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FX Makro-Überlegungen: Sind die Zentralbanker erschöpft?

FX Makro-Überlegungen: Sind die Zentralbanker erschöpft?

2015-09-01 19:03:00
Tyler Yell, CMT, Währungsstratege
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“Ich würde meinen, dass die Zentralbanker alles in ihrer Macht getan haben. Es ist nicht eine universell vertretene Meinung, aber im Allgemeinen haben die Zentralbanken alles getan, was in ihren Fähigkeiten stand.”

-Vorsitzender der Reservebank Indien, Raghuram Rajan, in einem Interview in Jackson Hole mit Bloomberg

"Die Krise stammt von der Verwirrung über die entsprechenden Rollen der Regierung und des Markts. Wir müssen das Gleichgewicht wiederfinden, und ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen."

- Vorsitzender der Reservebank Indien, Raghuram Rajan, Bruchlinien: Wie versteckte Brüche immer noch die Weltwirtschaft bedrohen

Warum gibt es die Volatilität, und warum gerade jetzt? Diese Frage ist berechtigt, denn in den letzten Jahren schritten die Zentralbanken ein, wenn sich Unsicherheit auf den Märkten breitmachte. In deutlichen Worten war dies als Fed Put bekannt. Der Fed Put hieß ursprünglich Greenspan Put und bezog sich auf den geldpolitischen Ansatz von Alan Greenspan, dem Vorstandsvorsitzenden der Federal Reserve von 1987 bis 2000, und bedeutet die allgemeine Wahrnehmung des Markts durch die Zentralbank, die den Wertpapiermarkt mit der Senkung der Zinssätze und dem Geldstrom in die Märkte zu unterstützen versucht. Viele Marktteilnehmer glaubten weiterhin an den Zentralbank-Put via Markt-Bailouts. Jene die sich mit Leib und Seele darauf verließen, haben nun das Vertrauen verloren. Und wenn das Vertrauen schwindet, schwindet auch die positive Einstellung zu den Märkten.

Die Zitate oben stammen vom Vorsitzenden der Reservebank Indien, Raghuram Rajan. Kurze Hintergrundinformation: Er wurde zuletzt nach Jackson Hole, Wyoming in 2005 eingeladen, als Alan Greenspan, der Namensgeber des Greenspan Put, seine Karriere zelebrierte. Rajan bemerkte, dass die leichte Geldpolitik im Laufe Greenspans Karriere in seinen Worten zu "Bruchlinien" in der Weltwirtschaft geführt habe, die aus Angst vor einer Erschöpfung beobachtet werden sollten. Nachdem er die gute Stimmung auf der Party verdarb, wurde er 10 Jahre lang nicht wieder eingeladen. Nun ist er zurück, mit weiteren düsteren Aussichten für die Weltwirtschaft und wie die Kapitalmärkte nur einen Bruchteil dessen sind, was die Zentralbanken den Marktteilnehmern mit der Hilfe ihrer Geldpolitik versprochen hatten, und dass die Märkte zu Recht besorgt sind.

Am Dienstag fiel Chinas offizieller Einkaufsmanagerindex für die Herstellung, oder PMI, für August unter die Marke 50 auf 49,7. Die Zahl 50 im Index bildet die Grenze zwischen Expansion und Kontraktion. Dies wirft in Anbetracht des jüngsten Markt-Selloffs die Frage auf, ob die Märkte gegenüber China überreagieren. Meiner Meinung nach nicht. Mit aller Wahrscheinlichkeit reagieren die Märkte noch nicht stark genug. Zumindest in den Industrieländern.

SPX500 VERZEICHNET RUN UNTER DEN 12-MONATS- / 52-WOCHEN MOVING AVERAGE

Ein ungutes Gefühl verbreitet sich

Man muss nicht weit schauen, um den Ausblick des globalen Wirtschaftswachstums vom Internationalen Währungsfonds, oder IWF, vom Dienstag als bestätigenden Beweis zu erhalten. Der IWF bemerkte, dass wegen der langsameren Erholung in den Industrieländern und einer weiteren Verlangsamung in den Schwellenländern das globale Wachstum voraussichtlich mäßig und wahrscheinlich schwächer als noch vor einem Jahr erwartet worden war, sein wird. Dies ließ Christine Lagarde, die Geschäftsführerin des IWF, in einer vorbereiteten Rede bei einem Besuch in Indonesien verlauten. Sie sagte außerdem in ihrer Rede, dass der "Übergang zu einer eher auf dem Markt basierten Volkswirtschaft und die Abnahme der in den letzten Jahren gestiegenen Risiken komplex sei und sicherlich etwas holprig sein könnte.” Was die Aktienmärkte betrifft, bedeutete das "etwas holprig" ein Auslöschen von $5 Billionen an globalen Aktien nach der Abwertung des Chinesischen Yuans am 11. August, und mit einem weiteren Schwindungspotential, falls sich dieser Rückgang fortsetzt.

Schwellenmärkte: Die Schwellenmärkte sind regionale, wirtschaftliche Kräfte, die in Asien, Zentral-& Osteuropa, Mittleren Osten, Afrika und Lateinamerika FX unterteilt sind.

