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Die Vertrauensfalle

Die Vertrauensfalle

2013-10-10 19:00:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Zusammenfassung des Artikels:

  • Die Vertrauensfalle kann für Trader, die eine Run auf gute Trades sehen, zur Not werden
  • Dies kann zu einem falschen Gefühl von Sicherheit führen, die für die Entscheidungsfindung verheerend sein kann
  • Wir schauen uns ein Beispiel der Vertrauensfalle in Märkten aus der realen Welt an

Das Vertrauen ist eine merkwürdige Sache. Und nicht nur beim Traden, sondern überhaupt im Leben.

Ohne Vertrauen mangelt es uns an Überzeugung, um hinter unseren Glauben und unsere Entscheidungen zu stehen. Dies kann zu einer sehr unsicheren Entscheidungsfindung und in manchen Fällen sogar zu einer mangelnde Sorgfalt führen, da die Erfolgsaussichten mit diesem fehlenden, nötigen Vertrauen abwegig erscheinen.

Es wird allgemein akzeptiert, dass das Vertrauen gut ist. Denn mit Vertrauen sind Sie überzeugt, zu Ihrem Glauben stehen zu können; und noch mehr – falls Sie erkennen, dass Sie falsch lagen, kann Ihnen Ihr Selbstvertrauen helfen, sich wieder zu erheben, den Staub abzuwischen und das korrigieren, was bei Ihren Anstrengungen, das Richtige zu tun, falsch gelaufen ist.

Ohne dieses Vertrauen können Sie sich von Ihren Fehlern wohl nie abwenden. Sie werden dann bestenfalls zur Mittelmäßigkeit, und vielleicht noch schlimmer, zum regelrechten Scheitern verdammt.

the_confidence_trap_body_Picture_4.png, Die Vertrauensfalle

Um also in vielen Dingen im Leben erfolgreich zu sein, ist ein gewisser Grad an Vertrauen notwendig.

Beim Trading, wo das Scheitern nicht nur eine Möglichkeit sondern etwas ist, das definitiv irgendwann einmal passieren wird, darf die Wichtigkeit des Vertrauens nicht unterschätzt werden.

Was ist die "Vertrauensfalle", und warum ist sie so weit verbreitet?

Die Vertrauensfalle ist das andere Ende eines Spektrums; wenn Trader sich bei ihren Handlungen so sicher sind, dass sie das potentielle Risiko ihrer Entscheidungen und Positionen herunterspielen, oder in einigen Fällen sogar ignorieren.

Sie öffnen ein Trade aus irgendeinem Grund und sind so sicher, dass sie Recht haben – also platzieren Sie keinen Stop; sie denken nicht an Rückschläge. Dies kann oft passieren, nachdem ein Trader einige Gewinne verzeichnet; sie fühlen, sie haben das ganze Trading-Zeug "im Sack". Sie setzen den Erfolg leichtfertig voraus.

Und wenn sich ein Trade gegen sie bewegt, erlaubt ihnen Ihr Überfluss an Vertrauen nicht zuzugeben, dass sie sich geirrt haben. Sie halten an der Position fest und erwarten, dass der Markt ihre persönlichen Ansichten bestätigt; sie denken "Ich habe Recht, der Markt hat Unrecht. Der Kurs MUSS einfach zurückkehren".

Und bei diesem einzelnen Trade könnte dies sogar passieren. Der Erfolg könnte sogar über die nächsten Trades hinaus anhalten. Aber irgendwann werden all diese Trader enttäuscht werden. Und wenn sie enttäuscht werden, wird es eine RIESIGE Enttäuschung sein, die sogar eine Margin-Forderung auslösen könnte.

Dasselbe sahen wir beim Fehler Nummer Eins, den Forex Trader begehen. In der Forschungsreihe von DailyFX "Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader" wurden mehr als 12 Millionen Trades analysiert. Das Ergebnis war schockierend. Es zeigte sich, dass die Trader mehr als die Hälfte der Trades mit den gängigsten Währungspaaren auf den FXCM Plattformen gewannen (gemäß Balkendiagramm unten):

the_confidence_trap_body_percent_trade_profitable.png, Die Vertrauensfalle

Auszug aus: Fehler Nummer Eins, den Forex Trader begehen von David Rodriguez

Stellen Sie sich vor, diese Gewinne sind kleine Anstöße für das Vertrauen des Traders – und wie Sie in blauer Farbe oben sehen, gewannen Trader mehr als die Hälfte der Trades in fast allen dieser Paare.

