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Zinsen

Zinsen

2013-04-22 22:22:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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Fundamentalanalyse - Neben der technischen Analyse wird die Fundamentalanalyse von Tradern herangezogen.

Wenn es einen vordringlichen Faktor gibt, der den Devisenmarkt beeinflusst, dann sind es Zinsen. Die Zentralbank eines Landes oder Wirtschaftsraumes setzt den Zinssatz für die eigene Währung fest. Dieser Zinssatz wird berichtigt, um den Handel zu fördern und die Inflation unter Kontrolle zu halten. Niedrigere Zinsen fördern wirtschaftliche Expansion. Darlehen sind in diesem Fall günstiger zu bekommen. Höhere Zinsen zügeln die Expansion. Das Geld wird „teurer“. Änderungen der Zinssätze können zudem starke Auswirkungen auf eine Währung auslösen. Darauf werden wir später ausführlicher eingehen.

Wenn Sie den US-Dollar handeln, ist es äußerst wichtig, die FOMC-Zinsentscheidungen (FOMC = der Offenmarkt-Ausschuss der amerikanischen Notenbank) zu verfolgen, der den Leitzins festlegt. Wenn die Notenbank die Zinsen anhebt, ist die Rendite von in Dollar nominierten Vermögenswerten höher. Dadurch werden in der Regel mehr Trader und Investoren angezogen. Werden die Zinsen gesenkt, schrumpft auch die von in Dollar nominierten Vermögenswerten gebotene Rendite, was den Anreiz für Anleger, in Dollar zu investieren, schmälert. Aber nicht nur der Zinssatz allein ist wichtig. Wichtig bei den FOMC-Entscheidungen sind auch die Äußerungen, die diese Entscheidungen begleiten. Oft ist tatsächliche Veröffentlichung bereits durch zutreffende Prognosen im Markt eingepreist. Die Schwankungen können gering ausfallen, wenn die Entscheidung den Erwartungen des Markts entsprochen hat. Das begleitende Statement wird jedoch Wort für Wort analysiert, um Anzeichen dafür zu finden, was die Notenbank eventuell bei ihrem nächsten in die Wege leiten könnte. Denken Sie daran: Der Zinsentscheid selbst ist meist nicht so wichtig, wie die Erwartungen im Hinblick auf künftige Zinsbewegungen.

Hier sehen Sie eine Tabelle für die Leitzinssätze einiger Hauptwährungspaare, Stand Februar 2013.

1_Zinsen_body_Grafik_3.png, Zinsen

Jede Währung hat einen Leitzinssatz. Dieser ist vergleichbar mit einem Barometer für die Stärke oder Schwäche der betreffenden Volkswirtschaft. Wenn sich die Konjunktur eines Landes im Lauf der Zeit festigt steigen die Preise. Die Verbraucher können mehr von ihrem Einkommen ausgeben. Je mehr wir verdienen, umso schöner wird unser Urlaub ausfallen, desto größer das Auto, das wir fahren, und umso mehr Waren und Dienstleistungen können wir konsumieren. Anders ausgedrückt: Es wird mehr Geld für ungefähr dieselbe Menge an Gütern ausgegeben, und das führt zu höheren Preisen für eben diese Güter. Den Preisanstieg nennt man Inflation, und die Zentralbanken wachen sehr genau darüber. Lässt man der Inflation freien Lauf, dann verliert unser Geld viel von seiner Kaufkraft und so gewöhnliche Artikel wie Brot kosten eines Tages unbeschreibliche Summen. Das klingt sehr unwahrscheinlich und weit hergeholt, aber genau das passiert in Ländern mit sehr hohen Inflationsraten, wie etwa Simbabwe. Um diese Gefahr bereits frühzeitig zu ersticken, schreitet die Zentralbank ein und erhöht die Zinsen. Dadurch wird der Inflationsdruck gemildert, bevor er außer Kontrolle gerät. Wenn Inflationsprozesse einmal begonnen haben, sind sie nur sehr schwer aufzuhalten. Deshalb wacht die Notenbank der USA ständig mit Argusaugen darüber, um sie nötigenfalls zu bekämpfen. Höhere Zinsen verteuern geliehenes Geld, was wiederum Verbraucher davon abhält, Immobilien zu kaufen, ihre Kreditkarten auszuschöpfen und weitere Schulden anzuhäufen. Teureres Geld macht für Unternehmen Expansionen unattraktiv, da viele Geschäfteüber Darlehen abgewickelt werden, auf die Zinsen fällig werden. Letzten Endes bringen höhere Zinsen eine Abkühlung der Konjunktur bis zu einem Punkt, an dem die Zentralbank die Zinsen wieder senkt – diesmal, um Wirtschaftswachstum und Expansion zu fördern. Und so beginnt der Kreislauf von neuem. Wachstumsförderung und die gleichzeitige Eindämmung der Inflation ist ein schwieriger Hochseilakt, den die Notenbanken, wie die US-Notenbank (Fed) bei jedem FOMC-Meeting vollführt. Andere Zentralbanken verfahren bei ihren regelmäßigen Treffen genauso.

