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Hintergrund und Ziele des «Quantitative Easing»

Hintergrund und Ziele des «Quantitative Easing»

2014-03-11 14:24:00
Erik Welne, Junior Marktanalyst
Teile:

(DailyFX.de) – Das sogenannte Quantitative Easing, zu deutsch quantitative Lockerung, ist neben dem „qualitative easing“ der Hauptbestandteil der unkonventionellen Geldpolitik. Die jüngsten Programme der amerikanische Federal Reserve (FED), Bank of England und Bank of Japan gehören zu den prominentesten Beispiele dieser Politik.

Diese Maßnahmen werden dann forciert, wenn eine Zentralbank über die konventionelle Geldpolitik, also vor allem über die Bestimmung der Leitzinsen (hier ein Artikel zum Thema: http://bit.ly/1ptHXz2) nicht mehr das gewünschte Ziel einer Ankurbelung der Wirtschaft über höhere Kreditvergabe erreichen kann.

Expansive Geldpolitik umfasst in der Regel den Aufkauf von kurzlaufenden Staatsanleihen vom Bankensektor. Das Ziel einer solchen OMO (Open Market Operation= Offenmarktpolitik) ist die Reduzierung der Zinsen am unteren Ende der Zinsstrukturkurve. Damit ist gemeint, dass die kurzfristigen Zinsen über ein solches Eingreifen in den Rentenmarkt gedrückt werden. Die meisten solcher Offenmarktgeschäfte sind befristete Transaktionen, die über Rückkaufvereinbarungen (Repos) und Swap Vereinbarungen im Interbankenmarkt ausgeführt werden.

Unter extremen Marktbedingungen kann es passieren, dass eine Zentralbank in einem Marktumfeld operiert, in dem kurzfristige Zinsen nahe Null gelaufen sind, zum Beispiel weil in einem extrem risikoaversen Markt die Nachfrage nach den liquidesten und bargeldähnlichen Anlagen rasant anstieg.

Das Ziel einer Zentralbank den Zins weiter zu drücken, die Kreditvergabe und damit die Geldschöpfung zu fördern, lässt sich unter diesen Umständen nicht mehr über konventionelle Maßnahmen erreichen. Ein permanenter Aufkauf von langfristigeren Anleihen bietet sich in einem solchen Fall als Lösung an. Der Eingriff in den Markt für langfristigere Renten hebt deren Preis und reduziert damit die implizierte Rendite auf solche Papiere. Zinsen auch am langen Ende der Zinsstrukturkurve werden vermindert.

Transaktionen, die über das „Quantitative Easing“ durchgeführt werden, unterscheiden sich von den zuvor beschriebenen gewöhnlichen Eingriffen erheblich. Nicht nur ist die Laufzeit der aufgekauften Papiere eine andere als unter normalen Umständen. Die Lockerungsmaßnahmen werden in erster Linie, zum Beispiel im Falle der FED, über permanante Offenmarktoperationen (POMOs) ausgeführt bei der keine Rückkaufvereinbarungen mit den Kontrahenten beschlossen werden. Im Falle der FED werden diese über den New Yorker Handelsdesk abgewickelt.

Hier zum Beispiel der Terminkalender der ersten März Woche für den direkten Kauf von US Staatsanleihen:

Hintergrund_und_Ziele_des_Quantitative_Easing_body_Picture_3.png, Hintergrund und Ziele des «Quantitative Easing»Hintergrund_und_Ziele_des_Quantitative_Easing_body_Picture_2.png, Hintergrund und Ziele des «Quantitative Easing»

Quelle: NY FED

Wie im obigen Chart dargestellt beeinflusst die Geldpolitik die realwirtschaftliche Nachfrage über 6 Kanäle. Das Quantitative Easing vergrößert direkt die Geldbasis (Monetary Base) und damit (direkt) 3 nachfragerelevante Kanäle der Geldpolitik: Den Interbankenzins (Market interest rate), den Devisenkurs (exchange rate) und Preise auf Anlagewerte (Anleihen, Aktien, Immobilien, etc.). Die amerikanische Notenbank nutzte all diese Kanäle in den letzten Jahren zur Stimulierung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.

Zu den bedeutensten Zentralbanken, die eine ähnliche Form der Nachfragestimulierung vornahmen, oder noch immer vornehmen, gehören die Bank of England und die Bank of Japan. Die EZB verfolgt bis heute kein typisches Quantitative Easing, sondern lediglich „marktsterile“ LTROs (Long Term Refinancing Operations), die nur in Verbindung mit einem Repo Geschäft zwischen EZB und Geschäftsbank abgewickelt werden.

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

Hintergrund_und_Ziele_des_Quantitative_Easing_body_x0000_i1025.png, Hintergrund und Ziele des «Quantitative Easing»

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