Aber jeder kleine Anstieg im Vertrauen führte auch zu einem großen Problem: Selbstüberschätzung.

Diese Trader würden zwangsweise in Trades einsteigen, die sie nicht gewinnen könnten; und sie schafften es einfach nicht, den Trigger auszulösen, um den Verlust abzubuchen. Ihre Selbstüberschätzung bringt sie dazu, an Verlusttrades entschieden zu lange festzuhalten; und somit genügen ein oder zwei Verlusttrades, um alle Gewinne der zahlreichen kleinen Trades auszulöschen.

Aus dem selben Artikel erkennen wir unten, dass die durchschnittlichen Verluste dieser Währungspaare (rot) die durchschnittlichen Gewinnen deutlich überschreiten (blau), und in einigen Fällen ist der Unterschied erschreckend:

the_confidence_trap_body_trade_pips.png, Die Vertrauensfalle

Auszug aus: "Fehler Nummer Eins, den Forex Trader begehen" von David Rodriguez

Das ist eine Vertrauensfalle, wenn ein übertriebenes Selbstbewusstsein ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt, und dieses falsche Gefühl der Sicherheit zu verheerenden Entscheidungen führt.

Diese verheerenden Entscheidungen können weitgreifende Konzequenzen nach sich ziehen und langanhaltende Schäden verursachen. Für den Trader reicht schon der Fehlschlag von nur einem Trade, um ein Konto komplett zu löschen. Und genau an diesem Punkt hat der Trader ein ernsthaftes Problem - einen Mangel an Kapital. Wie vermeidet man es also, in diese Falle zu tappen?

Wie man die Vertrauensfalle vermeidet

Ganz einfach - durch Demut; doch die bedauerliche Tatsache ist, dass Demut häufig die Folge von Demütigung ist. Durch den puren Akt der Demütigung kann das Vertrauen völlig untergraben werden, welches wiederum für einen dauerhaften Trading-Erfolg fast eine Notwendigkeit darstellt.

Wie lautet also die Antwort?

Verhaltener Optimismus. Ein delikater Balanceakt zwischen Angst (mangelndem Vertrauen) und Selbstüberhebung (zu viel Vertrauen).

Unten befindet sich eine wirklich einfache Skala, die eben diesen delikaten Balanceakt illustriert:

Die Vertrauensskala

the_confidence_trap_body_Picture_1.png, Die Vertrauensfalle

Trader möchten ein Gleichgewicht zwischen Angst und Selbstüberhebung schaffen

Um zu dieser Haltung von vorsichtigem Optimismus zu gelangen, benötigen Trader oft Erfahrung. Die Hochs von Übervertrauen auszuspielen, nur um festzustellen, dass es ein kurzer Weg zu den Tiefen der Verzweiflung ist, bedeutet Charakter aufzubauen.

Trader, die sich selbst überschätzen, werden irgendwann erkennen, dass kein Analysesystem oder keine Trading-Strategie immer gewinnen wird. Und da immer ein Risiko besteht, zu verlieren, MUSS ein Risikomanagement angewandt werden, um langfristig erfolgreich zu sein.

Sie werden außerdem erkennen, dass es wirklich unmöglich ist, die Zukunft vorauszusagen; und die Kunst des Tradings ist es NICHT die Zukunft vorherzusehen.

Die einzige Abkürzung zum Ziel ist brutale Demut. Das heißt zu wissen, dass jede Trade-Idee bestenfalls eine Hypothese ist. Dann kann der Trader ein solides Risikomanagement anwenden und sich auf Setups mit hoher Wahrscheinlichkeit konzentrieren, anstatt zu versuchen, die Kursbewegungen der nächsten 3 Jahre voraussagen zu wollen.

Sich auf das Risikomanagement zu konzentrieren und es zu erlernen, anstatt den Markt einschätzen zu wollen, ist die sicherste Art, das Gleichgewicht zu halten. Das Studieren der Kursbewegung kann für den Trader eine der besten Arten sein, um seine Ziele des Risikomanagements festzulegen und gleichzeitig die besten Gelegenheiten im Auge zu behalten.

Der Trader kann das Vertrauen haben, sich von Verlusttrades erholen zu können (da Verluste vom Risikomanagement eingeschränkt werden) und gleichzeitig die Angst vertreiben, indem er den Gesamtverlust begrenzt, den er bei jeder Position zu verkraften bereit ist.