Durch Anhebung der Zinsen kann ein Land auch das Interesse ausländischer Anleger an Investitionen im Land erhöhen. Die Überlegung, die dahintersteckt, ist dieselbe wie bei allen anderen Geldanlagen: Der Anleger sucht nach der größtmöglichen Rendite. Durch Anhebung der Zinsen steigen die Renditen für die Anleger in diesem Land. Demzufolge besteht eine erhöhte Nachfrage nach dieser Währung. Die Anleger investieren dort, wo die Zinsen höher sind. Länder mit der höchsten Investitionsrendite infolge hoher Zinsen, Wirtschaftswachstum und Wachstum an den inländischen Finanzmärkten ziehen in der Regel das meiste ausländische Kapital an. Wenn der Aktienmarkt eines Landes gut dasteht und hohe Zinsen geboten werden, dann werden ausländische Anleger mit hoher Wahrscheinlichkeit Kapital in das Land senden. Dadurch erhöht sich die Nachfrage nach der Währung des Landes, und ihr Wert steigt.

Geld folgt stets dem Ertrag. Wenn ein Land seinen Leitzins erhöht, dann steigt auch das allgemeine internationale Interesse an der Währung dieses Landes. Vor kurzem erhöhte die Reserve Bank of Australia den Leitzins für den Australischen Dollar um 25 Basispunkte auf 3,25 %. Der AUD notierte bereits stark gegenüber anderen Währungen, und mit dieser Maßnahme wird er noch weiter zulegen. Währungspaare wie AUD/USD, AUD/JPY, GBP/AUD reflektieren diese Stärke entsprechend. Umgekehrt fließt Kapital aus einer bestimmten Währung ab, wenn die Zentralbank eines Landes den Leitzins senkt.

Einige Hauptmerkmale der Zentralbanken:

• Sie haben Zugriff auf gewaltige Kapitalreserven.

• Sie haben spezifische Wirtschaftsziele.

• Sie regulieren die Geldmenge und Zinssätze.

• Sie setzen die Tagesgeldsätze fest, um den Zinssatz zu ändern, der auf ihre Währung gezahlt wird.

• Sie kaufen und verkaufen Staatspapiere, um die Geldmenge zu erhöhen oder zu senken.

• Manchmal kaufen und verkaufen sie ihre eigene Währung auf dem offenen Markt, um Einfluss auf die Wechselkurse zu nehmen.

Hieraus wird deutlich, dass Zinssätze und deren Änderungen starken Einfluss auf die Kapitalströme eines Landes haben.

Hier möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick über die Kapitalströme und einige Unterschiede zwischen positivem und negativem Kapitalfluss geben.

Wie wir im vorigen Abschnitt besprochen haben, sind Kapitalströme das Geld, das aus dem Ausland ins Land kommt, um auf diesem Markt zu investieren. Sie haben großen Einfluss auf den Währungskurs einer Nation, da ein positiver Kapitalfluss ein Zeichen für die Nachfrage nach Investitionen in der Währung des Landes ist und umgekehrt ein negativer Kapitalfluss die schwache Nachfrage im Verhältnis zum Angebot verdeutlicht.

Bereits die Erörterung möglicher Zinsänderungen durch die Zentralbanken wird gespannt verfolgt und kann ihrerseits Einfluss auf die Bewegungen gekoppelter Währungspaare nehmen. Jede Ankündigung einer tatsächlichen Zinsänderung wird in der internationalen Wirtschaft demzufolge mit gebannter Aufmerksamkeit verfolgt und kann möglicherweise den Trend einer Währung umkehren.

Die wichtigsten an diesem Prozess beteiligten Zentralbanken sind die Bank of Canada, die Bank of England, die Notenbank Japans, die Europäische Zentralbank, die Federal Reserve der USA, die Schweizerische Nationalbank, die Reserve Bank of Australia und die Reserve Bank of New Zealand.

Die einzelnen Banken kommen regelmäßig zusammen, je nach Bank beträgt der jeweilige Turnus 4 bis 6 Wochen.

Die genaue Termine dieser sowie weitere fundamentale Ereignisse, welche die Währungsmärkte betreffen, können Sie auf DailyFX unter Währungskalender aufrufen. Der Kalender kann unter http://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender abgerufen werden.

Jetzt haben Sie Ihre Kenntnisse im Bereich der Leitzinsen, Kapitalströme, Zentralbanken und deren Auswirkungen auf den Währungsmarkt erweitert.

www.DailyFX.de

Deutsches DailyFX-Forum: http://forexforums.dailyfx.com/forex-forum-deutsch/

Nähere Infos finden Sie unter: http://www.fxcm.de/ oder http://www.fxcm.de/kostenloses-demokonto.jsp

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.