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DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

2016-02-09 16:00:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

(DailyFX.de) Dieser Lehrartikel widmet sich den verschiedenen bzw. wichtigsten Orderarten, die Sie als Trader in der FXCM Trading Station II (unbegrenzte und kostenlose Demo-Version HIER) finden und in Ihrem Trading Relevanz haben könnten.

Zunächst eine im ersten Moment trivial anmutende Einleitung: das Wort „Order“ findet seinen Ursprung im Militär.

Er beinhaltet eine Anweisung bzw. einen Befehl zu einem bestimmten Verhalten, die ein militärischer Vorgesetzter einem Untergebenem schriftlich, mündlich oder in anderer Weise, allgemein oder für den Einzelfall und mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt.

Angewandt und im Bezug auf den Börsenhandel bzw. den Handel mit Finanzinstrumenten insgesamt bedeutet, dies, dass Sie mit der Aufgabe einer Order Ihren Broker befehligen dieses oder jenes zu tun.

Das muss Ihnen als Trader klar sein.

Anders: wenn Ihnen die einzelnen Orderarten nicht klar sind und Sie Ihrem Broker dennoch eine Order erteilen dieses oder jenes zu tun, was der Broker dann „Soldaten-ähnlich“ umsetzt, Sie aber wiederum eigentlich gar nicht wollten, dann liegt die Verantwortung anschließend nicht beim Broker, sondern bei Ihnen.

Etwas plastischer: wenn Sie als General den Rang-niedrigeren Soldaten anweisen auf einen Baum zu klettern, können Sie ihn nicht anschließend disziplinarisch maßregeln, weil er auf den Baum geklettert ist statt ins Wasser zu springen – Sie haben den Soldaten angewiessen auf den Baum zu klettern, er hat dies nicht aus Eigenantrieb getan.

Zurück zum Thema Trading:

Es ist ausgehend von der Einleitung offensichtlich geworden, dass Sie sich mit den einzelnen Orderarten auseinadnersetzen müssen und sich jederzeit darüber im Klaren sein sollten, was Ihre Order beinhaltet.

Beginnen wir zunächst mit sogenannten Market Orders:

Es handelt sich um eine sogenannte „Marktorder“, die „Billigst“ oder „Bestens“ ausgeführt wird, sprich: die Order wird zum nächstbesten/-billigsten Kurs ausgeführt.

DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

Hierzu ein einfaches Beispiel für einen Stop (welche stets sogenannte Marketorders sein sollten):

Sie möchten Ihre DAX-Long-Position bei 11.000 Punkten auflösen, dort liegt also Ihr Stop.

Wird der nächstbeste Kurs mit ausreichend Liquidität, wo sich ein Käufer findet, der die Gegenseite zu Ihrer Verkaufsposition einnehmen möchte, bei 10.980 gestellt, dann verkaufen Sie, haben Sie eine Marktorder zum Verkauf bei 11.000 Punkten ins System des Brokers eingestellt, zu 10.980, dem nächstbesten Kurs.

Es gibt Möglichkeiten diese „Slippage“ (Was ist Slippage? Klicken Sie HIER) zu umgehen, allerdings nicht bei Stops! Nochmal: das ist generell nicht zu empfehlen, da das Risiko besteht, dass der Markt Ihren Stop einfach überspringt, Sie auf Ihrer verlustbringenden Position, die Sie eigentlich abstoßen wollen, halten würden)

Um beim Arbeiten mit Marktorders beim Eingehen einer Long- oder Short-Position Slippage zu vermeiden, können Sie mit Marktbereich-Orders arbeiten:

DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

Hier können Sie vorgeben, wie viel Punkte Slippage (also eine schlechtere Ausführung als Ihrerseits geplant) Sie bereit sind zu akzeptieren (in unserem Fall 0,1 Pips).

Das Risiko hierbei ist, dass Sie keinen oder nur eine teilweise Ausführung bekommen. Wenn der nächstbeste Kurs nämlich 0,3 Pips als Ihrerseits mit 0,1 Pips vorgegeben, ausfällt, erhalten Sie keine Ausführung. Teilweise würden Sie ausgeführt, wenn zu Ihrem tolerierten Marktbereich nur ein Teil Ihres gewünschten Volumens vorhanden wäre.

Ihr Vorteil ist auf der Kehrseite, dass Ihr Risiko von Slippage selbstbestimmen und nicht in den Händen des Marktes legen.

(Anmerkung: an der Börse heißt eine solche Order „Stop Limit“, bezieht sich aber offensichtlich auf Limit Orders, nicht auf Market Orders. Im erweiterten Sinne ist das aber das gleiche).

