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Anknüpfungspunkte:

  • Die meisten Anfänger konzentrieren sich beim Trading auf ihre Gewinnquote
  • Fortgeschrittene Trader konzentrieren sich auf ihr Risiko-Rendite-Verhältnis
  • Erfahrene Trader konzentrieren sich darauf, wie ihre Gewinnquote und ihr Risiko-Rendite-Verhältnis zusammenarbeiten

Ich arbeite mit Tradern mit verschiedenen Qualifikationsniveaus, darunter sind Leute, die eben erst begonnen haben und solche, die mit ihrem eigenen Geld beruflich traden (und manchmal mit dem Geld anderer). Und für mich es ist immer wieder interessant zu erkennen, wie ähnlich der Lernprozess der meisten Trader ist. Wir alle beginnen mit der grundlegenden Terminologie und den Werkzeugen des Forex-Tradings und arbeiten uns nach oben, bis wir unsere eigene Strategie, sei sie nun gut oder schlecht, erarbeitet haben.

Etwas, was ich im Laufe der Zeit immer wieder sehe, ist das wachsende Verständnis der Trader zur Gewinnquote und zum Risiko-Rendite-Verhältnisses, und die Bedeutung der Beziehung, die sie zueinander haben. Heute werden wir dieses wichtige Konzept untersuchen.

Der Trugschluss der Gewinnquote

Was wäre, wenn ich Ihnen sagte, dass ich eine Strategie verwende, die eine Gewinnquote von mehr als 90% aufweist, wären Sie bereit, Sie auch zu benutzen? Falls Sie sofort mit "Ja" geantwortet haben, sollten Sie etwas länger darüber nachdenken, was eine Gewinnquote von 90% überhaupt bedeutet. Im Durchschnitt würde meine Strategie in 9 von 10 Trades erfolgreich sein, aber kann man dies auch auf Dollars und Cents übertragen?

Das Beispiel oben ist eine Falle, in die ich viele Trader tappen sehe. Die Gewinnquote an sich bildet noch keine Gewinnstrategie. Wir müssen nämlich auch wissen, wie viel diese Strategie im Durchschnitt gewinnt und verliert, um zu beurteilen, ob sie uns einen Vorteil bringt.

In Wahrheit ist es einfach, eine Strategie mit einer hohen Gewinnquote zu erarbeiten. Wir setzen unser Gewinnziel einfach 1 Pip von unserem Entry und einen Stop-Loss 50 Pips entfernt. In mehr als 90% der Fälle wird unsere Strategie ihre Trades als Gewinner abschließen, denn das Gewinnziel ist so nahe beim aktuellen Kurs und unser Stop-Loss so weit weg. Es ist egal, wo oder wann wir den Trade auslösen, wir sollten dennoch eine ausgezeichnete Gewinnquote erhalten.

Das Problem bei dieser Strategie ist jedoch offensichtlich. Unser Gewinn pro Trade ist winzig, verglichen mit dem Verlust, den wir erleiden, falls wir falsch liegen. Also werden alle diese rentablen Trades von seltenen, aber dafür großen Verlusttrades ausgelöscht. Wir bräuchten eigentlich eine Gewinnquote, die höher als 98% ist, um mit dieser Strategie rentabel zu sein, also praktisch ein Ding der Unmöglichkeit.

Fokus auf das Risiko-Rendite-Verhältnis

Wenn Trader schlussendlich begreifen, dass eine hohe Gewinnquote nicht garantiert, dass ihre Strategie rentabel sein wird, wenden sie sich oft der Erarbeitung einer Strategie zu, die ein positives Risiko-Rendite-Verhältnis verwendet. Das ist von Vorteil, denn dies korrigiert den Fehler Nummer Eins, den Forex-Trader begehen. Ein positives Risiko-Rendite-Verhältnis bedeutet, dass wir unser Gewinnziel weiter weg als unseren Stop-Loss platzieren. So ist unser Gewinn bei jedem Trade größer als das mögliche Risiko.

Learn Forex: Die meisten Trader verwenden ein negatives Risiko-Rendite-Verhältnis

Die zwei Zutaten für ein rentables Trading

(Bildauszug aus der Studie von DailyFX: Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader)

Der Hauptvorteil der Verwendung eines positiven Risiko-Rendite-Verhältnisses ist, dass der Druck von der Gewinnquote unserer Strategie genommen wird. Wir sind uns sicher, dass solange wir in mehr als 50% der Fälle Recht haben, wir rentabel sein sollten. Tatsächlich muss unsere Gewinnquote gar nicht so hoch sein. Wir können auch Geld mit einer geringeren Gewinnquote als 50% machen, sofern unser Risiko-Rendite-Verhältnis genügend stark ist.

Die Kombination der Gewinnquote mit dem Risiko-Rendite-Verhältnis

Wenn wir diese beiden Lektionen vereinigen, erhalten wir eine rentable Strategie. Wir müssen uns einen Vorteil verschaffen, wenn wir unsere Gewinnquote UND unser Risiko-Rendite-Verhältnis berücksichtigen. Keiner der beiden kann uns allein rentabel machen. Der nachstehende Chart zeigt verschiedene Risiko-Rendite-Verhältnisse und die Gewinnquote, die für Breakeven-Resultate notwendig wären. Um rentabel zu sein, brauchen wir eine höhere Gewinnquote als die Breakeven-Gewinnquote neben unserem bevorzugten Risiko-Rendite-Verhältnis.

Learn Forex: Das Risiko-Rendite-Verhältnis und die dafür erforderliche Gewinnquote für Breakeven

Die zwei Zutaten für ein rentables Trading

In meiner Forex Fast-Track Webinar-Serie benutze ich üblicherweise ein Risiko-Rendite-Verhältnis von 1:2. Das bedeutet, wir brauchen eine Gewinnquote von mehr als 33%, um auf Dauer rentabel zu sein. Einige Trader bevorzugen ein Risiko-Rendite-Verhältnis von 1:3 oder 1:5, dies ermöglicht sogar die Verwendung einer Strategie mit einer noch geringeren Gewinnquote.

Mehr als die Summe ihrer Teile

Hoffentlich haben diese beiden Zutaten Sie dazu gebracht, Ihre eigene Strategie zu überdenken und sich zu überlegen, wie Sie sie verbessern können. Es ist die Kombination des Risiko-Rendite-Verhältnisses und der Gewinnquote, die einen Trading-Vorteil schafft, und nicht eine einzelne dieser Zutaten alleine. Wenn Sie risiko- und kostenlos mit dem Trading dieser Grundsätze beginnen möchten, laden Sie sich doch noch heute ein kostenloses Forex Demokonto mit kostenlosen Charts und Kursdaten in Echtzeit herunter.

Gutes Trading!