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Top Trading-Fehler II

Top Trading-Fehler II

2014-04-03 19:00:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Dies ist der zweite Teil unserer dreiteiligen Artikelreihe über die Top Trading-Fehler.
  • In diesem Artikel werden wir das Thema Leverage behandeln.
  • Das Leverage kann sich stark auf den Erfolg des Traders auswirken.

In unserem letzten Artikel untersuchten wir den Top Trading-Fehler.

Wir zeigten auf, dass die menschlichen Emotionen oft der Übeltäter des wichtigsten Fehlers ist, und der kann mit einer guten Planung, Disziplin und Trade-Management behoben werden.

Leider ist rentables Trading nicht so einfach wie nur gerade ein positives Risiko-Rendite-Verhältnis anzuwenden und auf das Beste zu hoffen. Es gibt andere Fehler und Fallen, denen Trader ausgesetzt sind, und in diesem Artikel werden wir das nächst wichtigste Problem angehen.

Schließlich, wenn wir unser gesamtes Konto auf einen Trade setzen (auch wenn wir mit einem guten Risiko-Rendite-Verhältnis den Gewinn eines zwei- oder dreifachen Betrags erwarten), werden wir uns einer Katastrophe aussetzen. Klar, wir könnten einmal, zweimal oder dreimal gewinnen und unser Kontoguthaben massiv wachsen sehen… aber irgendwann werden wir falsch liegen. Und wenn wir falsch liegen, verlieren wir unser gesamtes Kontoguthaben. Game over: Und es ist egal, wie viele Male wir Recht hatten, bevor wir das unvermeidliche Gemetzel unseres Kontos erleben.

Das heutige Diskussionsthema ist das Leverage.

Leverage im FX-Markt

Einer der größten Vorteil des FX-Markts ist auch eins der schwierigsten Dinge zu begreifen: Flexibilität.

Bei den Aktien ist das Leverage üblicherweise auf das Zweifache des Guthabens eines Traders beschränkt (ein Leverage-Verhältnis von 2:1); und falls der ‘Pattern-Day-Trader’-Status erreicht wird, kann der Trader auf das Vierfache seines Kontoguthabens zugreifen (Leverage-Verhältnis von 4:1). Wenn also ein Trader $25.000 auf seinem Konto hat, kann er Positionen von bis zu $50,000 (2:1) oder $100.000, wenn er als ‘Pattern-Day-Trader’ eingestuft wird (4:1 Leverage).

Im FX-Markt ist viel mehr Leverage verfügbar; und dieses Leverage ist für Trader wie ein 'Verstärker'. Wenn das Leverage eines Traders 10:1 ist und der Vermögenswert, den er tradet, um 1% steigt, erhält der Trader eine Differenz von 10%. Dies kann ein Gewinn oder ein Verlust sein; wie das alte Sprichwort schon sagt: Leverage ist ein zweischneidiges Schwert.

Was Trader jedoch begreifen müssen ist, dass das aufgenommene Leverage enorme Auswirkungen auf ihre Psychologie, ihre Gefühle und ihr Trade-Management haben.

Trader müssen genügend Leverage verwenden, um aus dem Trade Kapital zu schlagen wenn sie Recht haben, aber nicht so viel, dass Ihnen ein oder zwei misslungene Trades irreparable Schäden zufügen können.

Leverage ist ganz ähnlich wie die Geschwindigkeit, wenn Sie ein Auto fahren. Klar, höhere Geschwindigkeiten (ein höheres Leverage) kann uns schneller dorthin bringen, wo wir hingelangen möchten. Aber die Gefahr des Ruins (ein Unfall oder ein großer Verlust) steigt gemeinsam mit höheren Geschwindigkeiten (oder mehr Leverage).

Ein größeres Leverage kann einen Trader gegenüber seinen eigenen Emotionen benachteiligen; denn Positionen mit höherem Leverage führen zu stärkeren Kontoschwankungen, was die Trader vermehrt dem Fehler Nummer Eins, den Forex-Trader begehen, aussetzt.

Die Auswirkung des Leverage

Dies war ein weiterer Punkt, der in der Forschungsreihe von DailyFX der Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader untersucht wurde.

Wir wollten zunächst sehen, wie die Leistung der Trader in Bezug auf ihren Kontoguthaben war. Was wir herausfanden, ist schockierend.

Trader mit weniger als $1.000 auf ihrem Konto waren weit weniger rentabel als Trader mit $5.000-$9.999. Eine häufig verwendete Erwiderung, wenn diese Zahlen zum ersten Mal betrachtet werden ist, dass Trader mit $5.000-$9.999 professionelle Trader und somit viel erfahrener als Trader mit weniger als $1.000 auf ihrem Konto sind.

Und obwohl die Erfahrung bei dieser Abweichung eine wichtige Rolle spielen mag, erklärt sie nicht ganzheitlich den Grund für diesen Unterschied, denn die Rentabilität dieser Trader-Gruppe ist ebenfalls stark verschieden.

Trader mit $5.000-$9.999 waren um 75% öfters rentabel als Trader mit weniger als $1.000

Top-Trading-Mistakes-2_body_Picture_3.png, Top Trading-Fehler II

Auszug aus Mit wie viel Kapital sollte ich Forex traden von Jeremy Wagner

Geringfügig mehr als einer von fünf Tradern der Gruppe mit $ 1.000 war rentabel, während weit über ein Drittel der Gruppe mit $5.000-$9.999 rentabel waren.

