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Das Handelssystem

Das Handelssystem

2014-07-14 15:00:00
Gerhard Wildies, Forex Handel-Ausbilder
Teile:

Gerhard Wildies ist Consultant und FX-Trader

Gerhard Wildies studierte Betriebswirtschaft und Finanzen und war zehn Jahre als Devisenoptionshändler tätig. Seit siebzehen Jahren ist er freiberuflicher Berater/Coach mit Schwerpunkt Investment Banking und beschäftigt sich u.a. mit der Ausbildung von privaten FX-Tradern. Er kann unter info@zen-trading.de erreicht werden.

Ein Handelssystem bildet das Fundament für den nachhaltigen Handelserfolg. Im Folgenden wird ein allgemeiner Ansatz vorgestellt, den jeder Trader für sich übertragen kann.

Die Ausgangssituation

Um langfristig erfolgreich nachhaltig handeln zu können bedarf es nicht nur einer guten Ausbildung, sondern auch eines Handelssystems, dass Sie unterstützt.

Das Schaubild stellt die Entwicklungsstufen eines Händlers dar. Zunächst ist es wichtig, dass Sie sich über Ihre persönliche Zielsetzung im Klaren sind, sich realistische, messbare Ziele setzen und wissen, was Sie tun müssen um Ihre Ziele erreichen zu können.

Das Handelssystem

Dazu zählt, dass Sie sich über Ihre Stärken und Schwächen Gedanken gemacht haben. Sie sollten sich Ihrer Stärken die Sie beim Traden unterstützen können bewusst sein.

Im Anschluss beginnt die Phase der Ausbildung die Sie idealer Weise mit Hilfe eines Plans umsetzen. Als Ergebnis sollten Sie für sich ein Handelssystem entwickelt haben, dass die Basis für einen nachhaltigen Handel bilden kann.

Das Handelssystem

Das Handelssystem setzt sich aus fünf Komponenten zusammen die Sie für sich auf Basis Ihrer Persönlichkeit, Ausbildung, Zielsetzung und Affinität umsetzen sollten:

  • Tradeplan
  • Analyse
  • Strategie
  • Trademanagement
  • Mentale Stärke/ Philosophie

Alle fünf Elemente bilden eine Einheit und bedingen einander, so dass sich diese als „Kreislauf“ darstellen lassen:

Das Handelssystem

Tradeplan

Der Tradeplan bildet den ersten Schritt und umfasst auf oberer Ebene folgende Basisthemen

  • Ihre Zielsetzung
  • Instrumente die Sie handeln wollen
  • Wie oft und wann Sie traden möchten
  • Wieviel Risiko Sie eingehen wollen
  • Ihre prinzipiellen Entry-Regeln
  • Ihre prinzipiellen Exit-Regeln
  • Ihre prinzipiellen Stop-Regeln

Als Ergebnis der Planung erhalten Sie ein Basisregelwerk mit z. B. folgenden Grundsätzen:

  • Erhalte das Kapital
  • Nutze STOPS
  • Lege das Risiko vor Markteintritt fest
  • Halte Emotionen im Zaum
  • Nehme Gewinne/Teilgewinne wenn der Markt diese anbietet
  • Folge immer dem Plan

Trademanagement

Während der Tradeplan eher grundsätzlicher Natur ist sollte Ihr Trademanagement sehr präzise sein. Es beschreibt und regelt den „Lebenszyklus“ eines jeden Trades im Detail. Folgende Themen sollten Sie daher adressieren und für sich festlegen:

  • Ertragsziel
  • Gewinnstops, Limite
  • Technischer STOP/LOSS (Fibo-Level, Unterstützung, etc.)
  • Zeitstop nach Inaktivität und Handelszeit
  • Harter Stop-Loss in Pips/Euro oder Trailing Stop
  • Systematik für Trailing Stop. Wann setzt der Trailing Stop ein und wie folgt er dem Kurs
  • Teilgewinnrealisierung, wann und wie viel
  • Positionserhöhungen, wenn ja wann (z.B. im Trend bei Korrektur), wie viel
  • Wird der Trade vorzeitig geschlossen, wenn ja wann und warum
  • Wird der Trade vor News geschlossen
  • Positionsmanagement bei News
  • Wird die Position O/N gemanaged und wie
  • Was passiert bei Fehleingaben
  • Wie lange wird die Position gehalten, wenn der Markt sich nicht bewegt
  • Werden Korrelationen berücksichtigt
  • Wie groß ist das Portfolio maximal
  • Halte ich Positionen über das Wochenende
  • Sollte der Chart ein Reversal anzeigen, wie wird das gemanaged?

