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Zentralbanken sind Institutionen, die unterstützend für das Management des kommerziellen Bankensektors, der Zinsen und der Währungen agieren. Die grundlegende Idee hinter der Funktion einer Zentralbank ist keine neue. Die ersten Grundzüge eines Zentralbanksystems können in der Geschichte Chinas gefunden werden. Dort mit dem ersten Druck von Geldscheinen vor rund 1000 Jahren. Andere Beispiele können zur Zeit der Tempelritter gefunden werden, die Kredite brauchten, um ihre Kreuzzüge zu finanzieren. Viele dieser Prozesse sind über Jahrhunderte weiter gereift und resultierten in dem modernen Bankensystem von heutzutage. Beispiele für Notenbanken sind die Federal Reserve der Vereinigten Staaten, die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BOE), Bank of Canada, und die Reserve Bank of Australia. Ihr Einflussgebiet kann sich auf ein einzelnes Land begrenzen wie die Reserve Bank of Australia oder sich auf eine Region oder eine Gruppe von Ländern beziehen wie im Fall der EZB. Um die Effekte von Zentralbankmaßnahmen in einer modernen Gesellschaft darzustellen, ziehen wir uns die Federal Reserve der Vereinigten Staaten heran und die Notenbankpolitik dieser.

Die Fed

Die grundlegende Struktur des Zentralbanksystems in den USA führt zurück zum Unabhängigkeitskrieg Amerikas. In 1775 traf sich der Continental Congress mit dem Vorhaben eine nationale Währung ins Leben zu rufen und um zu planen, wie die anstehenden Kriegsausgaben bewältigt werden könnten. Der einzige Wert der „Continental“ basierte auf den zukünftigen Steuereinnahmen der unabhängigen Nation. Eine zu hohe Geldmenge und Fälschungen führten unter Anderem zur Abwertung und zum Untergang der „Continental“ Währung.

In 1791 wurde die erste Bank der Vereinigten Staaten eingeführt. Es hat sich viel geändert seitdem! Das Zentralbanksystem der Vereinigten Staaten ist heutzutage bekannt als The Federal Reserve oder kurz gefasst als „Fed“. Die moderne Fed wurde in 1913 vom US-Kongress ins Leben gerufen, mit dem Vorhaben das Geldsystem der Vereinigten Staaten sicherer und stabiler zu gestalten. Die Federal Reserve erreicht festgesetzte Ziele durch durch geldpolitische Maßnahmen, durch Überwachung und Regulierungen von Banken.

2_Zentralbanken_Notenbankpolitik_und_Markteffekte_body_A_Study_of_Policy_and_Market_Effects.png, Zentralbanken: Notenbankpolitik und Markteffekte

Bank Regulierungen

Einer der Hauptgründe für die Erschaffung des Federal Reserve Systems war umdie sogenannte „Bankers Panics“ abzuwehren, ein Problem das aus dem Jahr 1907 bekannt ist.

In dieser Zeit fielen Aktien an der New Yorker Stock Exchange um fast 50% von den 1906 Hochs. Als Endresultat dieser Krise mussten viele Banken und Unternehmen Insolvenz anmelden. Als die Sorge der Leute aufkam, dass Ihre Einlagen bei den Banken gefährdet sein könnten eilten viele zur Bank, um Auszahlungen Ihrer Einlagen vorzunehmen. Es entstand dadurch eine massive Knappheit an Kapital.

Die Federal Reserve soll solch eine Krise wie sich in 1907 geschah vermeiden.Das System ermöglicht es, den kurzfristigen Bedarf von kleinen lokalen Banken zu decken, wenn erneut ein solcher „Run“ auf Einlagen aufgrund von unerwartet vielen Auszahlungen oder regionalen Notfällen besteht. Die Federal Reserve kann regionalen Banken Geld zum Geldmarktzins der Fed leihen.

Sobald die Nachfrage des Ansturms gedeckt wurde kann die Bank ihrer Verpflichtung nachkommen und der Notenbank das Geld zurückzahlen. Dies ist eine der vielen „Policy Tools“, welche die Fed heranziehen kann, um die Zahlungsfähigkeit - die Liquidität - von Finanzmärkten und Bankeinlagen zu gewährleisten.

