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Kassamarkt

Stellen wir zu Beginn den Kassamarkt (auch Spotmarkt genannt) vor. Der Kassamarkt ist der Markt, den sich die meisten Leute vorstellen, wenn sie an den Börsenhandel denken. Hier werden die Originalprodukte gehandelt, also Anleihen, Aktien, Rohstoffe, Währungen und andere.

Den Kauf von Originalprodukten auf dem Kassamarkt kann man sich vorstellen wie dein Einkauf im Supermarkt. Dort geht man zur Kasse, bezahlt, und der Einkauf gehört einem. Dasselbe gilt für den Handel auf dem Kassamarkt: ich kaufe oder verkaufe ein Produkt und tausche somit auf der Stelle (on the „Spot“) Geld gegen Eigentum.

Beim DAX wird dieser Handel an einem zentralen Börsenplatz abgeschlossen, während zum Beispiel Devisen in erster Linie dezentral im Interbankenmarkt gehandelt werden. Der sofortige (oft gilt eine gegenseitige Erfüllungsfrist von zwei Börsentagen) Tausch von Geld gegen Eigentum ist bei beiden Produkten und Handelsplätzen gleich.

Terminmarkt

Im Gegensatz zum Kassamarkt werden auf dem Terminmarkt keine Originalprodukte, sondern sogenannte Derivate gehandelt. Ein Derivat ist ein Vertrag, dessen Wert sich von dem Basiswert (Underlying) des Derivats, dem Zeitwert und dem festgelegten Kaufpreis ableitet. Man handelt also auf dem Terminmarkt nicht wirklich den DAX, sondern einen Wert abhängig vom Wert des DAX. In diesem Beispiel ist also der DAX der Basiswert (das Originalprodukt), dessen Berechnung sich wiederum mathematisch aus der Bewertung der 30 Aktien und deren Gewichtung im DAX ergibt.

Ein klassisches Derivat am Terminmarkt wären die „Futures“ (Terminkontrakte). Viele angehende Trader haben bereits vom DAX-Future (auch: „FDAX“) gehört. Nach dem obigen Absatz sollte nun klar sein, dass man bei dem Kauf eines FDAX nicht den DAX selbst, sondern lediglich ein Derivat, dass sich auf den DAX bezieht, gekauft hat.

Doch wie sieht ein solches Geschäft aus?

Ein Terminkontrakt (Future) ist ein Vertrag der die Verpflichtung beinhaltet die entsprechende Menge (Kontraktgröße) eines Originalprodukts (Basiswert) zu einem festgelegten Zeitpunkt (Erfüllungszeitpunkt / Termin) und zu einem festgelegten Kaufpreis (Terminpreis) zu kaufen bzw. zu verkaufen.

An erster Stelle eines Derivats steht der Basiswert. Im Falle des FDAX ist der Basiswert natürlich der DAX, es können aber z.B. auch Devisen-Futures oder Rohstoff-Futures gehandelt werden. Der Zeitpunkt ist bei Futures meist auf Kalendermonate standardisiert, im Falle des DAX auf vier Monate im Jahr: März, Juni, September und Dezember, der DAX-Future dann am dritten Freitag des jeweiligen Monats ausläuft und danach nicht mehr handelbar ist.

Wenn man nun auf die Entwicklung des DAX spekulieren möchte, kann man einfach eine gewisse Anzahl von FDAX-Kontrakten, welche zu einem bestimmten Kurs gehandelt werden, kaufen und warten, bis der Kontrakt (bei standardisierten Futures am Ende des Monats) ausläuft oder die Kontrakte bereits vor dem Termin wieder verkaufen. Sollte man bis zum Termin abgewartet haben, erfolgt ein sogenannter Barausgleich: da am Verfallstag der Kassapreis des Originalprodukts und der Terminpreis identisch sind, wird dem Trader die Differenz zwischen seinem Einstiegskurs und dem Abrechnungspreis in Form des aufgelaufenen Gewinns/Verlusts berechnet.

Möglicherweise ist Ihnen bereits aufgefallen, dass der FDAX höher notiert als der DAX. Diesen Unterschied nennt man den „Terminspread“ bzw. „Cost of Carry“, welcher Arbitragemöglichkeiten zwischen FDAX und DAX mindert und mit der Zeit abnimmt. Dies bedeutet, dass der Terminspread am Ende der Laufzeit eines FDAX-Kontraktes kleiner als zu Beginn ist und sich auch somit die Kurse von FDAX und DAX annähern (bis der neue Kontrakt anfängt).

Fazit

Nicht selten wird die Frage gestellt, welches Handelsinstrument das Beste zum erfolgreichen Traden ist. Doch wie so oft gilt auch hier die Antwort: „Es kommt darauf an…“. Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen einen Einblick in die Welt der Derivate geben konnte. Eine weitere attraktive Möglichkeit den DAX.