Entry Orders

Hierbei handelt es sich um sogenannte Limit-Orders, d.h.: Sie sagen Ihrem Broker im übertragenen Sinne: „Den Preis will ich haben oder günstiger!“

Das setzt allerdings voraus, dass Sie bei einer Long-Order die Order unterhalb des aktuellen Marktniveaus platzieren, bei einer Short-Order oberhalb des aktuellen Marktniveaus.

DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

Wenn Sie hingegen planen einen sogenannten Breakout zu traden (sprich: Sie wollen den Markt über dem aktuellen Niveau kaufen bzw. unter dem aktuellen Niveau verkaufen), dann handelt es sich um eine Stop Market-Order und das heißt Sie kaufen/verkaufen zum billigsten/besten Kurs.

Hier kommt eine spezielle Funktion in FXCMs Trading Station II ins Spiel, die sogenannte „Range Entry Order“ oder auch „Bereicheinstiegsorder“:

DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

Diese funktioniert genau wie die etwas weiter oben thematisierte „Marktbereichsorder“. Sie gestatten dem Markt eine bestimmte Slippage und funktionieren Ihre ursprüngliche Stop Market Order quasi zu einer Stop Limit Order um („quasi“, weil Limit, wie weiter oben thematisiert bedeutet: „Den Kurs und keinen anderen!“; die Formuleirung einer „Range“ beinhaltet „Er muss nicht ganz so gut sein, darf aber auch nicht so schlecht sein...“)

Spezielle Orderarten:

GTC: Good-Till-Canceled, heißt: die Order bleibt gültig (und folglich im System), bis sie gelöscht wird

GTD: Good-Till-Date, heißt: die Order bleibt gültig (und folglich im System), bis zum Ende des Handelstages und wird dann automatisch gelöscht wird

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- One Cancels Other (OCO): wird eine Order gefillt, wird die andere entsprechend gelöscht.

Breakout/Pullback Order: zwei Orders in einem, die über den Zusatz “OCO” miteinander verbunden sind

FOK: Fill-or-Kill, heißt: die Order wird vollständig in der gewünschten Stückzahl oder gar nicht ausgeführt. Da das unter Market Orders läuft, bedeutet dieser Zusatz, sollte die Order vollständig zum jeweiligen Kurs nicht ausführbar sein, wird Sie nicht ausgeführt und stattdessen gelöscht.

IOC: Immediate-or-Cancel, identisch zu FOK, aber mit der Möglichkeit einer Teilausführung. Anders: wenn die Order teilweise gefillt werden kann, wird dies getan, der nicht ausgeführte Teil verfällt.

Wichtig: wenn man in der FXCM Trading Station II mit oben thematisierten Marktbereich-Orders im Zusammenhang mit einer Market Order arbeitet, dann muss man zwischen FOK oder IOC wählen. Man sagt in diesem Fall seinem Broker also: „Ich will entweder alles in diesem Marktbereich haben oder die Order wird gelöscht (FOK) ODER ich gebe mich auch mit einem Teil zufrieden, der Rest wird gelöscht (IOC).“

DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

- Fill-or-Kill (FOK) / Immediate-or-Cancel (IOC)

- Limit:

Entry Order unterhalb/oberhalb des aktuellen Kursniveaus und Take Profit Orders bei Long- bzw. Sell-Positionen

- Limit Buy

Entry Order unterhalb des aktuellen Kursniveaus und Take Profit Orders bei Sell-Positionen

- Limit Sell

Entry Order oberhalb des aktuellen Kursniveaus und Take Profit Orders bei Long-Positionen

- Market Order

- One cancels other (OCO) / Breakout-/Pullback-Order

- Stop Buy

Entry (Long-)Order oberhalb des aktuellen Kursniveaus; kein Schutz vor Slippage

- Stop Sell

Entry (Short-)Order unterhalb des aktuellen Kursniveaus; kein Schutz vor Slippage

DER SCHUTZ VOR SLIPPAGE (NEU): Range Entry Order

- Stop Buy Limit

Entry (Long-)Order oberhalb des aktuellen Kursniveaus; Vorteil: Schutz vor Slippage, Nachteil: möglich, das Order nicht ausgeführt wird, wenn angegebener Marktbereich übersprungen wird

- Stop Sell Limit

Entry (Short-)Order unterhalb des aktuellen Kursniveaus; Vorteil: Schutz vor Slippage, Nachteil: möglich, das Order nicht ausgeführt wird, wenn angegebener Marktbereich übersprungen wird

DailyFX erklärt: verschiedene Orderarten im Trading

https://twitter.com/JensKlattFX

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.