Und die Bedenken, dass diese Daten von professionellen oder deutlich erfahreneren Tradern verfälscht werden, sind eher fraglich, da die meisten professionellen Trader deutlich mehr als $10.000 auf ihren Trading-Kontos haben.

Es gibt eine starke Abweichung zwischen diesen zwei Trader-Gruppen, und natürlich ist die nächste Frage, die sich stellt: Warum?

Wir fanden heraus, dass Trader mit geringerem Kontostand viel mehr Leverage auf sich nehmen als die andere Gruppe in dieser Studie. Die nachstehende Tabelle zeigt das tatsächliche Leverage jeder Gruppe (rot). Beachten Sie, wie viel mehr Leverage von Tradern mit weniger als $1.000 aufgenommen wird.

Trader mit tieferem Kontostand nahmen viel mehr Leverage auf sich und waren viel weniger rentabel

Top-Trading-Mistakes-2_body_Picture_5.png, Top Trading-Fehler II

Auszug aus Mit wie viel Kapital sollte ich Forex traden von Jeremy Wagner

Trader mit weniger als $1.000 auf ihrem Konto nahmen im Durchschnitt ein 26-faches Leverage auf. Das bedeutet, dass für jede $100 auf ihrem Konto, tradeten sie eine Position von $2600. Dies ist wie Autofahren zu lernen, indem man auf der Autobahn mit 200 Stundenkilometern fährt. Werden Sie dies überleben? Klar. Aber Sie laufen auch viel eher Gefahr, in eine Katastrophe zu geraten.

Beachten Sie jedoch auch, dass die Trader in unseren anderen zwei Gruppen viel weniger Leverage auf sich nahmen, und zwar das 6- bzw. 5-fache Leverage. Diese Trader erfuhren auch eine größere Rentabilität, denn sie riskierten nicht so viel (Hebelwirkung) mit jeder Position, die sie tradeten.

Wie hoch ist das 'korrekte' Leverage?

Leider können nur Sie diese Frage beantworten.

Wir Menschen haben alle eine unterschiedliche Toleranz zum Risiko und Eigenschaften. Einige Trader bevorzugen es, mit extrem geringem Leverage zu traden um somit 'in Sicherheit' zu bleiben, während andere Trader schlicht einschlafen würden, müssten sie einen Trade mit dem 2- oder 3-fachen ihres Kontoguthabens durchführen.

Was wir jedoch sagen können ist, dass die 'besten der Besten' im Trading oft ihr Leverage geringer als das 10-fache ihres Portfolio-Werts halten. In vielen Fällen ist es sogar weniger als das 5-fache (weniger als 5 Tsd. in Positionen für jede $1.000 Kontoguthaben).

Aber etwas ist sicher, es gibt nicht viele großartige Trader, die durchgehend mit extrem hohen Leverage-Levels traden, denn sie alle werden irgendwann einmal ausgelöscht werden, eben genau wegen dem, was wir in diesem Artikel aufgezeigt haben.

Irgendwann steht jede Strategie vor einem Verlust, und jeder Trader erlebt einen Rückschlag. Wenn das Leverage dann in dieser Zeit zu hoch ist, kann der Trader massiv Gefahr laufen, seinen Kontostand 'auszulöschen'.

Mein Ratschlag für Trader, die sich mit dem Leverage vertrauter machen möchten ist, langsam zu beginnen. Anfänglich sollten Trader ohne Leverage beginnen... wenn Sie also $10.000 auf Ihrem Konto haben – halten Sie nur Positionen für $10.000 oder weniger. Eine 10 Tsd. Position mit einem Kontostand von $10.000 bedeutet ein Leverage von 1:1 oder kein Leverage.

Falls Sie auf Ihrem Konto $1.000 oder weniger haben, bedeutet dies, dass Sie die kleinste Trade-Größe erwägen können, die normalerweise 1 Tsd. beträgt.

Ich sehe ja ein, dass dies für Trader nicht sehr spannend sein kann. Ich habe das selber ja auch schon erlebt, und man fühlt fast, dass es eine Zeitverschwendung ist, mit geringen Trade-Größen und geringem Leverage zu traden. Aber das ist schon in Ordnung… es soll ja auch nicht aufregend sein. Es soll ein 'sichererer' Weg sein, ein besserer Trader zu werden, ohne so übertriebene Leverage-Levels zu verwenden, wie wir in der Forschungsreihe sahen.

Nachdem Sie sich angewöhnt haben, ohne Leverage zu traden, können sie sich langsam hocharbeiten. Die erste Anpassung sollte auf das 2-fache Leverage erfolgen (also für jede $10.000 auf Ihrem Konto, können Sie 20 Tsd. Positionen erwägen).

Nachdem Sie damit vertrauter geworden sind, können Sie Ihr Leverage erneut erhöhen.

Falls Sie sich irgendwann nicht wohl fühlen, einen Trade zu verlassen, vor allem wenn Sie dabei einen Stop oder Limit hinzugefügt haben, wie wir im letzten Artikel des Top Trading-Fehlers besprachen, dann haben Sie Ihr Leverage übertrieben.

Wenn man das Thema Leverage anspricht ist es für Trader immer ratsamer, eher zu vorsichtig zu sein, denn die Möglichkeiten auf dem Markt sind unendlich: Und das Kapital ist es nicht.

In unserem nächsten Atikel werden wir die Reihe fortsetzen, indem wir uns ins Konzept der Strategie-Anwendung vertiefen.

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