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Was sind Optionen? - Das FX-Options Risk Reversal

Was sind Optionen? - Das FX-Options Risk Reversal

2016-01-21 09:00:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

(DailyFX.de) – Nachdem sich in den Artikeln Was sind Optionen?“, Was sind Optionen? - Die Griechen“ und „Was sind Optionen? - Anwendung des Wissens im CFD- und FX-Handel“ den Grundlagen und einigen Details im Bezug auf Optionen gewidmet wurde, soll in diesem Artikel nun ein tiefergehendes Verständnis im Bezug auf Optionen und das Risk Reversal geschaffen werden.

Besonders im Artikel „Was sind Optionen? - Die Griechen“ wurde herausgestellt, dass Optionspreise von diversen Komponenten abhängen und hierbei ganz besonders auch die Schwankungsbreite am Markt bzw. Volatilitäts-Erwartungen der Marktteilnehmer eine Schlüsselrolle spielen:

Was sind Optionen? - Das FX-Options Risk Reversal

Zur Erinnerung noch einmal: was ist eine Option?

Eine Option beinhaltet das Recht einen Basiswert (z.B. ein Währungspaar) zu einem vorher festgelegten Preis (Strike oder Basispreis) zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option).

Beispiel: Trader A kauft eine Call-Option auf den EUR/USD mit einem Basispreis von 1,1000 USD. Das bedeutet, dass der Trader die Option gewinnbringend ausüben kann, wenn der EUR/USD über die 1,10er Marke läuft, denn er hat ja das Recht erworben, wenn der EUR/USD z.B. bei 1,1050 USD notiert, zu 1,1000 zu kaufen.

Klar sollte nun sein, dass wenn die Schwankungsbreite / Volatilität am Markt beim Kauf der Option hoch ist, dass dann die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Trader A die Call-Option gewinnbringend ausüben kann. Dieses Risiko / die hohe Volatilität lässt sich der Verkäufer der Option (Short-Call oder Stillhalter) bezahlen, ergo: implizite Volatilität hoch = Preis der Option steigt.

Also: eine Option steigt in ihrem Wert in dem Moment, wenn Trader erwarten, dass es zu einer signifikanten Bewegung in einem speziellen Zeitraum kommt. Diese Erwartungshaltung spiegelt sich in der impliziten Volatilität wider. Desto höher die implizite Volatilität am (Devisen-)Markt liegt, umso teurer wird die betrachtete Option.

Beim Risk Reversal handelt es sich um eine Art Sentiment-Indikator, welches die Komponente „Implizite Volatilität“ nutzt.

Es ist klar, dass die Komponente „Basispreis / Strike“ eine wesentliche Rolle bei der Bewertung einer Option spielt. Die Option gewinnt für den Trader offensichtlich an Attraktivität, wenn seine Markterwartung erfüllt wird. Erwartet der Trader wie in obigem Beispiel z.B., dass sein betrachteter Basiswert innerhalb einer bestimmten Zeitperiode über die 1,10er Marke steigt, dann kann er seine Option gewinnbringend ausüben.

Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Option die „In the money“ notiert, die Option hat folglich einen inneren Wert.

Schaut man sich nun den FX-Optionsmarkt an, so stellt man genauer Betrachtung fest, dass Optionen die einen Basispreis von 1,1000 USD haben, trotzdem einen Wert haben, obwohl ihnen offensichtlich dieser innere Wert fehlt.

Wir wissen bereits, warum: der Optionspreis ergibt sich aus der Summe von innerem Wert und Zeitwert.

Und wir wissen zudem, dass der Zeitwert einer Option maßgeblich von der Volatilität bestimmt wird (Details im Artikel: „Was sind Optionen? - Die Griechen“).

D.h.: selbst wenn eine Option keinen inneren Wert hat, so kann die Option dennoch teuer sein, da die implizite Volatilität hoch ist und die Verkäufer der Option sich die höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Option einen inneren Wert erhält, sprich seinen Basispreis aus unserem Beispiel überschreitet.

Mit diesem erworbenen Wissen lässt sich nun arbeiten:

Das Risk Reversal vergleicht die implizite Volatilität bzw. die am FX-Markt für ein Währungspaar gezahlte Volatilität für ähnlich ausgestaltete Out-of-the-money Puts und Out-of-the-money-Calls (sprich: für Optionen, die keinen inneren Wert besitzen, also unter ihrem Basispreis notieren (Calls) bzw. oberhalb dieses (Puts)).

In diesem Zusammenhang: eine aggressive Out-of-the-Money-Option wird oft als eine hoch spekulative Wette oder Hedge gegen eine starke Bewegung des Basiswerts/des Währungspaares in Richtung des Basispreises (einfach: ein sich stark in eine Richtung bewegendes Währungspaar) gesehen.

An dieser Stelle kommt das häufig unter Tradern thematisierte „Volatilitäts-Lächeln“ (Volatility-Smile) ins Spiel, eine Art Stellvertreter für die Nachfrage nach Out-of-the-money-Calls und Puts.

Ein ausgeprägtes “Volatilitäts-Lächeln” zeigt, dass die Marktteilnehmer willens sind einen höheren Preis für die Volatilität zu zahlen, desto weiter sich der Markt vom aktuellen Marktpreis sowohl nach oben, als auch nach unten wegbewegt. Als volatilitätsorientierte FX-Trader sind wir an der Ausgestaltung der Kurve interessiert:

Was sind Optionen? - Das FX-Options Risk Reversal

Der obige Chart zeigt z.B., dass die Options-Trader bereit sind einen signifikanten Aufschlag auf die Volatilitäts-Prämie für Out-of-the-money-Puts für den EUR/USD im Vergleich zu Out-of-the-money-Calls zu zahlen. (links: Puts, rechts: Calls, die linke Seite zeigt steiler nach oben).

Hierau aufbauend berechnet sich das Risk Reversal:

Risk Reversal = Implizite Volatilität auf Out-of-the-money-Calls - Implizite Volatilität auf Out-of-the-money Puts

Aus obiger Grafik lässt sich für den EUR/USD zum betrachteten Zeitpunkt (19.10.2010) zum Beispiel ein bearishes Bild zeichnen.

Der Aufschlag für Out-of-the-money-Puts bedeutet, dass die Optionsmärkte damals eher einen schwachen EUR/USD in den kommenden drei Monaten erwartet haben, sprich das Risk Reversal negativ war.

Und tatsächlich: bis zum Jahresende 2010 wurde der EUR/USD aus der 1,38er Region bis Anfang Januar 2010 bis rund 1,2900 USD verkauft.

Umgekehrt hätte ein positives Risk Reversal (sprich: eine höhere implizite Volatilität der Out-of-the-money Calls) ein bullishes Bild für den EUR/USD für den EUR/USD in den kommenden 3-Monaten gezeichnet.

Das Risk Reversal lässt sich einerseits zur übergeordneten Trend-Bestimmung, jedoch auch im Bezug auf die Ausbildung signifikanter Hochs und Tiefs nutzen.

So zeigt unten stehende Grafik, dass das Risk Reversal, sowohl auf 1-Monats-, aber auch auf 3-Monats-Sicht sich häufig im Bereich von potentiellen Hochs und Tiefs befunden hat, als das Risk Reversal ebenfalls signifikante Extreme ausgebildet hat:

Was sind Optionen? - Das FX-Options Risk Reversal

Artikel geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Was sind Optionen? - Das FX-Options Risk Reversal

@JensKlattFX

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