Übersicht: Der Monat September begann mit einem entmutigenden Tonfall für die Schwellenmärkte. Die Panik vom 24. August legte zum Ende der Woche eine Pause ein, aber die Kommentare des Vizepräsidenten der Federal Reserve, Stanley Fisher, aus Jackson Hole brachten die September-Sitzung der Federal Reserve mit einer Zinserhöhung wieder ins Spiel, was den Druck auf die Anlagen der Schwellenmärkte noch weiter erhöhen sollte, wenn mann die globalen Datentrends berücksichtigt. Die jüngste Schwäche verursachte bei den Schwellenmarkt ETFs das Auslöschen aller Gewinne in 2015 und brachte viele dazu sich zu fragen, wie viel Schmerz noch zu verkraften ist und wann dies enden wird.

Pazifik-Asien FX:

KRW/JPY DURCHBRICHT ICHIMOKU-UNTERSTÜTZUNG AUF LT-CHARTS

Auch wenn ein neuer Monat begonnen hat, ist der Datentrend für Schwellenmärkte immer noch enttäuschend. Dieser Trend wurde schmerzlich offensichtlich, als die globalen Daten den Monat mit einem bitteren Beigeschmack eröffneten. Obwohl viele Augen auf China gerichtet waren, hielten zahlreiche Profis ihren Blick auf Südkorea gerichtet, das als Leithammel für die Stärke der Schwellenmärkte bekannt ist. Über Nacht sahen wir, dass die südkoreanischen Exporte im August gegenüber dem Vorjahr um fast 15% abstürzten, wobei ein Rückgang von 5,9% erwartet worden war. Für viele geben Koreas Exporte Hinweise auf die Weltexporte, da dies die ersten harten Wirtschaftszahlen zu Beginn eines Monats für eine wichtige Volkswirtschaft sind, die ein großer Warenhersteller ist. Zudem ist China Koreas wichtigster Exportempfänger, und somit deutet die Schwäche bei den koreanischen Exporten auf eine Schwäche und einen abnehmenden Verbrauch in China hin.

Indiens Rupie schloss ihren größten Monatsrückgang seit August 2013 ab, da die globalen Geldmittel von den lokalen Aktien, inmitten einer von der Abwertung des Chinesischen Yuans verursachten Turbulenz in den Schwellenmärkten, abflossen.

Vorausschauend: Singapur berichtet über August PMI am Mittwoch und wird mit 49,4 gegenüber 49,7 im Juli erwartet.

Zentral-, Osteuropa, Mittlerer Osten & Afrika:

EUR/ZAR zeigt ZARs Unfähigkeit, eine Bid zu erhaschen

Die Schwäche in den Rohstoffkursen wirkt sich weiterhin auf die Risiken der Rohstoffexporteure in den Schwellenmärkten, vor allem aber im CEEMEA & Lateinamerikanischen FX aus. Südafrika, Kolumbien, Chile, Nigeria und Saudi Arabien verzeichnen eine geringe Exportzunahme. Während sich die Steuerdefizite aufgrund der Schwäche der lokalen Volkswirtschaften ausweiten, sehen wir eine größere Gefahr der Fortsetzung der nominalen Währungsschwäche. Gegen den US Dollar fiel der Südafrikanische Rand in der letzten Woche um 1,5%, und der Polnische Zloty sogar um fast 2,75%. Der wahre Schmerz wird jedoch im EUR/ZAR ersichtlich, der in der letzten Woche inmitten der anhaltenden Schwäche im Schwellenmarkt um fast 6% zulegte.

Vorausschauend: Polnische Zentralbank trifft sich am Mittwoch und wird Zinssätze voraussichtlich unverändert bei 1,5% belassen.

Lateinamerikas FX:

USD/BRL zieht himmelwärts da Chinas Daten enttäuschen

Der USD/BRL erreichte erneut Allzeithochs, da Chinas Schwäche in dieser Region in Brasilien am deutlichsten zu erkennen ist. Der Oil-Run am Montag zum Monatsende, oder die "OPEC Rallye" stützte einige der LATAMFX Währungen gegen den US Dollar, vor allem den Kolumbianischen Peso, der mit leichter Liquidität stark fiel, während Oil um fast 25% anstieg. Dies dauerte drei Tage, zusammen mit dem USD/MXN, der zur wichtigen Unterstützung von 16,60 gelangte, bevor er den allgemeinen Trend gemeinsam mit Oil am Dienstag wieder aufnahm. In Brasilien wird die Geschäftslage immer schrecklicher, da die Regierung in ihrem Budgetvorschlag nicht nur ein primäres Defizit für 2016 von -0,5% des BIPs auswies sondern auch die Einzelheiten das Land in Gefahr bringen, nämlich ein Junk Rating zu erhalten, was den Erhalt von benötigtem Kapital schwerer und teurer macht. Der Brasilianische Real hat die Rückgange gegen den Dollar und die meisten Dollar-Gegenstücke angeführt und erhielt den Spitznamen "das Problemkind der Schwellenmarktwährungen".

Vorausschauend: Kolumbiens Zentralbank veröffentlicht Sitzungsprotokoll am Freitag. Das nächste Policy Meeting ist am 25. September.

Verfasst von Tyler Yell, CMT , von DailyFX; Sie können sich in seinen E-Mail-Verteiler unter diesem Link eintragen, und Sie können sich mit ihm auf Twitter unterhalten: @ForexYell.

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