Was genau ist Geldpolitik

Geldpolitik ist ein weiteres Tool der Fed um festgesetzte Ziele zu erreichen. Der Begriff Geldpolitik beschreibt, die Maßnahmen einer Notenbank, diedas Geldangebot in den Vereinigten Staaten regeln. Abhängig von der Kondition der Wirtschaft, kann die Zentralbank wählen eine restriktivere oder expansive Geldpolitik zu betreiben. Die Geldmenge wird von 2 spezifischen Methoden beeinflusst.

In Zeiten von ökonomischen Konjunkturabschwächungen, wird die Fed häufig eine expansivere Geldpolitik betreiben. Dieser Prozess beginnt mit der Erweiterung der Notenbankgeldmenge und einer Senkung des Leitzinses. Eine expansivere Geldpolitik soll es Banken und Unternehmen leichter machen an Geld zu kommen, um Wachstum und Entwicklung anzuregen. Nach expansiveren Maßnahmen wird erwartet, dass fundamentale Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt ansteigen und die Arbeitslosigkeit abnimmt.

Wenn die Wirtschaft anheizt, wird die Fed in Erwägung ziehen restriktive Maßnahmen zu ergreifen. Die Notenbankgeldmenge könnte Restriktionen unterlegt werden und die Zinssätze könnten steigen. Diese Aktionen können exzessives Investmentkapital reduzieren, und zu höheren Prämien auf Kreditvergaben führen.

Mit weniger vorhandenem zirkulierendem Kapital wird angenommen, dass die Wirtschaftsleistung sich verlangsamt oder abnimmt. In einer Zeit in der Wirtschaftskennzahlen schrumpfen wird angenommen, dass das Bruttoinlandsprodukt abnimmt und die Arbeitslosigkeit entgegensetzt ansteigt.

Auswirkungen auf Währungskurse

Durch die Kontrolle der Geldmenge und der Zinsraten, haben Entscheidungen des Federal Reserve Systems einen direkten Einfluss auf die Stärke/die Schwäche des US-Dollars. Es wurde erörtert was quantitative Maßnahmen bewirken, die Notenbankgeldmenge wird erweitert und Zinssätze werden gesenkt. Das verstärkte Angebot von Geld im Markt verursacht eine Flut an günstig zu erhaltenden Dollars für Banken und Unternehmen. Diese Maßnahme „verdünnt“ den Wert des Dollars. Das gleiche gilt für Zinssätze bei einem expansiven eingeschlagenen Kurs der Fed. Die gesenkten Zinsen ermöglichen es, günstiger Geld zu leihen und der Wert einer Währung tendiert dazu zu fallen.

Das gegenüberstehende Szenario bewahrheitet sich wenn Fed sich für eine restriktive Geldpolitik entscheidet. Ein Reduzieren der Geldmenge führt zu einer Knappheit an Kapital. Diese Knappheit führt zu einem Wertanstieg von verbliebenem Kapital und erhöht den Wert einer Währung. Steigende Zinssätze haben den gleichen Effekt. Höhere Zinsen führen zu höheren Kosten bei Kreditaufnahmen, diese Barriere für Kreditvergabe verringert die Verfügbarkeit von Mitteln. Bei einem knappen Angebot an Kapital wird erwartet, dass die Währung an Wert gewinnt.

Was bedeutet das für Trader

Über die Auswirkungen und der Maßnahmen der Notenbanken Bescheid zu wissen kann von fundamentaler Bedeutung für Trader der Währungspaare sein. Als Beispiel für quantitative Maßnahmen kann die EZB genannt werden. Eine Maßnahme, welche die EZB ergriff, war die Senkung des Zinssatzes. Von 4,25% in 2008 fiel der Zins um 3,5% auf einen effektiven Zins von 0,75%. Diese Entwicklung und einer erweiterten Notenbankgeldmenge, als Schulden verlängert und refinanziert wurden, führten zu einem Euro Rückgang gegenüber den meisten Währungspaaren. Im folgenden Chart abgebildet finden Sie den Euro gegenüber dem Australischen Dollar von 2008 – Anfang 2012. Der Kurs fiel innerhalb dieser Spanne um über 8.000 Pips. Wir könnten beispielsweise diese Richtungstendenz des Marktes heranziehen und die Trading-Strategie unserer Wahl in Trend-Richtung handeln.

2_Zentralbanken_Notenbankpolitik_und_Markteffekte_body_A_Study_of_Policy_and_Market_Effects_1.png, Zentralbanken: Notenbankpolitik und Markteffekte

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