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Wie hoch sollte der Hebel beim Trading sein?

Wie hoch sollte der Hebel beim Trading sein?

2016-01-15 15:15:00
Jens Klatt, Marktstratege
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(DailyFX.de) – Eine DailyFX-Studie vom zweiten Quartal 2014 bis zum ersten Quartal 2015 zeigt, dass die Kunden FXCMs bzw. Retail-Trader in mehr als 50% der Fälle auf der richtigen Seite lagen.

Im gleichen Zeitraum zeigt die Auswertung von DailyFX, dass 79% der Retail-Trader unprofitabel waren. Was ist dort schief gelaufen?

Dieser Frage soll sich im Folgenden gewidmet werden, nur soviel bereits vorweg: führen Sie sich stets vor Augen, dass die menschliche Psyche ist für ein solides und Profitabilität beim Trading begünstigendes Risiko- und Money Management nicht ausgelegt.

1) Profitabilität im Trading fängt beim Laufenlassen von Gewinnern und der strikten Verlustbegrenzung an

Der „Klassiker“, der in jedem, auch gerade so durchschnittlichen Trading-Buch zu finden ist und von jedem Trader zitiert wird.

Fakt ist aber, dass der Ausspruch dieser Weisheit Tradern wesentlich leichter über die Lippen zu gehen scheint als er sich dann in der Realität umsetzen lässt.

Werfen wir hierzu einen Blick auf die Größe der durchschnittlichen Gewinner und Verlierer im Zeitraum des zweiten Quartals 2014 bis zum ersten Quartal 2015 von FXCMs Kunden:

Gewinnen beim Trading .

Grafik 1: Die Grafik zeigt die Daten von FXCM-Konten unter Ausschluss von Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Geldmanagern, und Subunternehmen in Hong Kong und Japan im Zeitraum vom 01.04.2014 bis 31.03.2015.

Neben Devisenpaaren wurden auch gehandelte Märkte wie der DAX (GER30), Gold (XAU/USD) oder auch der Dow Jones (US30) unter die Lupe genommen.

Und eins zieht sich wie ein roter Faden durch die Grafik: unterm Strich nahm der klasssiche Retail-Trader seinen Gewinn zu schnell mit (kleine durchschnittliche Gewinner) und ließen Verluste zu lange laufen (große durchschnittliche Verluste).

Da hilft dann auch keine hohe Trefferquote, denn Profitabilität im Trading ergibt sich aus der Formel für den Erwartungswert

Erwartungswert = (Trefferquote * Durchsch. Gewinn) - (Verlustquote * Durchsch. Verlust) > 0

Somit ergibt sich bei einer Trefferquote im betrachteten Zeitraum im EUR/USD von 62,2% und einer Verlustquote von 37,5% (0,5% Trades wurden +/-0 abgeschlossen und werden bei folgender Rechnung ignoriert) und einem durchschnittlichen Gewinn von 21 Pips und einem durchschnittlichen Verlust von 41 Pips folgendes Ergebnis für den Erwartungswert:

Erwartungswert = (0,622 * 21 Pips) - (0,375 * 41 Pips) = 13,06 Pips – 15,38 Pips = -2,32 Pips < 0

Das bedeutet, dass ein Trader mit diesen Eckdaten pro Trade im Schnitt etwas mehr als 2 Pips verliert.

Wenn Sie nun einwenden, dass das nicht viel ist, führen Sie sich vor Augen, dass Retail-Trader meiner Erfahrung nach dazu tendieren, eine enorm hohe Handelsfrequenz an den Tag zu legen und in ihrem Trading nach der Devise „viel hilft viel“ verfahren.

Das gilt nicht nur im Bezug auf die Anzahl verwendeter Indikatoren, sondern auch auf die Anzahl getätigter Trades. Und somit summieren sich zwei Pips pro Trade zügig zu 100 Pips und mehr...

Diese Beobachtung beinhaltet zwischen den Zeilen übrigens die Aussage, dass der klassische Retail-Trader sehr stark „kognitiv verzerrt“, in seinem Trading Emotionen unterliegt, die sich negativ auf seine Trading-Performance auswirken.

Hierzu zählt z.B. neben dem „Tilten“, was zum Beispiel das „Rache nehmen“ am Markt und sich seine erlittenen Verluste unbedingt zurückholen wollen, koste es was es wolle, auch die Verlust-Aversion.

Diese bedeutet nichts anderes, als dass Menschen dazu tendieren Verluste stärker zu gewichten als Gewinne in gleicher Höhe.

Dies ist auch die Beantwortung der Ihnen auf den Lippen brennden Frage, warum Retail-Trader trotz des Wissens um die Trading-Weisheit „Lasse Gewinner laufen und begrenze deine Verluste“ dieses nicht tun: es ist „menschlich“ es nicht zu tun.

Ein erster Lösungsvorschlag:

Führen Sie sich vor Augen, dass Verlustaversion der Hauptgrund für die Unprofitabilität im Trading auf den Umstand zurückzuführen ist, dass der klassische Retail-Trader zu menschlich ist. Die Verlustaversion wohnt dem Großteil der Retail-Trader natürlich inne. Die Aufgabe ist nun nach Mitteln und Wegen zu suchen diese in den Griff zu bekommen bzw. zu minimieren.