Das Trademanagement ist das tägliche Regelwerk für Ihr Ertrags- und Risikomanagement mit der Zielsetzung der Kapitalerhaltung und Kapitalmehrung.

Strategie

Die Strategie befasst sich im Wesentlichen mit der Fragestellung wie Sie sich dem Markt konkret nähern. Das Trademanagement legt konkrete Regeln fest trifft aber keine Aussage wann, wie und ob Sie in den Markt gehen wollen um bewusst einen bestimmten Kapitalbetrag zu riskieren.

Im Rahmen der Strategieentwicklung gilt es zunächst folgende grundsätzlichen Rahmenbedingungen festzulegen, bevor man sich konkreten Handelsstrategien widmet:

  • Sind Sie von Ihrer Persönlichkeit und Neigung eher ein Day-, Swing-, Positions-, Range-, Trend-, Break Out Trader, Scalper
  • Sind Sie eher diskretionärer- oder Systemhändler
  • Nutzen sie die Fundamental-, und oder technische Analyse, oder Beide.
  • Welche Zeitfenster möchten Sie betrachten
  • Welche Handelszeiten kommen in Betracht.
  • Wann gehen Sie nicht in den Markt und entspricht dieses Ihrem Biorhythmus

Nach Klärung dieser allgemeinen Themen gilt es strategische Rahmen festzulegen, die für eine Trendstrategie wie folgt aussehen könnten:

  • Trenderkennungsansatz => Wochen- und Tageschart
  • Erkennung/Identifizierungsansatz von Möglichkeiten (Edge-Identifizierung)
  • Einstiegsansatz (Bestätigungen) und möglicher Exit
  • Chance/Risikoverhältnis, Tradegröße
  • Festlegung der STOP Loss und Take Profit Kriterien
  • Bestätigungsansatz (Filter) festlegen
  • Aktionsplan und Positionsmanagement. Diese stellt die Verknüpfung zum Trademanagement herstellen.

Ein beispielhafter Strategierahmen könnte wie folgt aussehen:

  • Identifiziere Trends auf Basis Wochen, Tages und 4-Std-Chart
  • Einstieg auf Basis des 1-Std-Charts
  • Identifiziere Unterstützung und Widerstände auf allen Zeitebenen
  • Identifiziere Fibonacci`s auf oberen Zeitebenen
  • Setze Setup der gewählte Handelsstrategie auf
  • Identifiziere Opportunities
  • Identifiziere Point of Actions
  • Warte den Countertrend ab und Einstieg bei Trendwiederaufnahme
  • Bestätigung für Einstieg abwarten (z.B. Momentumfilter)
  • STOPS sind so zu setzten das man durch die Tagesvolatilität nicht ausgestoppt wird
  • STOP am Ende einer Kerze + Fraktal setzten
  • Nachziehen der STOPS nach Dailey-Closing
  • Ein Drittel der Position wird nach 30 Pips Profit geschlossen.

Analyse

Hierunter fällt ihr Ansatz der Marktanalyse. Private Trader konzentrieren sich oft im Schwerpunkt auf die technische Analyse während Großinvestoren eher den Blick auf die Fundamentalanalyse haben. Ausschlaggebend in beiden Fällen ist die Fragestellung des zukünftigen Kapitalflusses. Fließt z.B. vor dem Hintergrund eines geänderten Steuerungsansatzes einer Zentralbank das Geld wieder in dessen Landeswährung? Was erwarte der Markt?

Überlegen Sie sich wie Sie Ihren Markt analysieren wollen und halten Sie diesen Ansatz schlank. Je komplexer ein Analyseansatz desto mehr widersprüchliche Signale kann es geben.

Ihr Analyseansatz muss mit Ihrem Strategieansatz korrespondieren. Sind Sie z.B. ein Swing- oder Positionstrader dann ist es zwingend, dass Sie das fundamentale Bild Ihres Marktes kennen und die technische Analyse auch größere Zeiteinheiten (Monate, Wochen) berücksichtigt. Sind Sie ein Scalper spielt das fundamentale Bild im Sekundenhandel keine Rolle und technisch sind eher die kleinen Zeiteinheiten wie der Minutenchart ausschlaggebend.

