenz zu sein. Also muss in diesem Pattern nicht unbedingt ein Abverkauf auf die oben erwähnten Linien erfolgen. Falls dies dennoch passiert, könnte dies gute Gelegenheiten mit einem positiven Risiko-Rendite-Verhältnis bieten.

Als Alternative ist es möglich, dass unsere Interpretation des Patterns falsch ist, und der Kurs wird unter 17.725 abverkauft. Obwohl wir die Chancen dafür als viel geringer erachten, könnte dann der Kurs erneut 17.000 erreichen. Wir müssten in diesem Fall dann das Pattern neu beurteilen.

Vom Standpunkt des Sentiments aus häufen die Trader weiterhin ihre Short-Seite an, denn nur gerade 7,5 % der Trader halten Long-Positionen. Normalerweise verwenden wir den SSI als Kontraindikator, was darauf hindeutet, dass der US30 weiter steigen sollte. (Erfahren Sie hier mehr über das Trading mit dem SSI.)

Fazit: Das Risiko gegenüber der bullischen Tendenz kann auf 17.725 hinauf verschoben werden, wenn wir Dip-Käufe planen oder ein Ausbruch höher stattfindet.

Empfohlene Lektüre: Dow Jones Industrial Average schlägt nach Brexit-Zusammenbruch zurück

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