Eine Möglichkeit hierzu wäre zum Beispiel strikt mit Trading-Setups zu arbeiten, die ein Chance-Risiko-Verhältnis von ausschließlich größer 1 zu 1 liefern, sprich: Sie zielen ausschließlich auf Trades ab, die ein größeres Gewinn-, als Verlust-Potential besitzen, setzen hierbei ein Gewinnziel fest und platzieren einen Stop, welche Sie beide im Verlauf des Trades nicht mehr verändern.

In der Tat zeigt die Ausarbeitung von DailyFX im analysierten Zeitraum, dass diese bloße Stellschraube allein einen signifikanten Anstieg der Profitabilität zur Folge hat:

Wie hoch sollte der Hebel beim Trading sein?

Grafik 2: Die Grafik zeigt die Daten von FXCM-Konten unter Ausschluss von Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Geldmanagern, und Subunternehmen in Hong Kong und Japan im Zeitraum vom 01.04.2014 bis 31.03.2015.

Die Grafik spricht eine deutliche Sprache: die Wahrscheinlichkeit mit seinem Trading im analysierten Zeitraum profitabel zu sein, lag bei Tradern die mit einem Chance-Risiko-Verhältnis von kleiner 1 zu 1 arbeiteten bei unter 20%.

Trader, die hingegen mit einem Chance-Risiko-Verhältnis von größer 1 zu 1 arbeiten waren in mehr als 50% der Fälle profitabel und verdienten unterm Strich Geld.

Kommen wir zur ursprünglichen Betrachtung zurück: es gilt ergänzend eine weitere Komponente zu beachten, wenn man von „nur“ 2,3 Pips Verlust pro Trade spricht:

der klassische Retail-Trader arbeitet mit einem zu hohen effektiven Hebel in seinem Trading, was wesentlich zur Unprofitabilität in seinem Trading beiträgt:

2) Profitabilität im Trading wird wesentlich vom angemessenen Einsatz des effektiven Hebel beeinflusst

Was ist der effektive Hebel?

Der effektive Hebel ist wie folgt definiert:

Effektiver Hebel = Positionsgröße : Trading-Kapital

Zur besseren Illustration ein Beispiel:

Positionsgröße: 100.000 Einheiten EUR/USD (1 Lot),

Trading-Kapital: 10.000 Euro

Demnach ergibt sich nach der Definition der effektive Hebel zu 100.000 : 10.000 = 10 : 1

Im berachteten Zeitraum Q2/2014 bis Q1/2015 hat DailyFX auf den Handelskonten von FXCM folgende Beobachtung gemacht:

Wie hoch sollte der Hebel beim Trading sein?

Grafik 2: Die Grafik zeigt die Verwendung des effektiven Hebels von FXCM-Kunden bzw. –Konten unter Ausschluss von Eligible Contract Participants, Clearing Accounts, Geldmanagern, und Subunternehmen in Hong Kong und Japan im Zeitraum vom 01.04.2014 bis 31.03.2015.

Die Grafik zeigt, dass die Profitabilität von Retail-Tradern bei FXCM mit zunehmendem effektiven Hebel (horizontale Achse) signifikant abgenommen hat.

Der Grund ist in meinen Augen einleuchtend: zu große Positionen katalysieren noch einmal zu schnelle Gewinnmitnahmen und das Laufen lassen von Verlusten.

Die Gedankenwelt des Traders ist im Gewinnfall nicht allzu selten: „Boah, schon 1.500 Euro Gewinn und das in 10 Minuten mit einem 10.000 Euro Konto! Den Gewinn nehm ich lieber mal schnell mit...“

Und im Verlustfall logischerweise: „Oh oh, 1.500 Euro Verlust in nur 10 Minuten und ich habe bloß 10.000 Euro eingezahlt... Hoffentlich dreht der Markt nochmal, nehm ich mal lieber den Stop raus, die 1.500 Euro kann bzw. will ich mir eigentlich nicht leisten...“

Jedem Leser ist klar, dass solche Gewinn- und Verlust-Beträge innerhalb kürzester Zeit und ausgehend von einem 10.000 Euro Konto nur durch den inadäquaten und völlig überreizten Hebeleinsatz zu Stande kommen können und auf langfristige Sicht in der Vernichtung des Tradingkapitals resultieren werden.

Ein zweiter Lösungsvorschlag:

Arbeiten Sie in Ihrem Trading stets mit einem effektiven Hebel von maximal 10 zu 1, eher kleiner.

Das bedeutet, dass Sie beim Trading eines 10.000 Euro Kontos maximal einen Lot (=100.000 Einheiten) EUR/USD oder entsprechendes Währungspaar-Äquivalent traden sollten.

Fazit

Dieser Artikel sollte Sie im Bezug auf Ihr Trading für die Eckpfeiler eines soliden Risiko- und Money Managements sensibilisieren. Arbeiten Sie in Ihrem Trading mit Chance-Risiko-Verhältnissen von größer 1 zu 1, besser 2 zu 1 und gleichzeitig einem effektiven Hebel von maximal, eher kleiner, 10 zu 1. Auf diesem Weg erhöhen Sie die Chancen auf Profiabilität in Ihrem Forex-Trading um ein Vielfaches.

Geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

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