Wie auch immer Ihr Ansatz aussehen mag, es ist wichtig das Sie diesen dokumentieren und entsprechend umzusetzen und sich mit Ihrem Ansatz wohl fühlen. Ihr Analyseansatz sollte nicht zu komplex sein und nicht laufend gewechselt/geändert wird.

Folgen Sie ausschließlich einem technischen Analyseansatz, so könnte Sie in Ihrem Framework zur Analyse folgende Annahmen treffen:

  • Bekannte Fundamentaldaten sind eingepreist
  • Markt erwartet ggf. anderes Daten bei News als publiziert
  • Price Action erfolgt immer in Trends
  • Ein etablierter Trend findet Followers
  • Preisformationen aus der Vergangenheit können sich in der Zukunft bilden
  • Emotionen führen zu „Sentimentbewegungen“
  • Die Analyse basiert auf dem Ishimokuansatz

Mentale Stärke und Philosphie

Die Philosophie und mentale Stärke ist ausschlaggebend wie Sie sich als Person dem Markt nähern und am Markt bewegen. Letztlich handelt es sich um Ihre persönliche Handelsphilosophie die Sie entwickeln sollten, damit Sie sich immer in einer „Komfortzone“ bewegen und damit weder Stress noch Angst entstehen kann. Sie sollten Ihre Handelsphilosophie schlank halten. Diese kann sich auf einige Kernpunkte reduzieren deren Bedeutung Sie für sich entwickelt haben. Hier sind einige Beispielslogans aus meiner ZEN-Philosophie:

  • Kämpfe nicht gegen den Markt, lass den Markt für dich arbeiten!
  • Handle umsichtig!
  • Sei auf Unerwartetes vorbereitet und plane es mit ein!
  • Handle rasch und unkompliziert, wenn du in den Markt eintrittst!
  • Nach Abschluss des Trades überlasse den Trade dem Markt, löse dich von Ihm!
  • Lass dich nicht vom Markt treiben!

Wichtig im Rahmen der Philosophie ist das Erkennen, dass der Handel immer in der Gegenwart stattfindet und Sie als Händler in der Lage sein müssen mit Wahrscheinlichkeiten umzugehen und zu agieren. Sie müssen dabei die Sicht des Marktes und nicht die Eigene Sicht der Dinge annehmen. Die folgenden Punkte die am schwersten umzusetzen sind, fassen diese Aspekte der Philosophie zusammen:

  • Denken und Handeln in Wahrscheinlichkeiten
  • Zu akzeptieren, das alles jederzeit passieren kann
  • Handeln aus Sicht des MARKTES
  • Handeln in der Gegenwart- das HIER und JETZT
  • Bewusstsein über die Marktkräfte
  • Handeln ohne Angst und Selbstüberschätzung

Zusammenfassung

Nach Erarbeitung und Festlegung der fünf interdependenten Komponenten Tradeplan, Trademanagement, Strategie, Analyse und Handelsphilosophie ist das Verständnis für das Erreichen des nachhaltigen Tradens geschaffen.

Nun gilt es das Handelssystem so zu verschlanken und zu verinnerlichen, dass dieses für den täglichen Einsatz genutzt werden kann und nicht durch seine Komplexität und seinen Umfang zu einer teilweisen „Nichtbeachtung“ führt, mit der Konsequent, dass dadurch dem System nicht mehr gefolgt wird. Arbeiten Sie die Kernaussagen Ihres Systems heraus und halten Sie es schlank.

Der Kern des Traden ist eine Veränderung in der Wahrnehmung. Sie als Händler müssen auf Unsicherheiten gedeihen.

Die Herausforderung ist, dass wir Menschen Unsicherheit und die damit verbundenen Risiken scheuen und Sie sich als Händler diesen bewusst aussetzen. Das Handelssystem soll Sie dabei unterstützen. Akzeptieren Sie, dass Sie nicht wissen was kommen wird. Ihr Handelssystem soll Ihnen das Rüstzeug geben Unsicherheit zu managen, so dass Sie sich neugierig und entspannt im vollen Bewusstsein des „nicht-Wissens was als nächstes kommen wird“ bewegen und aus Sicht des Marktes handeln können.

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