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Liegt der Markt im EURO falsch?

Liegt der Markt im EURO falsch?

2014-09-01 12:10:00
Gerhard Wildies, Forex Handel-Ausbilder
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Gerhard Wildies ist Consultant und FX-Trader

Nach zehn Jahren als Devisenoptionshändler u.a. in Chicago, London und der Schweiz, ist Gerhard Wildies mittlerweile seit sechzehn Jahren freiberuflicher Berater mit Schwerpunkt Investment Banking und Existenzgründung für Trader im Haupt- oder Nebenberuf im CFD/FX-Segment.Er betreibt die Webseite www.zen-trading.de

1. Deflation und der EURO

Was ist eigentlich Deflation und was passiert mit einer Währung?

Wiki definiert Deflation wie folgt: Zitat:

Unter Deflation versteht man in der Volkswirtschaftslehre einen allgemeinen, signifikanten und anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Deflation entsteht, wenn die gesamtwirtschaftliche Nachfrage geringer ist als das gesamtwirtschaftliche Angebot (Absatzkrise). Deflation tritt üblicherweise zusammen mit einer Depression auf.

Geldpolitische Reaktion

„Klassische Deflationen“ in Form von massivem Preisverfall über breite Güter- und Dienstleistungsangebote hinweg hatten z. B. in der Weltwirtschaftskrise um 1930 eine starke Tendenz zu einer gewissen Dauerhaftigkeit. Litt ein Land einmal unter einer deflationären Phase, so war die Gefahr einer selbsterhaltenden bzw. sogar selbstverstärkenden Tendenz sehr groß: Sinkende Preise und Einkommen führten zu einer merklichen Kaufzurückhaltung der Konsumenten, da diese mit weiter sinkenden Preisen bzw. Einkommen rechneten. Die sinkende Nachfrage wiederum bewirkte eine niedrigere Auslastung der Produktionskapazitäten oder gar Insolvenzen und damit weiter sinkende Preise und Einkommen. Aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Gläubiger, z. B. Banken, schränken diese ihre Kreditvergabe ein, was die Geldmenge vermindert und Wirtschaftswachstum erschwert. Diesen Kreislauf bezeichnet man im Allgemeinen als Deflationsspirale.

Seit dem Aufkommen keynesianischer und monetaristischer Theorie gilt Deflation als verhinderbar. So geht ... man davon aus, dass eine Deflation durch geldpolitische und fiskalpolitische Maßnahmen, notfalls auch durch Quantitative Lockerung schnell beendet werden kann. Im Rahmen der Finanzkrise ab 2007 wurde eine „Gefahr der Deflation“ gesehen. In Japan ist seit den 1990er Jahren ein rückläufiges Preisniveau zu beobachten.

So weit so gut. Wie wirkt sich dieses nun auf eine Währung aus?

Im Rahmen einer Deflation steigen der Geldwert und damit die Währung. Bei einer Inflation fällt die Währung, da die Inflation zur Geldentwertung führt. Währung dem Geldwertverfall bei einer Inflation durch steigende Zinsen entgegengewirkt wird, geschieht bei einer Deflation das Gegenteil.

2. Was war in Japan?

Schaut man sich den langfristigen USD/JPY-Chart an, so ist erkennbar das der YEN gegenüber dem USD so lange anstieg, bis die Politik anfing die Deflation durch massive quantitative Maßnahmen zu bekämpfen und damit die Währung schwächte.

Deflationsphase

Gegenmaßnahmen

Please add a description for the image.

Die Graphik reflektiert den USD/JPY Durchschnittskurs p.a. von 1990 bis Mai 2014. Man erkennt deutlich den Punkt (roter Pfeil) an dem die Politik sich entschied drastische Gegenmaßnahmen (QE) zu ergreifen. Bis dahin befand sich der Yen in einem Aufwärtstrend (USD/JPY=Abwärtstrend).

3. Was bedeutet dies für den EURO?

Eine Deflation in Europa würde zu einer Aufwertung des EURO führen und eine Inflation in den USA zu einer Abwertung des US-Dollar. Damit müsste der EUR/USD ansteigen. Aber warum gehen alle davon aus, dass EUR/USD fallen sollte?

Quantitative Maßnahmen (sollen) dazu führen, dass eine Währung sich abschwächt, da die Zentralbank Liquidität in den Markt „pumpt“, indem sie einerseits die Zinsen senkt und anderseits Anleihen aus dem Markt nimmt und im Gegenzug Geld in den Markt hineingibt. Die Erwartungshaltung das es im EURORAUM zu weiterer Liquidität durch den Einsatz von QE-Maßnahmen kommt wirkt sich negativ auf den Euro aus. Die EZB wartet nicht ab, bis es zum Eintreffen der Deflation gekommen ist, sondern steuert vorab dagegen. Daher ist die Situation mit Japan nicht ganz zu vergleichen. Sollte dieses jedoch keinen Effekt haben, da die Deflation in Europa nicht durch QE-Maßnahmen aufgefangen werden kann, dann wird der EUR steigen.

Für den Markt ist also ausschlaggebend:

1. Wird es eine Deflation geben und wie stark wird diese sein?

2. Hat die EZB noch Pulver und wenn ja, wie erfolgreich könnte dieses sein?

Die Antwort auf beide Fragen wird die mittelfristige Richtung des Euro bestimmen. Ist die Antwort auf 1= stark und 2= schwach würde der Euro ansteigen. Kommen wir bei 1 und 2 zu ähnlichen Ergebnisse, wird der Euro wohl zunächst fallen und sich dann stabilisieren.

4. Wie sieht es mit dem EUR/USD aus?

Stellt man sich nun die Frage nach dem EUR/USD, dann kommen die Frage der US-Dollarstärke und damit die Wachstumsaussichten der US-Wirtschaft und das Verhalten der FED ins Spiel.

In den US werden die QE-Maßnahmen aktuell beendet und man geht davon aus, dass die FED nun mit einer Zinssteigerungsperiode beginnen wird um inflationären Tendenzen entgegenzuwirken. Solange die Realverzinsung positiv ist wird der US-Dollar davon profitieren. Sollte dieses jedoch nicht der Fall sein, kann würde der USD trotz steigender Zinsen unter Druck geraten, da dann die FED die Geldentwertung nicht aufhalten kann. Bezüglich des EUR/USD kommt es dann darauf an, in welchem Zyklus sich das jeweilige Land und die Zentralbank befindet um Aussagen über die Richtung des Paares treffen zu können. Aktuell divergieren die Zentralbankansätze (EZB Richtung QE, FED verlässt QE) und dieses ist der Grund warum der EUR/USD unter Druck ist.

Technisch gesehen entwickelt der EUR/USD nachdem er die Seitwärtsrange verlassen hat, das Potential eines langfristigen Abwärtstrends. Insbesondere das Unterschreiten der 1,30 auf Monatsbasis würde das Potential zur 1,21 einleiten.

Liegt der Markt im EURO falsch?

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.

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