Nach einem der unvermeidbaren Schläge gegen den Überfluss an Vertrauen der Trader, werden sie ausnahmslos Angst bekommen. Viele Trader hören an diesem Punkt auf. Andere bauen Theorien oder Theoreme auf, dass der langfristige Erfolg beim Trading nicht möglich ist und dass Märkte zufällig sind (siehe Zufallstheorie und/oder die effiziente Markthypothese).

Die Vertrauensfalle ist etwas, dem sich fast jeder professionelle Trader an einem Punkt seiner Reise zu einem Profi gegenübersieht. Trotz der unterschiedlichen Intelligenzlevel innerhalb der Bevölkerung, sind wir alle menschlich, und kein einziger von uns ist gegen die größte Antriebskraft aller Zeiten immun: Unsere eigene Psychologie.

Ein reales und aktuelles Beispiel für die Vertrauensfalle

Für den neuen Trader mag das oben erwähnte relativ esoterisch scheinen. Wann auch immer wir uns selbst in einer solchen Position befinden, kann es somit oft helfen, auf ein paralleles Thema zu schauen, welches die Informationen ein bisschen wahrer erscheinen lässt. Und wie es manchmal so ist, haben wir gerade jetzt ein sehr reales Beispiel in der weltgrößten Wirtschaft vorliegen.

Während der Shutdown der Regierung in den Vereinigten Staaten anhält, zanken sich die Politiker und politisieren immer noch über verschiedene Themen, wobei das Schicksal der US-Wirtschaft (und auch der globalen Wirtschaft) in der Luft hängt.

Jeder Tag, der ohne eine Llösung verstreicht, ist ein Tag näher an einem mögliches Desaster. Falls die Vereinigten Staaten den massiven Schulden im Markt nicht nachkommen, kann die Resonanz in jeder Wirtschaft der Welt gespürt werden; und dies ist keine gute Sache.

Wenn es ein Analyst nicht besser wissen würde, könnte er denken, dass die amerikanischen Politiker bezüglich ihrer Wirtschaftsbedingungen so optimistisch sind, dass sie denken, das Risiko einer Pattsituation über ein überpolitisiertes Thema eingehen zu können.

Aber die Tatsache dieser Angelegenheit ist, dass die Wirtschaftsdaten seit dem Finanzkollaps so schwach waren, dass die Federal Reserve damit fortfahren musste, Liquidität in Höhe von $85 Milliarden pro Monat zu dem Finanzsystem einzuschießen, um einen weiteren Kollaps zu vermeiden.

Die vier Runden von QE in den letzten 5 Jahren schafften ein falsches Gefühl von Sicherheit bezüglich der US-Wirtschaft, wobei die Aktienindexe zu Allzeithochs liefen, während die Arbeitslosigkeit auf extrem erhöhten Niveaus blieben.

Politiker lassen es zu, dass dieses falsche Gefühl von Sicherheit sie ermutigt, während den Verhandlungen noch starrköpfiger zu sein; und sie lassen es nicht zu, dass Kompromisse geschehen, so dass die amerikanische Wirtschaft weiter versuchen kann, sich zu erholen; bislang blieb dieses Unterfangen relativ erfolglos.

Die Konsequenzen davon, dass die amerikanischen Politiker unter dem Desaster einer Vertrauensfalle leiden, können nicht abgeschwächt werden. Sollte keine Übereinkunft erzielt werden, bedeutet dies, dass die Vereinigten Staaten zu einem gewissen Zeitpunkt ihren Schulden nicht mehr nachkommen kann. Und allein dies könnte weltweit eine massive Bewegung zur Risikoaversion auslösen, die vollständig alle Bemühungen der Zentralbanken in den letzten fünf Jahren umgehen könnte, um ein Desaster für die globale Wirtschaft abzuwehren.

Man darf sich nicht täuschen: Falls die Vereinigten Staaten auch nur einem kleinen Teil ihrer Schulden nicht nachkommen können, wird der finanzielle Kollaps von 2008 wie eine mäßige Bewegung der Kurse scheinen. Dies alles ist ein Ergebnis von einem absoluten Überfluss an Vertrauen.

-- Geschrieben von James Stanley

James ist auf Twitter erreichbar:@JStanleyFX

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